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Wirtschaft

Enthält primär globale Wirtschaftsinformationen. Länderspezifische Informationen, die nur ein Land betreffen, sind auf den jeweiligen Landes-Infoseiten zu finden.

Neu: 2014-09-30:

[14:45] Format: Zalando schnürt kleineres Packerl und will nur 21,50 Euro

Um einer aufkommenden Hysterie entgegenzuwirken, hat Zalando fast wohltätig am Montag bereits den Ausgabepreis seiner Aktie bestätigt - der sogar etwas geringer ausfällt. Am Mittwoch startet erstmals in Frankfurt der Handel mit den Papieren des Online-Händlers. Dem Unternehmen fließen zum festgesetzten Preis 605 Millionen Euro zu. Gegenüber dem obersten Ende der Spanne lässt Zalando damit knapp 28 Millionen Euro liegen. Die Nachfrage nach Zalando-Aktien soll angeblich regelrecht durch die Decke schießen.

Das Vorverlegen des IPO und der moderate Ausgabepreis bei hoher Nachfrage lassen die Vermutung aufkommen, dass man vor dem grossen Crash noch schnell abcashen will.WE.
 

[10:35] Süddeutsche: Fahrradhersteller Mifa beantragt Insolvenz

Verliert Investor Carsten Maschmeyer jetzt Geld? Der ostdeutsche Fahrradhersteller Mifa beantragt Insolvenz in Eigenverantwortung - und hofft nun auf Rettung aus Indien.

[10:30] Wirtschaftsblatt: Voestalpine-Chef sieht jeden zweiten Stahl-Job in Europa in Gefahr

"Europaweit sind derzeit rund 360.000 Mitarbeiter in der Stahlindustrie beschäftigt, rund die Hälfte davon dürfte gefährdet sein", sagt Voestalpine-Chef Wolfgang Eder.

[08:05] Internet World: Apple droht Milliardenstrafe durch die EU

Hat Apple in Irland durch unerlaubte Absprachen Steuern gespart? Das ermittelt die EU-Kommission gerade. Das vorläufige Ergebnis lautet: Ja.

Eh ein alter Hut, dass die Großkonzerne in Europa keine Steuern zahlen.


Neu: 2014-09-29:

[14:15] Presse: Krise im Lkw-Markt: MAN in Steyr muss auf Kurzarbeit umstellen

Der Betriebsrat rechnet mit einem halben Jahr Kurzarbeit. Auch am deutschen Standort in Salzgittergibt es die gleiche Maßnahme.


Neu: 2014-09-27:

[10:58] lebohemien: Gauck preist Ceta

Eigentlich darf einem bei diesem Bundespräsidenten nichts mehr verwundern. Gerade bei dem, der sich wohlig in einem Kapitalismus eingerichtet hat, welchen er als Sakrosankt betrachtet. Das hat er schon immer durchblicken lassen. Und der es nun offensichtlich als Aufgabe des Bundespräsidenten sieht, offen für eine nicht im Grundgesetz verankerte Wirtschaftsform und deren politisch hoch umstrittenen Abkommen Pate zu stehen.

Er ist und bleibt halt die peinliche Marionette Washingtons, die ausgezogen ist, möglichst viel Schaden dem deutchen Volk zuzufügen. Lasst Euch das nicht gefallen! IMPEACHMENT NOW!


[10:10] DWN: Deutsche kaufen weniger Fernseher: Liegt es an der Wirtschaft oder am Programm?

Die Deutschen sind zu großen Anschaffung wie Fernsehern oder Möbeln derzeit nicht bereit. Der Index für den privaten Konsum fiel um 0,3 Prozentpunkte auf den tiefsten Stand seit Februar. Das Kaufverhalten zeigt die Verunsicherung über die wirtschaftliche Situation durch die derzeitigen Konflikte.

Draghi, dieser Artikel sollte Dir eine Lehre sein. MAN KANN KONSUM NICHT (oder nur sehr begrenzt) DURCH BILLIGES GELD anheizen. Wann versteht ihr das endlich? TB

[11:20] Der Schrauber zum blauen TB-Kommentar:

Es gibt ein geflügeltes Wort, die Qualität betreffend: Wer billig kauft, kauft zweimal. Das gilt auch und besonders für billiges Geld!

[11:24] Leser-Kommentar-DE zum blauen TB-Kommentar:

Richtig. Die Wirtschaft kann man durch billiges Geld nicht anheizen. Dafür kann man damit aber die Währung anheizen bzw. verheizen.

[14:55] Leser-Kommentar-CH zum Kaufrausch-Erzeugen mit billigem Geld:

Situation in der Schweiz als Beispiel: Ein Sparer hat eine Million CHF beisammen.
Nun kriegt er bei einem rel. verlässlichen Schuldner (ich denke jetzt an die Postfinance – Anlage via Internet notwendig)
0.3 % Zins p.a. / dies ergibt einen Jahreszins von Fr. 3.000
Nun – in meinem Kanton muss man eine Vermögenssteuer von ca. Fr. 5.000 jährlich zahlen. Dazu kommt die Einkommenssteuer auf Fr. 3.000 Zins (ca. Fr. 1.000)
Ergo: Geldeingang = Fr. 3.000 - Steuern = Fr. 6.000
Dass aus dieser Situation kein Kaufrausch entsteht, ist nicht verwunderlich. Die Inflation ist noch nicht einmal eingerechnet.
So kann die Wirtschaft niemals angetrieben werden. Nur Schuldner können bestenfalls angelockt werden, aber womöglich wird die Sozialbehörde am Ende noch für Ausgleich schaffen müssen.


[10:08] DWN: Schwache Nachfrage nach Rohstoffen aus China: Globale Rezession droht

Fallende Preise für Metalle, Rohöl und landwirtschaftliche Produkte gehen einher mit einem nachlassenden Wirtschaftswachstum sowohl in den Industrieländern als auch in China. Und dies trotz der intensiven Unterstützung der Zentralbanken, die Unmengen frisches Geld in die Märkte pumpen. Der weltweiten Konjunktur droht eine Rezession. Für die ohnehin nervösen Märkte sind das keine guten Nachrichten.


Neu: 2014-09-24:

[20:00] VW erstickt an der Komplexität: Das Auto-Ballett von VW gerät aus dem Takt

Die Wolfsburger Fabrik ist darauf ausgelegt, mehr als 3800 Fahrzeuge am Tag zu bauen - mehr als jedes andere VW-Werk in der Welt. Wieviele derzeit genau produziert werden, verrät der Konzern nicht. Es gibt aber Probleme.

Die Zahl der gleichen Bauteile hat sich durch das Baukasten-System zwar erhöht. Gleichzeitig wird der Karosseriebau durch die verschiedenen Varianten aber komplexer. So muss die Bodengruppe beim E-Golf und dem GTE Platz für die Batterie haben. Bei Modellen mit herkömmlichem Verbrennungsmotor ist das anders. Die Varianten führen dazu, dass die Roboter - je nach Modellfolge am Band - umschalten und Arbeitsgänge wechseln müssen. Koordiniert wird das von einer Software. Nicht alle Computer waren zuletzt jedoch so programmiert, dass alles einwandfrei lief.

Und noch Autovariante mit unzähligen Extras mehr...
 

[14:45] Heise: Samsung verkauft in Europa keine Notebooks mehr

Es läuft nicht mehr in Europa, deshalb zieht sich Samsung vom PC-Markt auf dem alten Kontinent zurück. Ob das der erste Schritt zur Aufgabe des kompletten Geschäftsbereichs ist, sagen die Südkoreaner nicht.

