Überwachungsstaat

Neue Seite 2008-06-01, ausgelagert von IT-Security.

Enthält spezifische Themen zu Überwachungsstaat, Bundestrojaner.

Eigentlich ist es nicht die Aufgabe dieser Finanz-Website, auf diese Themen einzugehen. Jedoch gibt es Versuche, von Seiten der Politik, "Dissidenten" mundtot zu machen. Derzeit nur per Propaganda, das kann sich aber ändern.

Eher technische Themen zu Computer, IT, IT-Security sind jetzt auf der ausgelagerten Seite IT & Security.


Neu 2008-11-08:

[7:00] Gordon Browns Super-Angst hinter dem Super-Überwachungsstaat:

Spiegel: Britische Regierung will das gesamte Kommunikationsnetz überwachen

Es wäre ein digitaler Überwachungsstaat, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat: Die britische Regierung will "Black Boxes" installieren, die jede E-Mail speichern, außerdem Daten zu jedem Telefonat und zu jeder Internet-Verbindung. Das gigantische System soll Milliarden kosten.

Der muss wirklich panische Angst vor Machverlust haben. Ob sich die Briten das gefallen lassen?


Neu 2008-11-06:

[13:45] Der deutsche Überwachungsstaat wieder etwas zurückgedreht:

Spiegel: Karlsruhe bremst Vorratsdatenspeicherung aus

Das Bundesverfassungsgericht hat in einer Eilentscheidung den Zugriff auf Daten aus der Vorratsdatenspeicherung weiter eingeschränkt. Bis zu einer endgültigen Entscheidung über die umstrittene Datensammlung erhalten Fahnder nur noch Zugriff, wenn es buchstäblich um Leben oder Tod geht.

Je grösser die Finanzkrise, umso mehr erodiert die "Legitimität des allumfassenden Staates" - auch bei den Verfassungsrichtern.

Schlechte Zeiten für Bundestrojaner kommen. Und für die EU-Allmacht auch.


Neu 2008-10-30:

[21:30] Australien kann nicht genug Zensur bekommen:

Infowars: Australia To Enforce Mandatory Chinese-Style Internet Censorship

The Australian government is set to impose Chinese-style Internet censorship by enforcing a universal national filter that will block websites deemed “controversial,” as part of a wider agenda to regulate the Internet according to free speech advocates.

A provision whereby Internet users could opt out of the filter by contacting their ISP has been stripped from the legislation, meaning the filter will be universal and mandatory.

Kein Wunder, Australien ist eines der Länder mit der höchsten Privatverschuldung. Die lassen sich mehr gefallen.

Neu 2008-10-24:

Der Nacktscanner war zuviel:

Spiegel: Bundesregierung lehnt Nacktscanner ab

Die Bundesregierung erteilt der EU-Kommission eine Abfuhr: In Deutschland werden die Ganzkörperscanner auf Flughäfen nicht eingeführt. Sicherheit dürfe in der öffentlichen Wahrnehmung nicht "lächerlich" gemacht werden, sagte Innenminister Wolfgang Schäuble.

Zuvor hatte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums in Berlin in Hinblick auf Pläne der EU-Kommission, die Ganzkörperscanner europaweit an Flughäfen zuzulassen, mitgeteilt: "Ich kann Ihnen in aller Klarheit sagen, dass wir diesen Unfug nicht mitmachen."

Das Sicherheitsniveau an Flughäfen lässt sich durch Körperscanner sicher nicht verbessern", sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Freitag. Mit der "überflüssigen Debatte" um die Geräte werde nur erreicht, dass die Bevölkerung die Sicherheitspolitik zunehmend als "maß- und schamlos" wahrnehme.

Vor einem halben Jahr wäre die Einführung sicher gefordert worden. Inzwischen hat selbst der Bundestrojaner Angst vor einer negativen Reaktion in der Bevölkerung. Warum wohl? die Finanzkrise ist es!

Nur die EU-Kommission hat es noch nicht kapiert.


