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Persönliche Sicherheit

Diese Seite enthält Infos zur aktiven und passiven Sicherheit in der Krise.

Neu: 2015-01-12:

[17:00] Leserkommentar-AT zu "mehrere Familienmitglieder sollen sich Waffenbesitzkarten zulegen" (gestern, Seite AT):

Diese Strategie hat vor allem auch den Vorteil, daß dann alle Familienmitglieder Berechtigte im Sinne des Waffengesetzes sind, was bei der 5.jährigen Überprüfung ( solange es die noch geben sollte) ein Vorteil ist.

Habe ich 2 Kat B und meine Frau auch, so hat jeder von uns, wechselseitig, 4 Waffen legal zur Verfügung (zB bei gemeinsamer Verwahrung). In einem Erlass des Innenministerium wurde festgelegt, daß die gemeinsame Lagerung nicht beanstandet werden darf.
Diese legistischen Überlegungen mögen angesichts der zukünftigen Entwicklungen lächerlich erscheinen, sind es aber nicht wenn man nicht riskieren will durch einen übereifrigen Beamten im Ernstfall ohne Schutz dazustehen. Also bitte alle waffenrechtlichen Vorgaben punktgenau erfüllen.

Auch darf die Polizei nicht auf die Waffenbesitzkarte zugelassene Waffen im Schrank nicht kontrollieren. Ich selbst habe seit über 4 Jahren eine WBK, hatte aber noch keine Kontrolle. Bald wird das alles unerheblich sein, da zählt nur mehr der Waffenbesitz.WE.

[19:00] Leserkommentar-AR:
Eine Waffe zu besitzen mag einem Sicherheitsgefuehl vermitteln - aber man sollte sich bewusst machen, dass man sie im Zweifelsfall auch einsetzen muss! Denn wenn man es nicht tut, richtet sich die Waffe gegen einen selbst (weil der Gegner z.B. nach der Waffe greift)! Also machen Sie sich mit dem Gedanken vertraut, Menschen zu verletzen oder gar zu erschiessen. Wer dieses Kalkuel nicht mag, sollte die Finger von Waffen lassen.

[20:00] Leserkommentar-AT:
Weise Worte! Die Schusswaffe kann und darf immer nur das letzte Mittel sein, aber auf das sollte man im Notfall zurückgreifen können. Daher muß der Schusswaffeneinsatz einerseits durch gute und sichere Waffenbeherrschung eingeübt werden und andererseits auch der Einsatz im Ernstfall gut vorgeplant sein. Jeder muß sich vorher die "rote Linie" auf dem eigenen Territorium (Fluchtburg) genau durchdenken, ab der ein Schusswaffeneinsatz in Frage kommt. Blind herumballern wird keine Wirkung haben und möglicherweise die Nachbarn treffen- keine schöne Vorstellung.
Die Vorstellung die Schusswaffe gegen Menschen einzusetzen ist grundsätzlich widerlich, aber widerlich wird auch vieles sein, das wir in der Zukunft noch erleben werden. Gewonnen hat im Spiel des Lebens immer "the last man standing".

In den meisten Fällen, speziell gegen Hungrige, wird es schon reichen, einfach mit der Waffe zu drohen, oder in die Luft zu schiessen.WE.

[20:15] Leserkommentar-AT:
Für Hartgeldleser vielleicht interessant die in kürze eine Waffenüberprüfung vor sich haben: Eine sehr gute Zusammenfassung des IWÖ (Interessensgemeinschaft Liberales Waffenrecht in Österreich) mit Tipps für das richtige Verhalten während der Waffenüberprüfung in Österreich:
http://iwoe.at/wp-content/uploads/2014/07/Info_Waffenverwahrung.pdf

Oder man sagt den Polizisten: wollt ihr entlassen werden oder aufsteigen?


Neu: 2015-01-06:

[11:30] Leserzuschrift-DE: Frage zu Pistole / Revolver:

Ich habe noch auf den letzten Drücker das grüne Abitur geschafft und jetzt endlich meinen Jagdschein abgeholt. Der Waffenschrank steht schon seit ein paar Wochen im Keller und eine günstige gebrauchte Flinte bekomme ich aus dem Kreis der neuen Jäger Freunde.

Bleibt nur die Frage nach der richtigen Kurzwaffe, die sowohl offiziell für den Fangschuss durch geht, aber auch gut für die Selbstverteidigung im Fall der Fälle geeignet ist. Bisher sind meine Erfahrungen größtenteils theoretischer Natur und ich tendiere zu einer Glock. Oft wird aufgrund der einfachen Handhabung zu einem Revolver geraten, was für stressige Situationen wichtig ist. Das gängige und günstige 9mm Kaliber (z.B. Glock 17/19/26) reicht für die Jagd, hat aber wenn wir die Waffenliebenden Amerikaner fragen, eine zu geringe Mannstoppwirkung. Hier wird eher das Kaliber .40 empfohlen (Gock 22/23/27). Bleibt die Frage ob man bei dem Preis dann nicht lieber zwei 9mm Kugeln "investiert" und wie die Versorgung mit dieser Munition im Krisenfall aussieht.