[13:30] Leserzuschrift-DE: Autohersteller produzieren auf Halde:

Deshalb produzieren die Autohersteller und andere auch weiter munter auf Halde. Geld kostet heutzutage ja nichts mehr, die lassen die Produktion schön weiterlaufen bis das alle Lager bis unters Dach gefüllt sind.

Nach dem Crash wird die Nachfrage nach Neuwagen ja sicher erst mal einbrechen, dann verkaufen sie halt die vorproduzierten Autos vom Lager.

Und wenn sich die Lagerbestände dann leeren wird die Produktion langsam wieder hochgefahren. Anders geht das nicht.

Aber wie lange mag das dauern ?

Ich schätze mal 4 -5 Jahre können die die Produktion bei den meissten Modellen bestimmt erst mal einstellen.

Auf Kredit für die Halde zu produzieren ist derzeit kein Problem, die Manager-Boni fliessen weiter. Ja, 4 Jahre kann man die Werke sicher zusperren.WE.
 

[12:30] Leserzuschrift: die nächste Firma der Samwer Brüder geht heute an den Start - Rocket Internet.

Wenn man bedenkt, von welchen Personen sie Investorenkapital in der Vergangenheit bekommen haben (Berlusconi unter anderem) - und bei ihrer Familiengeschichte - die dürften gut vernetzt sein und auch wissen was kommt. So wird jetzt im Eiltempo noch schnell Kasse gemacht - und Eiltempo ist an sich noch untertrieben. Die IPOs werden gnadenlos schnell durchgepeitscht.

Die wissen, dass der grosse Crash bald kommt.
 

[11:20] Ab in die Rezession und dann Depression: Stimmung in der deutschen Wirtschaft sinkt

[10:30] DMN: Deutsche Unternehmen investieren in großem Stil in den USA

Ob nun Merck, Siemens oder ZF Friedrichshafen. Deutsche Konzerne kaufen in den USA in großem Stil ein. 64,5 Milliarden Dollar haben deutsche Käufer in diesem Jahr nach für 51 US-Zukäufe ausgegeben. Die Unternehmen hoffen auf ein gutes konjunkturelles Umfeld in den USA.

Diese Manager haben noch nie davon gehört, dass die Aktienmärkte derzeit am Höchststand sind und sie daher Höchstpreise zahlen. Weil andere angestellte Prestigler auch auf Kredit kaufen, müssen sie es nachmachen. Und wenn es in den USA ist, dann bringt es noch mehr Prestige. Dann dürfen sie mit den US-Managern zusammen Oysters fressen.WE.

[11:00] Leserkommentar-DE:
Ein weiterer Grund ist, das die Kassen vieler Konzerne voll sind. Produktionsstätten ausbauen bei gleichbleibender oder sinkender Nachfrage? Geld in europäische Aktien stecken? Staatsanleihen? Wenn ich zuviel Geld hätte, das für mich "arbeiten" soll käme ich vielleicht auch auf solche Ideen.

Kann auch sein, aber die meisten dieser Käufe dürften grossteils auf Kredit laufen. Am Bondmarkt kann man derzeit alles platzieren.

[11:30] Der Bondaffe zu den deutschen Käufen in den USA:

Da passt was nicht. Wir alles wissen, dass die globale Wirtschaft voll abschmirgelt. Und jetzt kaufen sich deutsche Firmen in den USA ein? In einen taumelenden Markt. Hatten wir nicht so etwas ähnliches bei "Film-Fonds Made in USA created for German Dumb Money"? Das hier sind Übernahmen, keine Gründungen. Die Zeit ist günstig, die Zinsen tief, das gebe ich zu. Nur ob deutsche Manager wirklich so clever sind wie sie tun oder ob es nur ums Prestige, Eitelkeit und Größenwahn geht ist schwer zu sagen. Vielleicht haben es die deutsche Managerkaste nur noch nicht begriffen, dass sich die USA auflösen. Damit wären wir wieder bei den Schafen, die können sich das auch nicht vorstellen.

Ja, die sind echtes Dumb Money. Wie viele Unternehmer und Manager haben schon ihre Firmen ruiniert, indem sie aus Prestigegründen immer zum Höhepunkt in den USA teuer zukauften?WE.

[12:30] Leserkommentar-DE: Befehle der Eigentümer:

manchmal frage ich mich ob die angestellten Manager nicht einfach die Befehle ihrer "Eigentümer" ausführen, zumeist Fondgesellschaften und Großbanken, die ihre Investments in fragwürdige Firmen, wie am Beispiel des Frackings und Siemens an Dumb German Money verkaufen wollen.
Vielleicht halten diese Finanzfirmen Anteile am Käufer und am Verkäufer und machen einen Gewinn durch diese Verschiebung, weil sie den Schrott zu Höchstpreisen in die Bilanzen scheinbar solider Firmen verschieben.
Zum Höhepunkt der .Com Blase passierte nämlich das gleiche. Man müßte die Beteiligungen analysieren.

Grosse Fonds sind dafür bekannt, dass sie solche "Empfehlungen" geben.
 

[10:15] Der Hetzer zu Das gefährliche Comeback des Neuen Marktes

Kauft nur, kauft, und macht die Samwers reich! Die sind die einzigen, die was davon haben werden, Ihr Schafe! Määäh!
 

[9:15] Markus Gärtner: Globale Depression: Die Wahrheit kommt wie die Salami beim Metzger

Die Weltwirtschaft, so unser zunehmender Eindruck, bremst schärfer ab als Sebastian Vettel an der Warsteiner-Kurve auf dem Nürburgring. Nach und nach lassen die großen Investmentbanken und die internationalen Organisationen die heiße Luft aus den durchgeknallten Vorhersagen, mit denen sie uns zu Jahresbeginn völlig in die Irre geführt hatten, zumindest wollten.

Die USA oder Südeuropa sind schon Jahre in einer Depression. Interessant ist das:

Noch so eine Salami-Offenbarung: Die Heimwerker-Kette Home Depot, in der seit April von Hackern 56 Millionen Kreditkarten-Infos gestohlen wurden, kommt die Kunden teuer zu stehen. Das Wall Street Journal berichtet heute, dass quer durch die USA Gauner ganz fröhlich Cash von Girokonten abräumen. Mit der gestohlenen Geld kaufen sie Prepaid-Karten, Elektronik und Lebensmittel.

Diese Hacks in der Finanzindustrie dürften kein Zufall sein. Wir wissen ja, dass wieder Gold- und Silbergeld kommen soll, das ist Bargeld. Also diskreditert man wohl die elektronischen Zahlungen. Kreditkarten mit Aufschuldungsfunktion wird es eine Zeitlang auch nicht mehr geben.WE.


Neu: 2014-09-23:

[15:50] Welt: Totale Unterbeschäftigung im Jade-Weser-Port

Zwei Jahre nach der Eröffnung ist der Jade-Weser-Port ein Flop. Nur vereinzelt finden sich Container auf den riesigen Stellflächen. Ein Investor sieht hinter dem Stillstand ein abgekartetes Spiel.

[17:35] LeserKommentar-DE zum Jade-Weser-Port:

Der Jade-Weser-Port macht in der Tat nur dann einen Sinn, wenn man an nicht-zivile Seefahrzeuge mit sehr großem Tiefgang und ggfs. extremer Breite denkt. Die Anlegezone mit 1725m Länge eignet sich sehr gut für umfangreiche und zeitlich parallel ablaufende Logistik-Aufgaben in zweckbestimmter Gruppenstärke, und das vollkommen unabhängig vom Tiden-Verlauf.