Neu 2008-09-13:

[18:00] Der Staat/EU als Raubkopierer-Suchhund:

Chip: Anti-Piraterie-Lobby im Sicherheitswahn

Die EU und die USA machen Ernst: Mit dem Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) wollen sie die Produktpiraterie bekämpfen und stellen den Bürger dabei unter Pauschalverdacht. Internet-Zwangsabschaltungen und kurze Rechtswege sollen jede Urheberrechtsverletzung aufdecken. Dazu kommen die in den USA schon gängigen Notebook-Durchsuchungen. Wir zeigen, was sich hinter dem geplanten Entwurf verbirgt.

Die EU will wieder einmal den Polizeistaat USA nachäffen (sonst ist es nichts) und sich total unbeliebt machen.

Eigentlich sitzt sie damit auf einer untergehenden Titanic, denn die Musikindustrie arbeitet inzwischen an neuen Online-Vertriebsmodellen. Besser gesagt, diese werden ihr von Firmen wie Apple oder Amazon.com aufgezwungen. Kopierschutz und Piratensuche sind eigentlich ein Thema von Gestern.


Neu 2008-09-12:

Überwachung total?

MMnews: EU plant Überwachung total

Die EU will in 5 Jahren die totale Überwachung. Alle digitalen "Nutzerspuren" werden gespeichert.

Das, worauf alle (Politker) gewartet haben, wird endlich wahr. Die totale Überwachung. Dank moderner Technik und ständigen Fortschritts hinterlässt jeder Bürger eine Menge digitaler Spuren. Diese sollen demnächst alle aufgezeichnet werden.

Sie möchten es schon gerne. Aber in 5 Jahren gibt es sicher keine EU mehr, die soetwas vorschreiben könnte und auch keinen Bundestrojaner Schäuble mehr.

Vorschlag: die alte "Schneckenpost" per Brief ist inzwischen sicherer.

Leserkommentar-AT dazu:

Ihr Tipp mit der Schneckenpost ist sehr gut, da gilt auch noch das Briefgeheimnis. Die Überwachung der Briefpost läßt sich auch nur schwer automatisieren. Zusätzlich möchte ich noch sagen, daß das Schreiben am Besten in Handschrift und schräg zum Blattverlauf abzufassen ist. Dies ist eine weitere Hürde für Schrifterkennungsprogramme.


Neu 2008-09-07:

UK: Terrorgesetze gegen spielende Kinder:

Spiegel: Kommunen wenden Terrorgesetze gegen spielende Kinder an

Spielende, lärmende Kinder vor der Tür? Einfach bei der Stadt melden - die legt ein paar Wanzen aus. In Großbritannien nutzen Kommunen Anti-Terror-Gesetze, um Hunde beim Wasser lassen, illegale Pizzaverkäufer oder eben spielende Kinder zu überwachen.

Der britische Staat spinnt. Aber er spinnt nicht aus der Sicht des Apparates. Solange genügend "Staatsknete" = Geld da ist, werden auch die unsinnigsten Dinge gemacht. Das tut der Bürokratie gut. Eine Abhilfe kann nur 2 Seiten kommen:
- eine Aufschrei der Bevölkerung
- der Staat hat nicht mehr das Geld für so etwas


Neu 2008-09-01:

Was Spionage-Software wirklich "leistet":

GlobalResearch: New Spy Software Coming On-Line: "Surveillance in a Box" Makes its Debut

Designed specifically for "fusion centers" or their European/Asian equivalents, the Intelligence Platform promises to provide "real-time" high-tech tools to foil terrorist plots before they're hatched (or keep tabs on antiwar/antiglobalization activists).

Law enforcement agencies will waste time and resources investing in high-tech computer boondoggles that leave them chasing false leads--while real threats go unaddressed and limited resources are sucked away from the basic, old-fashioned legwork that is the only way genuine terror plots have ever been foiled.

Das ist in Wirklichkeit nichts anderes als ein Paranoia-Rausch der Sicherheitsbehörden. Die wollen alles überwachen - wie im Kommunismus. Real funktioniert solche Software aber nicht und produziert nur Probleme jeder Art.

