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Informationen zur laufenden Krise des weltweiten Finanzsystems.
Enthält systemrelevante Informationen. Länderspezifische Informationen, die nur ein Land betreffen sind, auf den jeweiligen Landes-Infoseiten zu finden |
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„Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur ob die Krise früher durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen soll“
- Ludwig von Mises. Wir sind gerade in der finalen Katastrophe des Finanz- und Währungssystems.
Neu 2009-07-03:
[14:00] "Delisting" im Handel:
FTD: US-Händler dünnen Regale aus
Amerikas Einzelhändler regieren mit radikal verkleinerten Sortimenten auf den heimischen Käuferstreik. Statt mit Angebotsvielfalt und großen Vorräten zu locken, wollen sie künftig verstärkt Restbestände zum Saisonende vermeiden und dafür im Zweifel auch auf Umsatz verzichten.
Zuerst in den USA, dann auch bei uns. Die Warenvielfalt wird massiv kleiner werden.
[10:00] EU-Banken - Too big to bail:
Presse: 18,2 Billionen Euro faule Werte vergiften europäische Banken
Aktienboard: Streng geheim: Faule Wertpapiere für 18,1 Billionen Euro bei westlichen Banken
44 Prozent der Vermögens-Werte der europäischen Banken sind "faul" oder unverkäuflich - in Summe 18,2 Billionen Euro. Dieses systemische Risiko könnte weitere Banken-Hilfspakete notwendig machen.
Bis jetzt hat man das Problem also "hinausgeschoben", aber diese Summe können nicht einmal die Staaten ausgleichen. Der Artikel ist zwar aus dem Februar 2009, aber die Papiere sind immer noch nicht "besser".
Leute, die Spareinlagen sind weg, man hat es uns nur noch nicht gesagt.
[20:30] Leserkommentar-CH: Selbst wenn man es ihnen sagen würde - sie würden es nicht glauben !
Stimmt leider - noch.
Neu 2009-07-02:
[14:30] Die "Grosse Kreditbubble" hat bereits 1986 begonnen:
Jesse: The Banking Bubble Began in 1986, Was Like 'the South Sea Bubble' Says Bank of England Official
In retrospect it should become increasingly clear to most that the Federal Reserve and its associated money center banks were responsible for systematically undermining all regulatory restraint and sound judgement for the sake of their private profits, without regard to the resultant destruction visited upon the public and the larger global economy.
Also wissen sie es doch. Und sie sollten auch wissen, dass jede Bubble einmal platzt - wie jetzt.
[12:00] Die echte Autokrise kommt erst:
Spiegel: Experten warnen vor drastischem Absturz der Autoindustrie
In der Autobranche herrscht Untergangsstimmung. Einer neuen Studie zufolge machen VW, Opel und Co. pro verkauftem Auto im Schnitt 1800 Euro Verlust. Und die Krise hat gerade erst begonnen: Jedem zweiten Zulieferer droht die Pleite, viele werden den Absturz wohl nicht überleben.
Wie der Artikel richtig sagt: auf Kredit wurden Vorziehkäufe gemacht, das ist jetzt vorbei.
Da können sich jetzt die Politiker winden, so viel sie wollen, sie bekommen jetzt Millionen Arbeitslose, ob sie das mögen oder nicht.
[21:00] Der "Erfolg" der Abwrackprämien: Autobranche vor dramatischem Einbruch 2010
[10:30] Bankenkrise Teil II kommt:
Goldreporter: Zweite Welle der Bankenkrise droht
Durch die Zunahme von Firmenpleiten und Kreditausfällen könnten Finanzinstitute bald erneut arg gebeutelt werden. Experten rechnen weiter mit enormem Kapitalbedarf bei deutschen Banken und warnen vor neuen Enthüllungen nach der Bundestagswahl.
Das sind jetzt die Inlandsverluste aus Firmenpleiten.
[10:30] Aus dem International Speculator - Titanic & Rettungsboote II:
The danger facing the Titanic-like global economy is not an ice-ripped hull, but massive
malinvestment and inflation, both caused by artificially low interest rates and other government
interventions.
Now, imagine if I’d been a lifeboat salesman who happened upon the scene of the Titanic disaster that
cold night, with plenty of trade goods in hand…
Okay, even a totally cold-hearted and unabashed capitalist like me would not insist on payment in
cash before pulling drowning people out of the freezing water. But even if I gave my services away
for free, think of the publicity! My lifeboat company would have thrived regardless. But sure, I am an
unabashed capitalist, and I would have sent the White Star Line a bill. And I would have deserved
every penny of it.
Ahem.