[14:03] DWN: Merkel dankt Wirtschaft für „schmerzliche Einschnitte" wegen Russland

Angela Merkel hat der deutschen Wirtschaft gedankt, dass sie für die politischen Sanktionen gegen Russland ihren Mitarbeitern schmerzliche Schritte zugemutet hat. BDI-Präsident Grillo stimmte zu. Dass die finale Rechnung von den deutschen Arbeitnehmern und Steuerzahlern zu begleichen ist, kam bei dieser Bilanz nicht zur Sprache.

Die bedankt sich dafür, dass die Wirtschaft auf Grund politischer Entscheidungen leidet? Die wohl größte Form der Verhöhnung! TB

Dazu passend: DMN: Industrie BDI: Bundesregierung ist für Konjunkturflaute mitverantwortlich

[9:30] NTV: Privatanleger-Run auf Papiere Zalando erwägt Aktienzuteilung

Insgesamt will Zalando bis zu 633 Millionen Euro einnehmen. Gelingt dies, wäre der Online-Händler hochgerechnet 5,6 Milliarden Euro wert. Der Börsengang wird als einer der größten in Deutschland seit mehreren Jahren gehandelt. Mit Zalando geht zudem seit langem wieder ein Internetunternehmen an die Börse.

Diese Firma hat bis jetzt Verluste gebaut. Jetzt können die Grossaktionäre ihre Aktien an das dumme Publikum von Fonds und Kleinablegern verkaufen.WE.

[9:50] Der Stratege:
Börsengänge wie von Zalando, einem Unternehmen, das nur rote Zahlen schreibt oder diesem Alibaba, dessen Geschäftsmodell völlig undurchsichtig und unklar ist, kann man idR. nur in Blasen wie jetzt durchziehen. Ich wette, die Kleinanleger werden zu völlig aberwitzigen Kursen zeichnen, weil die Unternehmen medial hoch gehypt wurden. Besonders bei Zalando konnte man das in den letzten Monaten in DE schön beobachten. Nun müssen die Börsianer das "Going Public" zügig durchziehen, um vor dem Platzen der Blase noch ordentlich abkassieren zu können. Wenn dann die Verlustbringer bei den Schafen im Depot sind, darf der Kurs crashen. Interessant ist, dass die Kleinanleger immer wieder auf dieselbe Masche reinfallen. Die Lernfähigkeit der Schafe scheint stark beschränkt zu sein.

Daher nennen wir sie Schafe. DIe Fondmnager sind auch nicht besser, die nennen wir Affen.

[10:00] Leserkommentar: Zalando von der Kundenseite:

Zalando ist für mich als Klamottenkäufer nicht mehr interessant, weil:

-Preise nicht besser als anderswo, eher teurer
-viele Artikel von kleinen Händlern und nicht von Zalando selber, d.h. man bestellt drei T-Shirts und bekommt drei Pakete, extrem nervig
-zuviele Lügen bzgl. Verfügbarkeit - am Ende kommt die Bestellung nie in einem Rutsch

Fazit - die Samwer-Brüder haben diese Mistbude gründlich satt und wollen abkassieren.

Die Samwers arbeiten immer mit viel Hype.

[10:50] Leserkommentar: kostenlose Retouren:

Zum Zalando Börsengang möchte ich zu bedenken geben daß das Geschäftsmodell extrem von kostenlosen Retouren abhängig ist
und niemals rentabel werden kann. !!!!
Das wissen die Betreiber auch ! So ein Modell wird nur gegründet um es zum rechten Zeitpunkt zu verkaufen.
Wenn man mal bei Kund(innen) nachfragt wie so ein Kauf bei Zalando aussieht, ist die Antwort folgende.: Ich möchte
1 Pulli kaufen also lasse ich mir 5 Pullis schicken, probiere zu Hause in Ruhe alle an , entscheide mich und schicke 4 kostenlos
retour.

Was geschieht nun mit den zurückgesandten Pullis ? Die Kundin war beim anprobieren stark geschminkt hat geraucht und hat mit ihrer
blasenkranken Katze geschmust. Ihr ahnt es, die Ware muß natürlich aufwendig aufgearbeitet und/oder entsorgt werden.
Das Geschäftsmodell kann niemals und wird niemals rentabel werden. Jeder weiß das. Bis hierher hat es Zalando nur mit massiven staatlichen Subventionen geschafft. Trotz Steuergeldverschwendung war eine schwarze Null bisher unerreichbar.
Der stationäre Handel klagt über die wachsende Internetkonkurrenz. Umsätze werden fehlgeleite.

Macht nichts, die Börsianer zahlen schon.
 

[8:40] Sheriff zu den Shopping Malls (gestern):

Das kann ich gut bestätigen, dass da ein Mega-Risiko lauert. Ich kenne da einen ausländischen Fast-Food-Restaurantbetreiber, der z.B. für einen Hundestallplatz von nicht viel mehr als vielleicht 20m² Kundenraum mit angeschlossenem winzigem Küchenbereich in einem neuen zentralen Einkaufszentrum in Wien sage und schreibe für die nächsten 10 Jahre € 2 Millionen Miete vorausgezahlt hat. Dafür hat er ein vielfach größeres Lokal auch an einem zentralen Platz in Wien, aber in keinem Einkaufszentrum, mit guten Umsätzen aufgegeben. Nur von solchen Selbstzerstörern können die irgendwie bestehen. Da schau ich mir mal eben Douglas und Co an. Was die zahlen wird dagegen richtig lächerlich sein.

Dass sich Unternehmer auf solche Deals einlassen...


Neu: 2014-09-22:

[18:45] Vom grünen Riesen zum Ölgiganten? Siemens will am Fracking verdienen

Sechs Milliarden Euro will Siemens für die US-Firma Dresser-Rand ausgeben. Mit dem Deal verabschiedet sich der Konzern weiter von seiner Öko-Strategie. Und setzt auf eine höchst umstrittene Technik, die die Umwelt gefährden könnte.

Bei diesem Kaufpreis wird Siemens nichts damit verdienen. Jeder dieser Konzernaffen kann nur eines: Massen von Geld für Firmenkäufe rauswerfen, die gerade in Mode sind. Bei Löscher hat der Ökowahn auch nur Verluste gebracht.WE.

[20:20] Leserkommentar-DE:
Diese Nachricht werte ich als sicheres Zeichen, daß es mit dem Frackingboom zu Ende geht. Die Amis sind Meister im Auscashen der europäischen Konzerne und die europäischen Konzernlenker, die selbst nichts auf die Reiche bringen und jedem Trend aus den USA hinterherlaufen, kommen immer zu spät, kaufen überteuert ein und schreiben dann ab. Eigentlich müßte Käser das wissen, er war zu dem Zeitpunkt bei der Telekommunikation als die zum Höhepunkt des Internethypes getätigten Übernahmen und Beteiligungen verfaulten.

Ja, genau so ist es. Jeder Konzernaffe muss sich selbst ausnehmen lassen. "Amerika" hat bei denen aus Prestigegründen immer eine hohe Bedeutung.WE.

[20:30] Der Schrauber zu "Diese Nachricht werte ich als sicheres Zeichen, daß es mit dem Frackingboom zu Ende geht."