Auch Siemens arbeitet also an solchen Programmen. Sobald die Namen Boeing und Lockheed vorkommen, kann man sicher sein, dass es primär um das Abschöpfen von Staatsgeldern geht.


Neu 2008-08-24:

Die Kehrseite des Sozialstaats - Überwachung:

Welt: Wer Fürsorge will, muss Überwachung lieben

Eine TV-Serie über Hartz-IV-Kontrolleure hat eine Welle der Empörung hervorgerufen. Wer Hartz IV empfängt, könne nie Täter, sondern nur Opfer sein. Unser Autor findet die Diskussion über den Sozialmissbrauch naiv. Denn jede Wohltat, die der Staat leistet, zwingt zur kostenintensiven Kontrolle. Ein absurdes System ist entstanden.

Am Besten beides gemeinsam abschaffen.
 

Wenn man die Downloader in den Untergrund drängt:

Süddeutsche: Millionenspiel bei Bier und Wein

In den USA werden Songs immer häufiger nicht mehr nur übers Internet getauscht, sondern auf Partys - das ist überhaupt nicht mehr zu kontrollieren.

Dann kommen sie gleich mit der 500GB Disk. Viel effektiver als das langsame Internet.

Sogar Microsoft zieht gegen die Überwacher schon nach: Internet Explorer erhält Private-Browsing-Funktion

Und die idiotischen Juristen der Musikindustrie werden immer perverser in ihren Forderungen nach staatlicher Hilfe.


Neu 2008-08-09:

Biometrische Pässe - leicht zu fälschen:

Süddeutsche: Osama bin Laden auf dem Passbild

Ein Test, der im Auftrag der britischen Times durchgeführt wurde, hat gezeigt, dass biometrische Ausweise relativ leicht manipuliert werden können. Für den Test klonte der Computerexperte Jeroen van Beek von der Universität Amsterdam mit einem öffentlich verfügbaren Programm die Chips von zwei britischen Reisepässen - angeblich in Sekunden.

Lesegeräte akzeptieren gefälschten Pass
Auf den Pass eines kleinen Jungen fügte er den geklonten RFID-Chip (Radio-Frequency-Identification-Chip) mit einem digitalen Foto von Osama bin Laden ein. Das Bild einer 36-jährigen Britin wurde durch eines von Hiba Darghmeh, einer palästinensischen Selbstmordattentäterin, ersetzt. Die veränderten Pässe wurden von einem Lesegerät, das mit dem von der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) als internationalem Standard empfohlenen 'Golden Reader Tool' arbeitet, akzeptiert.

Das ist also alles nur Überwachungs/Macht-Paranoia. "Made in EU, inspired by USA".

Hier haben die EU-Bürokraten einen Kleinigkeit nachgegeben: Mehr Klarheit für Flugreisende

EU-Verkehrskommissar Antonio Tajani verteidigte noch am Freitag den fünf Jahre alten Beschluss, die Vorschriften nicht zu veröffentlichen. Das sei "aus Sicherheitsgründen" geschehen. Ein Sprecher Tajanis bestritt, dass die Kommission mit dem Beschluss zur
Veröffentlichung einem drohenden EuGH-Urteil vorgreifen wolle.

Machtaffen!


Neu 2008-08-03:

Die USA werden noch paranoider und die EU äfft nach:

Standard: Offiziell: US-Zoll darf Geräte und Datenträger durchsuchen

Was Datenschützer schon seit einiger Zeit befürchtet haben, wurde vom US-Heimatschutzministerium nun bestätigt. Zollbehörden in den USA dürfen sämtliche elektronischen Geräte - seien es nun Notebooks, MP3-Player oder Handys - und Datenträger durchsuchen, um Hinweise auf Terrorismus zu erhalten. Einen konkreten Verdachtsfall muss es dafür allerdings nicht geben, wie die Washington Post berichtet.