Gratulation zur bestandenen Jagdprüfung! Die 9mm Glock ist zu empfehlen, man sollte immer gängige Munition wählen. Die kleinere Glock 19 ist besser zu tragen, die grössere Glock 17 (Polizeipistole) ist etwas zielgenauer.

Bei meiner letzten Schiessübung habe ich mir 9mm Hohlspitzmunition (Fiocchi 9 Luger EMB) besorgt. Diese ist wesentlich mannstoppender als die Full Metal Jacket Munition, aber sehr viel teurer.WE.

[13:00] Leserkommentar-AT: Dem Schreiber der sich nicht für eine Faustfeuerwaffe entscheiden kann:

Ich habe eine Walther P99 und eine P22 und ich habe beide Kaliber auf Kanthölzern getestet. Fazit: selbst das kleine Kaliber richtet immensen Schaden an. Da braucht es keine 45ACP, eher wie von Herrn WE geschrieben Hohlspitzmunition.
Ein paar Tips zum Kauf und Gebrauch: Unbedingt eine Glock: Hier gibts Zubehör und Ersatzteile in Hülle ind Fülle (Habe ich bei Walther eher nicht)
Zuerst schießen am Schießstand bis die Trefferlage auf ca 12m innerhalb 40cm ist .

Danach:
Egal wie teuer das Teil ist: Laser mit Lampe drauf! Mit dem trifft man immer, auch im Stress (sofern man seine Waffe zu 100% im Griff hat - Youtube Videos dazu gibt's genug)
Und weil er meinte Schrotflinte bekommt er von Jagdkollegen : In jedem Jagdgeschäft bekommt man inzwischen Bockdoppelflinten mit Einabzug neu unter 500 € frei ab 18Jahren.

Bitte nur zweckdienliche Hinweise wie solche zusenden, nichts von Waffennarren.WE.

[13:10] Leserkommentar-DE: Ich würde auch zur Glock raten,

nicht nur weil fast alle Polizeisondereinheiten sie führen und die wissen schon warum.

Folgende Vorteile der Glock:

-Man kann sie fertiggeladen führen (Jahrelang) ohne daß was passieren kann -Stress-Sicherheit, die Sicherung ist im Abzug und muß nicht extra bedient werden -gleiches Abzuggewicht vom ersten bis zum letzten Schuß -es gibt auch Magazine mit 33 Patronen (Feuerkraft pur)

In 9 mm Para, da wohl die gängigste Munition. Preisgünstig zum üben und für den Ernstfall reichen wohl 2 Schachteln Hollow Point.
Als HP bringt die 9 mm mehr Mannstoppwirkung als die 45 ACP. Durch geringeren Rückstoß auch schnellere Schußfolge. Es gibt keine Handfeuerwaffe die bei einem Körpertreffer einen Menschen 100% stoppt. Wenn man also schießen muß, dann Mosambicdrill, Douplette in den Körper und dann solange auf den Kopf wie der Gegner steht. Glock rockt!!!

Ausserdem ist die Glock relativ preisgünstig, ca. €700.

[15:30] Leserkommentar-DE:

Ein Revollver in .357 Mag. entfaltet erst seine Leistung ab einem 4 Zoll langen Lauf. Die Leistung ist dann vergleichbar mit einer 9x19. Das kommt daher, dass es beim Revolver einen Spalt zwischen Trommel und Lauf gibt und hier eine menge Leistung der Patrone verloren geht. Der Revolver ist dann aber relativ groß und schwer.
"Glock": Vorsicht ist geboten, denn es gibt auch Menschen, die mit dem relativ flachen Griffwinkel nicht zurecht kommen.
Ich empfehle dem Schreiber, wenn es denn eine Pistole sein soll, einen größeren Waffenhändler zu kontaktieren mit der Bitte um Probeschießen vor dem beabsichtigten Kauf.
Weiter empfehle ich dem Schreiber, Glock 17/19, Heckler&Koch P30, und Walther PPQ probezuschießen.

[15:50] Leserkommentar-DE:

Die Frage stellt sich geteilt da. Einzelschuß bei Jagd und Einbruch, oder hoher Munitionsbedarf nach Menge der Personen? Ein Ungeübter Schütze  mit 6 Patronen .357 mg oder gar 44 magn, die meist wegen des Rückschlag in 38/bzw 44 spezial geladen werden, ist mit einem Revolver eher schlecht bedient!
Die Glock's sind sichere Waffen ohne Entspannvorrichtung. Vorteil Magazine mit bis zu 32 /120 Schuß letztere als Trommel. Kal. 40 S&W ist teuer und bedingt durch den höheren Rückschlag Zielgnauigkeit!
9mm Para, 8 unterschiedliche Geschoßtypen. von Vollmantel über Teilmantel, Teilmantelhohlspit bis zu Messigvollkopf.
Beeindruckend könnte auf potentielle Eindringlinge sein, das man  zwischen 15 - 17 Schuß hat und man sollte immer eine Doublette schießen. Da läuft keiner weiter!
Für Anfänger ohne Übung sind Beretta und Sigsauer auch zu empfehlen und kosten als Clone nur den BRuchteil einer Originalwaffe.