Das sehe ich genauso. Irgendwie stelle ich diesen Fracking Hype eh in Frage:
Irgendwann erzählte man uns von sagenhaften Vorräten, dann wieder davon, daß es um 96% überschätzt wurde, weiterhin liest man, daß die ganze Förderung weit hinter den Erwartungen bleibt.
Möglicherweise ist Fracking nur Showtime und dient jetzt noch als Aufhänger gegen TTIP, so wie die Chlorhühner.
Wird Fracking dann eingestellt und die Hühner nicht mit Chlor gewaschen, freut der Michel sich und stimmt TTIP zu. Seine Politschranzen haben ja was getan.
Das mit dem Abcashen stimmt auch, ähnlich wie im Aktienboom. Schnell noch Dumb Money reinholen, wozu auch West LB gehörten oder deutsche Konzerne gehören.
Derweil bereiten die schon den nächsten Beschiß vor.
Sicher weiß Käser das: Er funktioniert aber im Sinne der US-Eliten und überbringt ihnen so den geforderten Tribut.
Wie übrigens alle US-Investments: Die werden auch schnell madig gemacht und dann zu symbolischen Preisen an die üblich Verdächtigen weiterverhökert.

Die europäischen oder sonstigen Konzerne sind es selbst, die Firmen in den USA total überteuert kaufen. Das sind keine Investoren, sondern Karrieristen und Prestigler. Daher sind sie Dumb Money.WE.
 

[16:30] Leserkommentar-AT zu Bekleidungsgeschäfte (gestern):

Korrekt und noch mehr. Faktum aus einem österr. Nachbarland. Überdimensionierte Mall, ein textiles internationales Zugpferd verlangt und bekommt von den Malleigentümern Umsatzkompensation UND Mieterlass mit der Androhung sonst auszuziehen. Der Filialmanager vom Textiler hat natürlich im Konzern Mitsprachrecht und sit an den Umsätzen beteiligt. Ja, die Eigentümer zahlen, wenn es sich um Zugpferde handelt die man in so einer Mall einfach erwartet, Umsatzkompensation. Und die ist beträchtlich. Stellen sie sich das Image vor, wenn ein paar Hundert Quadratmeter Verkaufsfläche plötzlich leerstehen. Die ebenfalls leeren Schaufenster erzeugen eine sehr trübes Bild. Und solch riesige Flächen sind schwerst zu vermieten und Aufteilen in kleiner Shops ist aufwendig und investitionsintensiv und bringt üblicherweise wenig. Vor allem kann es das Zugpferd nicht ersetzen. Es ist ebenfalls korrekt dass die Umsätze in manchen benachbarten öster. Ausland in den Malls katastrophal sind. Das schon seit einigen Jahren.

Die Existenz vieler Texilketten in diesen Malls dürfte nur durch solche Praktiken möglich sein. In Wien mehren sich die Malls mit immer mehr geschlossenen Geschäften.WE.

[18:00] Leserkommentar-DE zu den Shopping Malls:

Zu Einkaufscentern ist generell zu sagen daß ein kleiner Einzelhändler da die Finger weglassen sollte.
Grosse Holdings wie z.B. Douglas haben Pafümerien, Bekleidungsketten, Süßwaren, Schmuck usw. , Die entscheiden oftmals schon in der Planungsphase, ob so ein Mall-Projekt überhaupt zustande kommt. Die gehen dann meist mit allen Töchtern geschlossen in so ein Projekt, oder eben nicht. Haben dadurch extreme Verhandlungsmacht. Die zahlen natürlich ganz andere qm-Preise wie ein lokaler Händler.

Dann kommen noch die Umlagen für Centerwerbung, Reinigung, Sicherheit, Management usw. wo meist unkalkulierbare Risiken lauern,
wenn Beispielsweise Leerstand herrscht, werden die Umlagen auf die verbliebenen Mieter verteilt. Also je schlechter so ein Ding läuft,
je teurer kann es für den Altmieter werden. Aus den meist langjährigen Mietverträgen kommt ein Einzelkämpfer niemals ungeschoren raus.
Wer da heute einen 10jahresvertrag unterschreibt, ist praktisch in dem Moment pleite. Es gilt natürlich nicht Privat-Mietrecht mit gesetzlichen Kündigungsfristen sondern Vertragsfreiheit. Viel Spaß mit der Rechtsabteilung von z.B. ECE.

Die Rechtsabteilung einer Douglasholding verhandelt hier auf Augenhöhe. Mit dem Entschluß aus der Fußgängerzone in so ein Center
umzuziehen hat sich schon so manches alteingesessene Fachgeschäft ruiniert. Dazu muß bedacht werden daß die oft so geliebte Selbstständigkeit mit Unterschrift praktisch endet. Es werden vorgegeben unter Anderem Öffnungszeiten. Betriebsferien ? Neese.
Centermanagement beschliesst ( in Absprache mit den Ankermietern ) neue Ladenöffnungszeiten ? gerne auch bis 24 Uhr ? Du
bist dabei.

Deswegen sind da immer die gleichen New Yorkers und Deichmanns drinnen.
 

[15:10] Jetzt kommen die Entlassungswellen: Opel, Mercedes und Ford – Sorgen um Autoindustrie in NRW

[08:31] Der Jurist kann die wirtschaftlichen Schwierigkeiten bei Rechtsanwälten für Österreich bestätigen:

In AT gilt folgende Regel: Rechtsanwälte, deren Umsatz im Jahr(!) weniger als 35k beträgt, müssen weniger Kammerbeitrag zahlen.
Etwa ein Drittel (!) nimmt diese (zweifelhafte) Ermäßigung in Anspruch. Das ist die offizielle Verlautbarung der Rechtsanwaltskammer.

35k Umsatz im Jahr bedeutet, dass die Kollegen den Kitt aus den Fenstern fressen. Da verdient jede Putze mehr. Zum Vergleich: Von meinen (angestellten) Anwälten erwarte ich ca. 30k, aber im Monat. Wer das nicht bringt, fliegt raus. Die Branche ist heftig unter Druck.
Das hat drei Ursachen:
1. Es gibt zu viele Rechtsanwälte.
2. 90% sind schlicht unfähig.
3. Das Geld in Wirtschaft und bei Privaten wird immer knapper.
Das Honorarniveau bei den Deppen (Asylanwälte, Familienanwälte, Nachbarstreiter, Verkehrsunfälle, Konsumentenschützer, Versicherungsanwälte, Staatsbetriebsanwälte etc) sinkt daher kontinuierlich nach unten.

[10:01] Der Hetzer zu den Anwälten:

Das ist nicht nur in Österreich so, sondern auch in Deutschland, besonders hier im Bundeshauptslum, denn hier gibt es mehr als 10.000 Anwälte für nur 3,5 Mio Einwohner, und von diesen Einwohnern hat nur ca. eine halbe Million ausreichend Geld, um ein Verfahren auch selbst zu bezahlen, d. h. es kommt ein Anwalt auf ca. 50 lohnende potentielle Mandanten, und das ist selbstverständlich ein Witz, aber ein schlechter. Und weil der Anwalt immer nur so reich ist wie sein Mandant, sieht's entsprechend aus: Keiner hat Geld, selbst die gewerblichen Auftraggeber nicht mehr, die Hälfte der Anwälte steht mit einem Bein stets in der Insolvenz, das Versorgungswerk (Rentenpflichtversicherung der Anwälte) läuft jedes Jahr Millionenbeträgen an ausstehenden Beitragszahlungen hinterher. Der "konjunkturelle Aufschwung" ist zumindest an Berlin (wie nicht anders zu erwarten war) vollkommen vorbei gegangen, doch der Pobereit hat sich bis zum Schluss für seine "Wirtschaftspolitik" feiern lassen, die im Wesentlichen darin bestand, noch mehr bescheuerte Touristen, Regierungsbeamte und vor allem Asylneger anzulocken. Ich sehe das zwar gelassen, denn gerade für Berlin gilt, was schon Sinatra über New York textete: "If I can make it there, I'll make it anywhere", aber dass ich es hier "geschafft" hätte, kann ich auch nicht behaupten; eher habe ich mit Mühe bis jetzt überlebt, das war alles. Wenn Berlin das Vorbild für Deutschland ist (siehe Ausländerquote, Grünenwähler und Arbeitslosenzahlen, Oberlehrer- und Müslifresseranteil an der Bevölkerung), dann wird es nicht mehr lange dauern, bis alles den Bach runtergeht.