Das Durchsuchen von Geräten und Datenträgern soll demnächst nicht mehr nur im Kampf gegen den Terrorismus erlaubt sein. Mit ACTA diskutieren die USA und mehrere europäische Länder ein Abkommen zur Bekämpfung von Raubkopien und Fälschungen. In diesem Fall soll ebenfalls erreicht werden, dass Zollbeamte Notebooks und MP3-Player beispielsweise nach illegal kopierten Filmen und Musikdateien durchsuchen dürfen. Das Anti-Counterfeiting Trade Agreement könnte noch 2008 unterzeichnet und beschlossen werden.

So läuft also der Hase: die Musikindustrie steckt dahinter - Suche nach Raubkopien. Wie will der Zoll diese von legalen Kopien unterscheiden? In Wirklichkeit geht es nur um Machtrausch und Paranoia.

Vorsorge: Daten nicht am PC mitnehmen sondern verschlüsselt an einem Internet-Server platzieren.

PS: es würde mich interessieren ob auch die Notebooks der Mitarbeiter von Goldman Sachs und JP Morgan untersucht werden dürfen. Vermutlich nicht.


Neu 2008-07-31:

Internet-Zensur in China:

Spiegel: Wie China das Internet zensiert
Cnet: Academics break the Great Firewall of China

Die Kontrolle von Internet-Seiten im Pekinger Olympia-Pressezentrum ist plump - verglichen mit dem Alltag der Netzüberwachung in China. Die Methoden der Zensoren sind viel perfider, greifen auf vielen Ebenen ins Leben der Menschen ein. Vor allem verbreiten sie eines: Angst.

Das Internet wird die Regierung aber besiegen. Daher tut die Regierung alles, damit es zu keiner Wirtschaftskrise kommt.

Eine solche Zensur möchten die Politiker in den USA und in Europa auch. Es fehlt ihnen aber ein wesentliches Element: die Verhaftung von Dissidenten.


Neu 2008-07-27:

Leserzuschrift-DE zu Überwachungsstaat:

anbei ein Cartoon, den man sich ausdrucken sollte – für später, derweil es da ja wieder jeder gewußt haben will. Besonders für unsere grünen Ideologen !

Bild: http://ef-magazin.de/2008/07/26/466-cartoon-bei-der-fingerabdruckerfassung-wird-es-nicht-bleiben

Ja, die Grünen sind besonders staatsgläubig, schiliesslich sind sie fast alle dort beschäftigt.


2008-07-22:

Es wird ohne Rücksicht abgehört:

Spiegel: Republik im Raster

Der tödliche Holzklotz-Anschlag in Oldenburg zeigt, wie selbstverständlich sich Fahnder mittlerweile der massenhaften Auswertung von Telefondaten bedienen. Juristen bezweifeln allerdings die Rechtmäßigkeit der Ermittlungsmethode.

Nun hören die Kriminalisten nicht nur die Telefone der Jugendlichen ab, sie überwachen auch deren Eltern und den Internet-Verkehr der Familien; sogar der Anschluss eines Ingenieurbüros steht auf der Abhörliste, weil dort einer der Väter arbeitet.

Wir sind der Staat und wir dürfen alles.


2008-07-20:

Bundestrojaner nutzlos - soll geheim bleiben:

ORF: Online-Durchsuchung nicht "belastbar"

Der scheidende deutsche Verfassungsrichter Wolfgang Hoffmann-Riem hat den Sicherheitsapparat der Bundesrepublik scharf kritisiert. Die Regierung erteile Experten Maulkörbe, um die Erfolglosigkeit immer neuer Sicherheitsmaßnahmen zu verschleiern.
Hoffmann-Riem warf den Regierungen in Bund und Ländern mangelhafte Information über den angeblichen Nutzen immer neuer Sicherheitsgesetze vor.