The point in the Titanic story is to recognize the parallels between a physical disaster and today’s economic one. The lifeboats represent sound financial assets today – like gold. Those who make it through the crisis with significant wealth – or who earn same while others lose it – will be positioned to create businesses and jobs and stimulate real economic growth after the crash.
Maybe even save lives. And I again mean that literally.
But we’ll profit then too, and we’ll deserve every penny of it.
Luis James.
Rettungsboot-Verkäufer zur rechten Zeit sollte man sein.
Neu 2009-07-01:
[16:00] Aus dem International Speculator von Casey Research:
FIRST CLASS ON THE TITANIC
We have literally spent years here at Casey Research looking for ways the global economy might avoid the “train wreck” we see ahead, even describing it with such dangerous words as “inevitable.” We still haven’t found a way. Nor a better word. We’re rather fond of nautical metaphors around here (“rig for stormy weather” and the like), and it struck me that the Titanic disaster makes for a better metaphor than a train wreck when pondering inevitable events.
Why? Because the Titanic was… well… titanic. It was so massive and impressive, it just had to be unsinkable – just as people around the world believe that the U.S. economy can’t go under. The experts were so sure of the Titanic, they didn’t bother installing enough lifeboat capacity for the number of passengers the ship was designed to carry.
Today, the experts are so certain that letting the market correct itself is a bad idea, they are ensuring just as great a catastrophe.
And there will be fatalities.
I’m not exaggerating. Widespread is the belief that “the economy” is some sort of vast machine of faceless and nameless forces; it just needs the proper hand at the controls and everything will be fine. But it’s not. It’s the sum of trillions of interactions between billions of individual human beings. When there is interference and the economy becomes less “efficient,” people will suffer.
Poverty, bankruptcy, crime, suicide – these are not abstract economic forces but realities that impact individuals with jobs, hopes, and families.
If Doug is right about the Greater Depression, the misery will be so widespread, sweeping sociopolitical changes will also be inevitable, and our world will never be the same.
So, there will be fatalities, but there will also be survivors. We intend to be among them – not just surviving but thriving.
One last Titanic thought before I move on to the landscape of opportunity before us. There’s an expression about the futility of “rearranging deck chairs on the Titanic.” But suggesting that the crew should have focused on more important things misses the bitter truth: there was nothing they could have done to save even half the people on the ship. There simply was no way to steer clear of the iceberg once it was spotted, and there were not enough lifeboats on the ship. Massive casualties were inevitable.
Crisis.
And Opportunity.
This letter is focused on the latter.
Die Titanic geht unter und es gibt zu wenige Rettungsboote. Aber einige werden diese Boote bekommen und überleben.
PS: der International Speculator ist ein guter Newsletter für Junior-Minen: http://www.caseyresearch.com
[9:00] Ganze Flotten werden stillgelegt:
BernerZeitung: Frachter und Camions werden eingemottet
Die Transportbranche steckt mit in der Wirtschaftsflaute. Jetzt müssen Schiffe, Lastwagen, Lokomotiven und Flugzeuge stillgelegt werden – aber so, dass sie keinen Schaden nehmen.
Zu Lande, zu Wasser oder in der Luft - überall Transportflaute.
PS: Camion ist französisch und heisst Lastwagen. Die Schweizer verwenden gerne solche Worte. Uns ist Truck oder LKW viel lieber.
[9:30] Leserzuschrift-DE - Baltic Dry Index gestiegen?
Mag ja sein ! Schiffe kann man anbinden und somit das Angebot erheblich verknappen. Das macht man wohl nur, wenn die erzielbaren Raten weit unter den Selbstkosten liegen. Die noch im Betrieb befindlichen Schiffe sind die Nutznieser der wieder gestiegenen Frachtraten. Also noch kein wirkliches Indiz für "green shoots"!
Ich bin gestern von der Norderelbe mit meinem Boot in den Hamburger Hafen gefahren. An den Dalben waren moderne Containerschiffe nebeneinander festgemacht. Das habe ich in 50 Jahren so noch nicht gesehen! Die liegen dort wie die Binnenschuten vor der Schleuse.
Das sind wohl die kleinen Feeder-Schiffe. Die grossen Containerschiffe sind vor Singapur geparkt.
[15:15] Leserzuschrift-DE - HARPEX index (Containerfrachtkostenindex) aktuell auf historisch tiefstem Stand!
Irgendwie schlägt sich der weltweite "Aufschwung" nicht ganz in den Frachtraten nieder. Der HARPEX ist aktuell (27.06.09) auf 344 Punkte eingebrochen und damit in dieser Woche auf den tiefsten Stand seit mindestens 25 Jahren!
Harpex Index
Vielleicht verwechselte man die grünen Sprösslinge, welche überall gesichtet werden, doch eher mit dem Algenbewuchs auf den Schiffsrümpfen?
Seitenauslagerung.
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