Es gibt heute schon zu viele Anwälte. Wenn das grosse Krachen in der Staatsbürokratie kommt, werden auch von dort Massen an Juristen auf den Arbeitsmarkt fliegen. Dieser Beruf wird ziemlich brotlos. Auch hier sehen wir wieder, dass die Masse kein Geld mehr hat.WE.


Neu: 2014-09-21:

[9:15] Leserzuschrift-DE: Einbruch am Landmaschinen-Markt:

Habe heute mit einem Bekannten gesprochen, der für einen großen ausländischen Agrarmaschinenbauer im Vertrieb arbeitet. Letztes Jahr war ein Rekordjahr bei Traktoren und Mähdreschern, besonders bei den Grosskalibern mit Hunderten von PS. Seit den Russlandsanktionen Anfang 2014 passierte folgendes:
1. Markt für Gebrauchtmaschinen brach vollständig zusammen, da fast alle gebrauchten Maschinen nach UA/RU gingen

2. Erzeugerpreise brachen ein, da russischer Markt nichts mehr abnehmen durfte. Seit dem Jahr 2000 waren die Preise ständig, auch durch Spekulanten und erneuerbare Energien (Biodiesel, Biogas) angestiegen.

3. Nun kaufen die Bauern, die hohe Kredite haben keine neuen Maschinen mehr. Viele deutsche Hersteller planen nun große Entlassungen.

So wird es bald der gesamten Investitionsgüter-Industrie ergehen.

[15:45] Leserkommentar-DE: in anderen Branchen sieht es ähnlich aus:

Wir sind seit Jahren am Markt als Gebrauchtmaschinenhändler in der Süsswarenindustrie / Lebensmittelindustrie eingeführt, arbeiten Weltweit und sind sehr volatile Umsätze gewöhnt.

Seit Oktober / November 2013 (!) geht nichts mehr, alles nur auf low level. Gerade so das man mehr "recht als schlecht" am Leben bleibt.
Glauben sie mir, unsere Branche ist klein und jeder kennt jeden von den Kollegen. Ich kenne aber keinen der behauptet er habe hervorragende Umsätze.
Selbst bei einem Telefonat mit einem Kollegen in den USA fing dieser von sich aus davon an und klagte sein Leid, dort geht es auch nicht anderst, nichts geht mehr seit November 2013. Ein anderer Kollege hier aus Deutschland ist an jedem Monatsende froh wenn er die Lohnsumme zusammen hat, meistens werden die Löhne aber schon verspätet bezahlt und für die beiden Inhaber gibt es bestenfalls einen Abschlag!

Wer natürlich immer 100 % bekommt ist der Staat, FA, Krankenkasse, GEZ und alle anderen Zwangsbeglücker.

Erklärung ist ganz einfach:

Die Banken geben den Unternehmen kein Geld mehr, wer was anderes behauptet lügt.

Früher haben die Unternehmen (aus dem Mittelstand) die meisten Investitionen aus dem Cash Flow oder aus dem Privatvermögen der Besitzer getätigt. Die Vorproduktionen (meistens Saisonartikel) wurden Bank finanziert, das funktionierte recht gut.

Nun gibt es kein Geld mehr, somit werden jetzt die Vorproduktionen aus dem Cash Flow finanziert, es bleibt dem einzelnen Produzenten ja nichts anderes übrig wenn er nicht direkt aufgeben will.

Anderst sieht es bei den ganz Großen aus, die haben genügend Reputation um locker von den Banken weiter Maschinen bzw. Projekte finanziert zu bekommen, bzw. das ebbt jetzt nur langsam ab. Banken versuchen nun verzweifelt neue Marktsegmente zu erschließen um verlorenen Umsatz/Ertrag auszugleichen bzw. den Anteil der unsicheren Finanzierungen zu reduzieren. Da bei den Maschinenbauern heutzutage Vorlaufzeiten von 6 bis 9 Monaten gang und gäbe sind haben die alle noch zu tun bzw. trübt sich dort jetzt langsam die Stimmung ein.

Auch die 6 bis 9 Monate sind zu begründen; Das kommt nicht von erhöhter Auftragslage, nein, dieser Umstand ist der Tatsache geschuldet das in 2008/2009 nach LB Pleite und beginn der Bankenkrise die Maschinenbauer teilweise bis zu 70 % (!) ihrer Belegschaft vor die Tür gesetzt haben. Als die Aufträge wieder anzogen wurden diese aber nicht wieder alle eingestellt, höchstens 20 % der Entlassenen.

Diese Zahlen gelten überwiegend für Zulieferer der Lebensmittelindustrie, ich behaupte aber das sich das auch auf viele andere Industriezweige übertragen lässt.

Unsere Ansprechpartner bei unseren Kunden sind im Regelfall immer Geschäftsführung, Werkleitung oder Vorstand bzw. die Leitungsebene darunter, techn. Leitung / Produktionsleitung. Die Info´s stammen somit aus erster Hand.

PS. Ich war letzte Woche mit meiner Frau in Spanien unterwegs, Region Marbella / Malaga;

Tourismus läuft noch, Gäste sind überwiegend 50 aufwärts (auch ich gehöre dazu). Viele Geschäfte sind schon geschlossen bzw. öffnen nur noch Stundenweise. Verkehr schon sehr reduziert. Personal teilweise sehr unfreundlich was meines Erachtens wohl auf die geringen Umsätze zurückzuführen ist. Da wir jeden Tag zu unterschiedlichen Zeiten in der selben Altstadt waren (ich liebe die engen Gassen) bekam man schon einen sehr guten Eindruck was da los war, ehrlich gesagt, nicht viel. Es waren kaum Leute mit Taschen vom Shopping zu sehen.

Selbst bei den Restaurants war eigentlich immer noch ein Tisch zu bekommen, das kenne ich auch ganz anderst, Zeiten, wo ohne Reservierung definitiv nichts zu bekommen war, höchstens nach 2300 Uhr oder direkt um 1800 Uhr.

Könnte noch mehr erzählen, aber dann wird das ein Reisebericht...

Deuschland ist offenbar schon in einer massiven Rezession, die sich fortlaufend verschärft. In AT sieht es nicht besser aus, siehe entsprechende Einträge auf der AT-Seite.WE.

[19:15] Leserkommentar-DE: Werbemittel:

Belastbare Zahlen aus dem deutschen Werbemittelhandel (firmenindividuelle give-aways etc.) - Produktion und Import: Umsatz ca. -20% seit Ende letzten Jahres. Morgen, Montag, werden hier vor Ort knapp 20 Kündigungen ausgesprochen; Hälfte Produktion, Hälfte Wasserkopf inkl. Leitungsebene.

Das einzige, was insgesamt noch blendend zu funktionieren scheint, das ist der Bereich Retail / Discounter. Wundert mich nicht, Geld für Hartz-IV ist eben schnell gedruckt, und die anderen müssen einsparen, rechnen, billiger einkaufen.

