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Persönliche Sicherheit

Diese Seite enthält Infos zur aktiven und passiven Sicherheit in der Krise.

Neu: 2014-04-09:

[8:00] Heute: Wien rüstet auf: Zahl der Waffenkarten explodiert

Die Zahl der ausgestellten Waffenbesitzkarten hat sich in den letzten zehn Jahren knapp verdreifacht. Der Grund: Die Bevölkerung fühlt sich durch Einbrüche und Gewalttaten bedroht.

Im Vorjahr stellte die Landespolizeidirektion 975 Waffenbesitzkarten aus – knapp drei Mal so viel wie 2004 (334Stück). 23.673 Wiener sind nun berechtigt, eine Waffe zu transportieren und zu besitzen. In der Öffentlichkeit dürfen sie diese nicht mitführen.

Wenn man diese Zahlen den jährlichen Geburten gegenüberstellt, dann sind es immer noch sehr wenige, die sich bewaffnen. Die Waffenhändler sind auch gut besucht - ein Beruf mit Zukunft.WE.

[9:15] Leserkommentar-DE:
Den Artikel aus Wien kann ich aus Deutschland ebenfalls bestätigen. Mit Müh und Not habe ich noch einen Platz im Waffensachkundelehrgang bekommen, alles ist bis weit nach der Jahreshälfte ausgebucht – obwohl diese Kurse alle 2 Wochen stattfinden. Ebenfalls stellte ich fest das Waffenhändler sehr gut besucht sind und auch öfters mal die Munition leer gekauft ist. Auf dem Schießstand bei uns muss man schon mit der erste sein um vernünftig trainieren zu können.
Meiner persönlichen Einschätzung nach kommt die Lösung für den kommenden Backlash wieder einmal aus Österreich – GLOCK!
Machen Sie weiter so.

In AT ist das zum Glück etwas leichter.

[10:00] Der Indianer zum Waffensachkundelehrgang:

Der liebe Leser unterschägt da einiges. Die Sachkundeprüfung zu haben, nutzt ihm gar nichts zunächst mal. Er muss in Schützenverein eintreten. Dann mind. ein Jahr lang trainieren. D.h. mindesten 18 mal Jahr mit dem Kaliber das er schießen will. Danach braucht er schon die Freigabe z.B. vom BSSB und die Freigabe vom der Verstandschaft bzw. 1. Schützenmeister. Erst dann kann er auf dem Ortungsamt eine WBK beantragen. Wenn Du das dann hast musste wie auch zuvor Dein Schießbuch weiter führen. D.h. also wenn er glaubt wenn er die Waffen hat, könnte er die Sache wieder abbrechen, so geht das nicht. Ansonsten können ihm die Waffen jederzeit wieder entzogen werden.

Grausliche, deutsche Bürokratie.

[11:15] Leserkommentar-DE: Anhang zum Indianer:

Selbst wenn das alles klappt, darf man sich keinen Hühnerfurz geleistet haben, denn vor Ausstellung der WBK wird man Polizeidienstlich durchleuchtet (polizeiliches Führungszeugnis). Danach ist eine 3-Järige Regelüberprüfung Pflicht!

Aber bei uns in DE machen die das in voreilendem Gehorsam jährlich, weil ja was passiert sein könnte. zB: Notwehr unter Nichtwahrung der Verhältnismäßigkeit der Mittel (ein 100kg Mann bricht bei dir ein, verdrischt dich und du wehrst dich mit dem Messer anstatt mit der Faust oder die Polizei zu rufen). Ja schon der Verlust der Fahrerlaubnis reicht aus um Jagdschein, WBK´s und alle Kanonen zu verlieren.

Und weil wir hier sooo korrekt sind, prüft das Amt so oft es geht, ob man dir die Kanone nicht wieder abnehmen kann. (zu wenig Training, keine Teilnahme an Meisterschaften, keine Jagdbegehung, Führerscheinentzug, usw. usw.). Bei uns werden auch die Wohnungen betreten um die Tresore zu kontrollieren. Wehe wenn er beim zweiten mal nicht reingelassen wird.

Dann wird Gefahr im Verzug vermutet und die Kontrolleure erscheinen mit Polizeiunterstützung und Dursuchungsbeschluss (so bei meinem Jagdkollegen geschehen). Armes Deutschland ...

Da hilft dann nur mehr ein Spezialanwalt für Waffenrecht. Ein Leser aus DE hat mir erzählt, dass ein solcher seine WBK gerettet hat.

Der Unterschied: in AT hat die Waffenbehörde nur einen Verbotsvorbehalt, darf nur beim Vorliegen wichtiger Gründe den Waffenbesitz verbieten. In DE hat die Behörde einen Genehmigungsvorbehalt - der Willkür ist Tür und Tor geöffnet.WE.

[15:40] weiterer Leser-Kommentar-DE zum Indianer:

Werter Indianer, selbstverständlich bin ich in einem Verein und die Bürokratische Vorgehensweise ist mir sehr wohl bewusst – das Bedürfnis muss stimmen.
Leider komme ich aber an legale und vor allem saubere Waffen anders nicht ran.
Zum Selbstschutz kann ich dem anderen Leser nur zustimmen – die Verhältnismäßigkeit muss stimmen, d.h. wenn es soweit ist, ganzes Magazin verschießen selbst wenn die ersten drei schon getroffen haben, danach eine unregistrierte scharfe Waffe in die kalten Toten Hände des Aggressors legen. Bei Nachfragen warum die Waffe so schnell zu Hand war – die wurde zufällig gerade geputzt, ja das mache ich immer nachts... Und immer daran denken:
Besser der andere Kollege hat einen Zettel am Zeh, als man selbst. Der Rest kann mit Sicherheit vor einem Gericht geklärt werden.

[12:45] Leserkommentar-DE: felix Austria!

Die Österreicher dürfen wenigstens Waffen haben. Wir, das entrechtete deutsche Volk ist ja gestraft mit den strengsten Waffengesetzen der Welt! Schutzlos ausgeliefert, denn die Polizei ist doch längst überfordert. Und durch die Grenzen die offen sind wie Scheunentore, Schengen sei "Dank", kommen immer mehr Banden in unser Land! Aber wir sind völlig schutzlos ausgeliefert und können uns nicht wehren!

Die Österreicher dürfen sogar von der Waffe Gebrauch machen wenn eingebrochen wird! Wehe ein Deutscher macht das, der geht auf Jahre in den Knast!

Leider wird der Deutsche Michel schutzlos gehalten und der Staat kann seine Aufgabe den Bürger zu schützen zunehmend nicht mehr erfüllen! Die Österreicher haben es da besser und sie können ihr Hab und Gut schützen. Wir deutsche müssen uns schutzlos niedernetzeln lassen. Es ist traurig!

Deutsche brauchen gute Anwälte.

 

 

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