Regierung verschleiert Nutzlosigkeit
Hoffmann-Riem, unter dessen Federführung das Gericht zahlreiche Sicherheitsgesetze beanstandet hat, erinnerte an die Anhörung zur Online-Durchsuchung im Oktober 2007. Schon auf die ersten Fragen nach dem Nutzen der Maßnahme habe der Prozessvertreter der Bundesregierung auf die höchst eingeschränkten Aussagegenehmigungen verwiesen, an die sich die Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz, des Bundeskriminalamts und des Bundesamts für Sicherheit und Informationstechnik zu halten hätten.

Also geht es nur um Allmachts-Phantasien und übliche Bürokratie-Vermehrung bei den Sicherheitsapparaten.

Altes Bürokratie-Gesetz: die "Wichtigkeit" bemisst sich an der Zahl seiner Untergebenen, Akademiker zählen dabei doppelt.


Update 2008-07-18:

Internet-Überwachung in Österreich:

ORF: Der Internet-Überwachungsplan der Polizei
Standard: Innenministerium überlegt radikale Ausweitung der Internet-Überwachung

Nach Informationen, die ORF.at vorliegen, diskutiert das Innenministerium derzeit mit den Providern über Maßnahmen für eine österreichische "Branchenlösung" zur Internet-Überwachung. Dabei verlangen die Dienste unmittelbaren Zugriff auf die Netzwerke der Anbieter. Auch bei verschlüsselten Skype-Telefonaten kann die Polizei mittlerweile mitlauschen.

Merkwürdig: Seit Tagen bekommt Ihr Rechner immer ein und dieselbe IP-Adresse im ADSL-Netz zugewiesen, obwohl in den Geschäftsbedingungen ihres Providers ausdrücklich von dynamisch vergebenen, also stets wechselnden IP-Adressen die Rede ist.

Im Rahmen der Operation "Pelztier" wurden nach § 278a StGB ["kriminelle Organisation"] über 70 Überwachungsmaßnahmen gegen "Tierrechtsaktivisten" durchgeführt, bei denen neben Standort- und Verkehrsdaten von Handys auch IP-Adressen und E-Mails eine Rolle spielten.

Aufregung über Diskussion mit heimischen Providern - Statt einer dynamischen sollen fixe IP-Adressen zugeteilt werden.

Diese Operation "Pelztier" ist wirklich eigenartig. Obwohl man wenig gegen diese Leute hat, sitzen sie immer noch in Untersuchungshaft. Will man hier solche (illegale) Überwachungsmassnahmen verschleiern?

Diese juristischen Idioten haben keine Ahnung vom Internet, nur von Machtrausch. Es gibt gar nicht soviele IPv4 Adressen, um diese statisch zuzuweisen.
Offenbar ist die dynamische IP-Adresse ein Problem für sie.
 

Leserkommentar-AT dazu:

Das ist eine gute Zeit für IT - Privatsecurity - Seminare. (Sie sind zwar ein Experte, aber es würde mich wundern wenn sie neben dem Alltagsgeschäft auch dafür noch Zeit fänden ...)

- Anonymizer (welche Produkte)
- Virenscann und Firewall, Installation und richtige Wartung
- Router & HW-Firewall
- Betriebssystem Windows, Browsereinstellungen
- und vieles mehr ...

PPS: Ich verwende auch Virenscanner, Firewall etc., und bemühe mich um regelmäßige Updatens und gute Einstellungen.
Aber ich würde meinen Kopf nicht darauf verwetten, daß ich - als Anwender und bekennender Nicht-Experte - alles richtig mache ....

Sicher wäre es eine interessante Geschäftsidee, aber leider ist dafür wenige Zeit vorhanden.


Neu 2008-07-02:

Die "Bundestrojaner" haben keine Ahnung von Computern:

Süddeutsche: Speicherwahn im Kabinett

Lidl, Telekom, Online-Durchsuchung: Kann der Staat seine Bürger vor Datenmissbrauch schützen? Justizministerin Zypries und der oberste Datenschützer Schaar diskutierten in Berlin das neue "Computergrundrecht".