[19:15] Leserkommentar-DE: Reifen:

Auch ich kann bestätigen, daß es mit dem Verkauf von Landmaschinen extrem zurück geht. Dies wird deutlich bei der Erstausstattung mit Reifen aber auch beim Ersatzgeschäft. Seit Nov. 2013 verschlechtern sich die Zahlen von verkauften Reifen von Monat zu Monat und seit Juni 2014 extrem. Alle Firmen reduzieren die Mitarbeiterzahl. Zunächst nur Leiharbeiter und, sollte der Verkauf nicht anziehen, wird bis Jahresende auch die Zahl der Festangestellten reduziert. Was nicht zu verstehen ist, daß z.B. Pirelli nach wie vor gut Produziert aber ständig auf der Suche nach neuen Lagerstädten ist. Sämtliche Lager rund um den Standort Höchts/Odw. sind bereits voll............

Fast überall geht das Geschäft zurück, nur beim Staat nicht.

[19:40] Leserkommentar-DE: Rechtsanwälte:

Hatte letzten Freitag ein interessantes Gespräch mit einem Anwaltskollegen. Wir hatten uns in einer Shopping Mall zum Business Lunch getroffen. Zunächst: In dieser Mall gibt es viele Bekleidungsläden, aber in fast allen, an denen ich vorbeilief, waren kaum Kunden, die Verkäuferinnen standen rum und taten so als wären sie beschäftigt, indem sie immer wieder Pullover zusammenlegten.

Ich ließ vorsichtig die Bemerkung fallen, dass das mit dem Euro nicht mehr lange gut gehen wird. Der Anwaltskollege war da erstaunlich gut informiert und aufgeschlossen. Er meinte, es könne nicht mehr lange gut gehen, es komme ein Zusammenbruch. Er meinte dann, dass die meisten seiner Mandanten kaum Geld hätten, er müsse vielen Ratenzahlung bewilligen. Ich hatte das bei meinen Mandanten auch schon bemerkt. Die Leute haben kein Geld mehr, jedenfalls die große Masse. Er fragte mich, wo ich mich informiere, ich empfahl natürlich mein Leib- und Magenblatt, hartgeld.com

Die Anwälte trifft es also auch schon. Dass die Bekleidungsgeschäfte ohne Kunden sind, fällt auch in Wien auf. Warum geben sie dann nicht auf?WE.

[20:15] Dr.Cartoon: Bekleidungsgeschäfte:

Das kann man auch in Dortmund sehr gut beobachten. Die Geschäftsinhaber hoffen auf "bessere Zeiten", weil sie nicht so einfach aus ihren Verträgen (Banken, Vermieter) rauskommen. Die Betreiber von Shopping-Malls können sich keine Leerstände leisten (Image, Investoren), so einfach lassen die keinen ziehen.

Prestige und die Angst vor dem Gesichtsverlust sorgen dafür, dass niemand vorzeitig das Hamsterrad verlässt.

Vermieten die Malls dann gratis?

[20:30] Leserkommentar-DE zu "vermieten die Malls dann gratis?"

In Hamburg, wo es ja reichlich Einkaufspassagen gibt macht man das inzwischen so: der leere Laden wird mit einer Fototapete zugeklebt, die ein Motiv von Leuten in einer Einkaufspassage oder so zeigt und sich damit ausgezeichnet in das Umfeld einfügt. Oder das Schaufenster wird innen zum Laden hin mit einem eleganten Samtvorhang abgehängt damit die Tiefe des Ladens unsichtbar ist und vorne das Fenster sehr gut dekoriert.

Das gibt es in Wien auch - reihenweise.


Neu: 2014-09-20:

[19:55] Focus: Rüstungsbranche droht Bundesregierung mit Abwanderung

Die deutsche Rüstungsbranche fürchtet wegen der strengen Kontrolle von Waffenexporten um ihre Geschäfte. Jetzt droht sie der Bundesregierung offen mit Arbeitsplatzabbau und Abwanderung. Eine Konsolidierung der Branche sei notwendig.


Neu: 2014-09-19:

[18:45] Schon wieder rennt ein Konzern einem Hype nach: Daimler-Tochter arbeitet an der Abschaffung des Privatautos

Die sollten ihre Kunden befragen, ob diese wirklich auf Mercedes-Prestige verzichten möchten.

[20:00] Der Stratege:
Da wollen sich wohl einige Konzern Karrieristen wichtigmachen, damit sie in den Medien kommen und innerbetrieblich aufsteigen können, wer weiß, evtl. winkt auch die ein oder andere Stelle als Privatdozent. Typisches Schema in Konzernen, auffallen mit abstrusen nicht umsetzbaren Ideen, denn dann muss man hinterher keinen Fehler eingestehen, wenn der Schuss nach hinten losgeht. Aber man gilt als super innovativer Denker. In Hochtechnologie Konzernen ist das ganz stark angesagt.

Wahrscheinlich ist es so, Karriere über alles!
 

[08:43] DWN: Google bläst zum Angriff auf die Automobil-Industrie

Google treibt die Entwicklung seiner Selbstfahr-Autos voran. Der Technologiekonzern wirbt den großen Autohersteller dazu die talentiertesten Ingenieure und Wissenschaftler ab. Das stört die Automobilkonzerne: Sie beklagen die Innovation mit Retro-Argument, dass doch gerade das Fahren der größte Spaß am Auto sei.

Also für mich ist das kein Retro-Argument. Auch ich bin lieber Fahrer als Beifahrer. Mit einme Auto das für mich fährt, wird mir wieder ein Stück Freiheit uns Selbstverantwortung genommen. Unglaublich was das bedeutet, wenn alle dieselben Autos haben die von Computerhand gesteuert werden. Perfektion der Gleichmacherei! TB

[09:36] Leserkommentar-DE zum blauen TB-Kommentar:

Ach Gottchen, wie will man dann den Prestige-Faktor erhalten ? Es mag wohl Geschwindigkeitsbegrenzungen geben, aber diese kann man wenn noch selber fährt jederzeit überschreiten wenn man denn will. Was nutzt mir der beste Porsche, wenn dieser nach Programm fährt, und alles plenibel einhält. Warum soll sich dann überhaupt einer noch ein Auto kaufen, wenn es wie ein Taxi fährt? Das ist fast so als würde man Sportschütze, aber schießen tut ein anderer für mich. Und dann noch die Automobilgespräche, ich habe die bessere Fernsteuerung wie Du ? Eigentlich fehlen da einem nur die Worte und das Wort Wahnsinn muss neu erfunden werden.

Das mit dem Autofahren ist schon Wahnsinn, beim Sportschützen ists gleich aber wie ist's dann bei den ehelichen Pflichten? TB

[12:32] Leserkommentar-DE zu den vorzügen der PKW-Wahl:

Vor hundertebbes Jahren sah man in London keine Wachstumsmöglichkeit mehr, da die Stadt von Pferdemist überflutet wurde. Bessere Abtransportmöglichkeiten wurden diskutiert, eine Kanalisation für Pferdemist, andere Strassenführung.

Dann kam das Auto, und die ganze Diskussion war hinfällig. Heute sind wir wohl an einem ähnlichen Punkt angelangt. Autos werden erst weniger Sprit verbrauchen, wenn man keine Unfälle mehr baut. Denn erst dann kann man durch das Weglassen von Airbags, Karossierieversteifungen u.s.w genug Gewicht sparen. Ein voll ausgestatter Golf wiegt heute fast so viel wie ein Opel Diplomat V8 aus den Siebzigern! Und das war ein schwerer Luxusbomber. Ein 7er BMW liegt mit Topausstattung mittlerweile bei 2.2 Tonnen.