[18:40] Der Vorteil der Pistole ist einfach, dass man durch Magazinwechsel schnell nachladen kann. Das lange Magazin für die Glock mit 33 Patronen, kann man auch als optisches Symbol an eventuelle Gegner auffassen, dass genügend Feuerkraft vorhanden ist.WE.

[17:05] Leserkommentar-DE zu Pistole oder Revolver:

Das würde ich wirklich selbst am Schießstand ausprobieren. Ich persönlich treffe mit den meisten Revolver nicht gut. Munition bei Pistole auf jeden Fall 9mm Para da sehr weit verbreitet, bei Revolver halt wie bereits empfohlen .357
Auch die Glock würde ich vorher ausprobieren, manchen liegt das Abzugsgewicht nicht so sehr. Ist aber in meinen Augen eher eine Sache der Gewohnheit. Ansonsten kann man eigentlich jede halbwegs moderne Pistole (Revolver sowieso) sicher fertiggeladen und entspannt ohne Sicherung führen. Schon die Walter P38 hatte dazu ausreichende automatische Sicherungen, die manuelle Sicherung schreiben nur die Militärs im Lastenheft vor.
Abraten würde ich hier nur von 1911 und abgeleitete Modelle, da meistens nur Single-Action Abzug vorhanden ist. In Streß-Situationen könnte man das notwendige manuelle Vorspannen vorm ersten Schuss vergessen.
Der Tipp mit Hohlspitzmunition kann ich unterschreiben, ich habe immer ein Magazin mit abwechselnd Vollmantel und Hohlspitz bestückt fertig im Waffenschrank liegen.

[17:08] Leserkommentar-AT:

Ich habe und benutze eine Ruger SR9 (9mm) mit 17 Schuss. Sie ist ähnlich wie die Glock, nur deutlich schlanker und zielgenauer. Die Waffe ist sehr zuverlässig, hatte bei ca. 8000 Schuß kein einziges mal Ladehemmung. Die effektive Schußweite beträgt 75 Meter. Alle meine "Kollegen" die auf Glock 17 und Steyr M9 setzen, haben nach einmal schießen zugegeben, falls sie umsteigen würden, sich für diese Waffe zu entscheiden, da sie so gut in der Hand liegt und so zielgenau ist. Auf 25 Meter immer ziemlich die in der Mitte.

Es gibt sie in silber, schwarz und olivgrün. Natürlich mit Laser und Lampe. Neupreis ohne Laser € 690.--  Auf youtube findet man genug Videos über die Ruger.

[18:01] Leserkommentar-DE zu Pistole/Revolver:

wenn man erst so kurz die Berechtigung hat, sich in D eine Waffe kaufen zu dürfen, kann ich dem Fragesteller nur raten, mehrere infrage kommende Waffen beim Büchsenmacher auszuprobieren, bevor man sich mit dem Kauf festlegt. Die Glock ist ganz sicher eine sehr gute Waffe, sie liegt aber nicht jedem. Wir haben alle unterschiedliche Hand- und Fingergrößen und  kommen mit dem Abzug nicht zurecht (Griffstückgröße, Abzugsgewicht etc.);
Ist die Waffe gekauft, sollte man regelmäßig trainiern, alleine das ziehen der Waffe aus einem Holster will gelernt sein. Schießt man sich unter Stress selbst ins Bein oder durch die unterstützende Hand, hat man schon verloren.

So, jetzt beenden wir das Thema, zum Glück haben sich die Selbststopfer-Waffennarren nur wenig gemeldet. Noch ein Hinweis aus einer nicht veröffentlichten Zuschrift: in geschlossenen Räumen sollte man nur mit Gehörschutz schiessen, denn sonst gibt es massive Schäden im Innenohr. Also am Besten einen Gehörschutz gleich in den Waffenschrank geben. Am Besten einen Aktiven, mit dem man noch etwas hört und Verstärker mit Schallbegrenzer eingebaut hat.WE.


Neu: 2015-01-04:

[7:45] Leserzuschrift-AT zu Einbrecher fanden 50.000 Euro im Nachtkästchen

Ein Kärntner legte sein Geld zwar nicht unter den Kopfpolster, aber ins Nachtkästchen. Dort war es leider auch nicht sicher.

Um ca. € 1000.- bekommt man schon ordentliche Geldschränke die VSÖ Sicherheitsklasse EN1 (privat versicherbar bis € 65.000.-) entsprechen. So bekommt er max. € 15.000.- von seiner Haushaltsversicherung erstattet.

Die Leute glauben einfach nicht, das ein Einbruch auch sie erwischen könnte. Bei einem Tresor, der richtig am Boden oder an der Wand verankert ist, ist ein normaler Einbrecher chancenlos. Soetwas können nur Spezialisten aufbrechen.

PS: ich kenne einen Fall, wo es zwar einen Tresor gab, der Schlüssel aber lag im Nachtkästchen, klarerweise wurde der Tresor bei einem Einbruch ausgeräumt. Hirn ist bei vielen Leuten offenbar Mangelware.WE.

 

 

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