Etwas kurz kam bei der Veranstaltung der eigentliche Gegenstand des Richterspruchs, die "informationstechnischen Systeme“. Die Referenten, mehrheitlich Juristen, gaben offen zu, dass sie keine Ahnung von Technik haben. Selbst der Spruch "Um Computer und Internet kümmert sich meine Frau" fiel: Im Hause des innenpolitischen Sprechers der SPD, Dieter Wiefelspütz, darf die Gattin den Rechner wieder hochfahren, wenn er abgestürzt ist.

Für diese Juristen, für die Prestige und Macht alles ist: die haben keine Ahnung von Computern, daher sind Computer und Internet auch etwas "Gefährliches" für sie und wollen diese Dinge daher verbieten und kontrollieren. Wieder ein Beispiel für die Dekadenz und Vorgestrigkeit unserer Eliten.


Neu 2008-06-26:

Die Telefon-/Internet-Überwachung in Österreich an der Arbeit:

Standard: Handy- und Internetüberwachung: Durchschnittlich 32 Anfragen pro Tag

3.863 Anfragen durch Exekutive in ersten vier Monaten dieses Jahres - Keine zusätzlichen Mitarbeiter für Rechtsschutz- beauftragten

"Betroffene werden niemals erfahren ob sie - schuldig oder unschuldig - in eine Fahndung der Polizei geraten sind"

Gesetzliche Möglichkeiten werden auch genützt, wie man hier sieht. Der Weg in den Abhörstaat.


Neu 2008-06-17:

Der totale Überwachungsstaat in Schweden:

Spiegel: Schwedisches Parlament muss über Lausch-Gesetz entscheiden

Telefon, E-Mail, SMS: Die schwedische Regierung will künftig alle modernen Kommunikationswege überwachen lassen. Sie will so auf Bedrohungen aus dem Ausland reagieren. Kritiker sehen Schweden auf dem Weg in den Überwachungsstaat.

Es hört sich an wie eine Nachricht aus dem Kalten Krieg: Alle E-Mails, alle Telefonate und jeglicher SMS-Verkehr mit dem Ausland soll künftig von Schwedens militärischem Abhördienst FRA (Försvarets Radioanstalt) überwacht werden. Ein entsprechendes Gesetz steht am Mittwoch im schwedischen Parlament zur Entscheidung an. Kritiker sehen das Land damit auf dem Weg zu einem Überwachungsstaat Orwellscher Prägung.

Schweden ist das sozialistischte Land in Europa. Da passt das ganz gut dazu. Ausserdem wird Filesharing in Schweden als "schweres Verbrechen" wie Mord geahndet.

Frage: was wollen sie mit diesen vielen Daten machen? Durch ihre ihre liberale Einwanderungspolitik wird da sicher in mindestens 200 Sprachen kommuniziert. Diese Polizisten glauben, das alles überwachen zu können? Oder geht es nur um schwedische Systemkritiker?


Neu 2008-06-08:

Die Unterhaltungsindustrie macht sich lächerlich:

Chip: Filesharing: Nun werden Drucker abgemahnt

Ist Ihr Drucker möglicherweise ein Raubkopierer? Vielleicht bekommen Sie bald Post, die das zumindest nahelegt. Denn wie US-Forscher bewiesen, mahnt die Unterhaltungsindustrie Bit-Torrent-Nutzer häufig unberechtigterweise wegen Copyrightverletzungen ab. Im Rahmen ihres Forschungsprojekts hatten auch drei Drucker des Universitätsnetzwerks eine Abmahnung erhalten.

Das ist reiner Terror einer Industrie mit schwindendem Umsatz, die sich den Staat als helfer nimmt. Neue Kunden werden sie damit sicher nicht gewinnen.

Natürlich werden "Verletzungen" der Urheberrechte nicht eingehend recherchiert, es wird sofort automatisiert geklagt. Wie unter Stalin.

Marketing-Gesichtspunkt: diese Industrie baut sich ein derartig negatives Image auf, dass es nicht schlimmer sein könnte.


Neu 2008-06-01:

Seitenauslagerung.

 

 

 
     
 
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