Wenn es zu weiterem Bevölkerungswachstum kommt, wird man den Indiviatualverkehr also zwangsläufig beschneiden müssen, da kommt man um automatisierte Transportsysteme kaum herum. Schon alleine mit Autos, die einfach nur dem Vordermann stur mit Minimalabstand hinterherfahren, und über 500m miteinander kommunizieren, könnte man die Verkehrsdichte auf Autobahnen um den Faktur 4-5 erhöhen. Aber: Was gibt es schöneres, als vor dem Beschleunigen am Ortsausgang mit kräftig Zwischengas und dumpfen Böllerschüssen aus dem Auspuff zurückzuschalten, und dann mit freudigem V8-Gewummer in den Ohren in den Sitz gedrückt zu werden?

[13:00] Google hat einfach zu viel Geld und möchte wieder einmal mit einer neuen Technologie glänzen, das ist alles.WE.


Neu: 2014-09-18:

[19:08] MMNews: Globaler Konjunktureinbruch?

Ökonomen warnen vor weltweitem Konjunktur-Rückschlag. Otte: „Die Gemengelage ist hochexplosiv." Viele Krisen seien durch die Politik der USA zumindest mit verursacht: Der Aufstieg des Islamischen Staats (IS) und die Ukraine-Krise zum Beispiel, ebenso der Konjunktureinbruch in Europa aufgrund des vom Westen initiierten Wirtschaftskrieges gegen Russland.

[8:00] Zusätzlich zur sich abschwächenden Wirtschaft: Analysten: Russland-Sanktionen treiben Maschinenbauer in die Pleite


Neu: 2014-09-17:

[16:20] In Frankfurt gelistet: Vorstand weg, Geld weg: Chinesische Skandalfirmen erschüttern Frankfurt

[08:28] Der Vollstrecker über den deutschen Gründerpreis:

Bin beim umschalten im ZDF hängen geblieben und es läuft die Sendung "Deutscher Gründerpreis". Das erste Unternehmen sind zwei IT-ler von der Uni die eine Verschlüsselungssoftware für die iCloud entwickelt haben... Und jetzt kommt's das zweite Unternehmen ist ein " Veganer Supermarkt" der expandieren will etc. Eine Unverschämtheit gegenüber allen anderen die hier in D noch was entwickeln. Na zum Glück Haben die IT-ler gewonnen.


Neu: 2014-09-16:

[13:50] WSJ: Ukraine-Folgen: Deutschlands Wirtschaft sendet Alarmsignale


Neu: 2014-09-15:

[18:45] Wen wundert es? Kaum Nachfrage: Nissan will Produktion von Batterien für E-Autos senken

[14:00] Es wird hart für Karstadt

Sparen, sparen, sparen - und zugleich den Umsatz steigern: Der Sanierungsplan des Neu-Eigentümers Signa sieht für Karstadt drastische Einschnitte vor. Die Warenhauskette will wohl 2000 Jobs streichen und ihr Personal flexibler einsetzen. Nicht einmal Verdi wehrt sich.

Kommentar des Einsenders-DE:

Benko kann doch die geschlossenen Häuser gleich als Asylantenheime vermieten.

Scheint mir eine gute Idee zu sein - rein betriebswirtschaftlich. Abgehalfterte Immobilien in strukturbemühten Regionen... NB

[14:00] Viel anderes wird man mit diesen heruntergekommen Häusern auch kaum machen können. Der Investitionsbedarf soll bei 1.5 Mrd. liegen. Deutschland ist heute schon overstored.WE.
 

[09:12] ksta: Einkommen sanken um bis zu 20 Prozent

Nach dem Mauerfall sind die Reallöhne in Deutschland um bis zu 20 Prozent geschrumpft. Gewerkschaften sind wehrlos gegen den Druck der Konzerne, ob die Lohnzurückhaltung der Arbeitnehmer Jobs geschaffen hat, ist umstritten.

[12:20] Die Gewerkschaften sind nicht wehrlos, sondern Bonzen-Apparate, die Verrat an ihnen Mitgliedern auf der ganzen Linie begehen. Denn sonst würden sie gegen die Masseneinwanderung auftreten und dafür sorgen, dass die Lohnabgaben und Steuern massiv sinken.WE.

[13:05] Leserkommentar-DE:

Die Gewerkschaften sind ein politisches Instrument um die Wut der Arbeitnehmer in bestimmte Bahnen zu lenken wofür er noch bezahlt. Das ist wie ein staatliches Masturbationsinsturment für erregte Mitglieder die monatlich dafür bezahlen daß Michel Blöd als Mit"Glied"die Trillerpfeife blasen darf und mal so richtig bei der Demo einen drauf hauen um sich dann zufrieden am Abend mit der Flasch Bier und der Chipstüte im Unterhemd vor die Klotze zu sitzend zusieht wie er wieder einmal verarscht wurde. Man muß doch nur mal ins Parlament schauen wo die Gerwerkschafter sitzen, dann weiß man doch bescheid daß es den Funktionären nur um ihr üppiges Salair geht, auf der Demo ihre empörte Kampfmaske aufsetzen um den Michel Blöd zu vergackeiern um sich dann mit der SPD lachend über die Dummheit des Michels auf die Oberschenkel klatscht. Gewerkschaft ist ein Werkzeug der Politik um Lohnerhöhungen zu dämpfen bzw. Einsparungen dem Michel Blöd zu verklickern.


Neu: 2014-09-11:

[18:40] Weltmeister 2014? Deutschland steht vor Rekord-Überschuss

Auf einen Rekord-Exportüberschuss steuert Deutschland dieses Jahr zu. Laut dem Ifo-Institut in München wird die Leistungsbilanz in diesem Jahr ein Plus von 200 Milliarden Euro aufweisen. "Ein neuer Rekordwert", sagte Ifo-Ökonom Steffen Henzel. 2013 waren es 192 Milliarden Euro, 2012 rund 196 Milliarden Euro.

Interessant ist auch der Chart mit den grössten Exporteuren der Welt.

[19:00] Leserkommentar-DE:
Wo bleiben eigentlich diese gewaltigen Außenhandelsüberschüsse ? Was wird aus diesem Geld, wer verfügt darüber ? Was hat konkret Deutschland davon ? Diese Zahl an sich sagt mir so gar nichts aus und ich habe verschiedentlich schon vermeintlich kompetente Finanzmanager gefragt, aber eine plausible Anwort nie bekommen. In den Fünfzigern wurde ja immerhin ein Goldschatz aufgebaut, aber heute bzw. in den letzten Jahrzehnten ? In der Summe müßten doch die deutschen Devisenreserven (wenn es sich denn um solche handelt...?) mindestens den Umfang der chinesischen haben ?

Das sind heute deutsche Papier-Forderungen ins Ausland, teils in den Euro-Raum.WE.
 

[15:00] Alles für die Manager-Boni: Wie Dax-Unternehmen ihre Bilanzen aufpumpen

[14:45] Focus: Extremer Druck bei Fiat, Opel oder Hyundai Diese Autos will Ihr Händler unbedingt loswerden - und Sie profitieren davon

Der Markt ist überfüllt. Noch billiger gibt es die Haldenautos nach dem Crash.WE.


Neu: 2014-09-10:

[15:00] Ironie zum Thema "Schöne neue Welt der Arbeit im einem Großkonzern": Die Geschichte von der fleißigen Ameise

Die Bürokratie wächst und wächst...
 

[08:54] DWN: Konzern-Bosse machen mit Jubel-Meldungen Kasse an der Börse

Die gezielte Platzierung von Unternehmens-Meldungen ist für die meisten Konzern-Bosse eine lukrative Einnahmequelle. Durch den Verkauf von Unternehmens-Aktien profitieren die Manager von kurzfristigen Kurssprüngen und streichen dabei Gewinne ein. Dabei muss der Zeitpunkt der Mitteilung nicht einmal mit dem Ereignis übereinstimmen. Wenn die versprochenen Zahlen ausbleiben, ficht das den Manager meist nicht mehr an.

[09:50] Der Schrauber dazu:

Selbst zum Hype am NM und Nasdaq vor dem Crash 2000 gab es eine Warnsignal, das man als Anlaß zur Skepsis empfohlen hat:
Eine Flut von Adhocs und Unternehmensmeldungen, die eigentlich kaum noch einen wirklichen Nährwert haben, heißt, daß man krampfhaft etwas zur Schau stellen will: Nämlich Erfolg. Das ist immer dann der Fall, wenn man Schafe reinlocken will, während die "Erwachsenen" sich längst davonstehlen.

Diese Situation haben wir jetzt wieder:
Selbst Pleiteunternehmen werden hochbewertet, die Börse jubelt nicht über Wirtschafts- und Gewinnwachstum, sondern über Notenbanks Druckorgien.
Utopieträger wie etwa Tesla werden absurd hoch bewertet, irgendwelche Chatrooms dito.
Die erfolgreiche Verdauung irgendwelcher MBA-Manager wird zum Start in ein goldenes Zeitalter von börsianischen Jubelpersern orgiastisch gefeiert, Adhoc Meldungen stapeln sich.
Immer absurdere Übernahmephantasien und Übernahmen werden wider besseres Wissen gefeiert.
Heiko Thieme, der selbsternannte Berufsamerikaner und Börsenguru, de facto erfolglosester Analyst und Investor ever, geistert über die Mattscheiben und durch Börsenmedien, fantasiert von Indexständen in Höhen, die man nur noch in Zehnerpotenzen darstellen kann.
Pommesbuden mit Solarphantasie werden an die Börse gebracht und gehyped.

Das ist Crashluft, wie sie dicker nicht sein könnte.


Neu: 2014-09-09:

[11:10] Für den eigenen Profit: Studie: Wie Chefs Kurse manipulieren


Neu: 2014-09-08:

[09:31] Focus: Deutsche Exporteure knacken erstmals 100-Milliarden-Marke

Trotz der vielen Krisen auf der Welt haben die deutschen Exporteure einen neuen Rekord erzielt. Im Juli exportierten sie Waren im Wert von 101 Milliarden Euro - so viel wie noch nie innerhalb eines Monats. Einen besonders großen Anteil hatte die Autobranche.

Da werden aber die Auto-Exporte ins "Auto-Halden-Land" mitgerechnet, oder? TB

[09:55] Leserkommentar-DE zur Halde:

meine Tochter kaufte dieses Jahr einen Suzuki Swift den sie im August 2014 erstmals zuliess. Gebaut und als Herstellungsjahr lt. Brief ist der März 2013 eingetragen, bei meinem Sohn der sich einen Skoda Octavia zulegte und diesen erstmals im August 2014 zuliess lautett das Herstellungsjahr Dezemeber 2013. Diese Fahrzeuge kommen doch eindeutig von der Halde, oder?!!

[14:00] Ja, das sind Halden-Autos. Irgendwann verkauft man sie mit grossem Rabatt ab. So wird kurzfristig die Zulassungs-Statistik geschönt.WE.

[19:00] Leserkommentar-DE: Angebliche Exportrekorde:

Die Meldungen über angebliche Exportrekorde glaubt doch kein Mensch mehr. Ich habe heute auf der Holtenauer Hochbrücke gearbeitet (Brücke über den Nord-Ostsee-Kanal in Kiel).
Habe noch nie so wenig Schiffe dort gesehen. Manchmal stundenlang kein einziges Frachtschiff, nur ein paar Freizeitskipper.
So wenig Schiffsverkehr war sonst nur, wenn die Schleusentore defekt waren oder die Lotsen gestreikt haben.

Und nicht vergessen, die nur halbbeladenen Container-Feederschiffe. Uns werden dreiste Lügen aufgetischt.WE.


Neu: 2014-09-07:

[13:00] Leserzuschrift-AT zu DIW-Chef fordert Schulden gegen mögliche Konjunkturflaute

DIW-Chef Marcel Fratzscher: „Gesamten Spielraum nutzen, den die Schuldenbremse bietet."

Ökonomen im Panikmodus

„Es gibt keine Möglichkeit, den finalen Zusammenbruch eines Booms zu verhindern, der durch Kreditexpansion erzeugt wurde. Die einzige Alternative lautet: Entweder die Krise entsteht früher durch die freiwillige Beendigung einer Kreditexpansion – oder sie entsteht später als finale und totale Katastrophe für das betreffende Währungssystem." - Ludwig von Mises

Die Katastrope ist unterwegs.
 

[8:20] Expats auf Jobsuche: Osteuropa: Österreichs Manager wollen heim


Neu: 2014-09-05:

[17:20] Milliardengrab Elektroauto

Elektro- und Hybridautos sind gut für das Image und die Schadstoff-Bilanz der Hersteller. Doch hohe Entwicklungs- und Fertigungskosten sorgen für enorme Verluste. Ein Problem, das nicht einmal bessere Absatzzahlen lösen können.

Die Mamba fordert ihren Tribut.

[9:30] So schlecht geht es der Weltwirtschaft: Stahlpreis in China erreicht den tiefsten Punkt seit zehn Jahren

[8:30] Diesen Piloten geht es noch zu gut: Lufthansa bestreikt Flughafen Frankfurt/Main

Wenn einmal 30% von ihnen entlassen wurden, wird die Steiklust garantiert aufhören.WE.


Neu: 2014-09-04:

[15:40] Format: Studie: ATX-Vorstände verdienen 47 mal so viel wie Normalbürger

Die durchschnittliche Vergütung der ATX-Chefs hat um 137 Prozent auf 1,33 Millionen Euro zugelegt. Top-Verdiener ist OMV-Vorstandsvorsitzender Gerhard Roiss mit 3,4 Millionen Euro. Der durchschnittliche Österreicher verdient 26.413 Euro pro Jahr.

Bitte unbedingt die Grafik ansehen, die zeigt, wie minimal die Normaleinkommen gestiegen sind und wie die Managereinkommen explodiert sind.WE.


Neu: 2014-09-02:

[17:20] Der DAX-Insider berichtet aus dem Konzernleben:

Es ist mal wieder an der Zeit, ein Update aus dem Innenleben meines DAX-Konzerns zu geben:
Ein fleißiger, pflichtbewußter Kollege versuchte selbst zu denken (oha!) und wollte die Kosten seines krankheitsbedingten Arbeitsausfalls nicht oder nur anteilig seinem Arbeitgeber anlasten (wie ehrenhaft!). Sein Gesuch darum, sein Arbeitspensum aus gesundheitlichen Gründen reduzieren zu dürfen, wurde von sämtlichen Vorgesetzten großzügig ignoriert. Anstelle sich per "gelbem Schein" vom Arzt regulär krank zu melden oder die Zeit einfach unproduktiv abzusitzen, schlug er vor, freiwillig auf einen Teil seines Einkommens verzichten zu wollen (so blöd muss man sein!). Während seiner Krankheit hat er unaufgefordert aus Pflichtgefühl heraus (armer Irrer!) von zuhause aus stundenweise gearbeitet. Diese Sonderregelungen führten nun zu erheblichen Mißverständnissen und wurden ihm zum Verhängnis. Ihm wird vorgeworfen, er habe Krankmeldungen zu spät eingereicht, Minderleistung erbracht und Arbeitszeitregelungen mißachtet. Er wurde kurz und bündig unpersönlich per Post abgemahnt! Milde oder Verhandlungsbereitschaft wird hier keine gezeigt. Deckung vom Vorgesetzten Null. Bei anderen Personen werden Fehltritte hingegen ständig ignoriert. Es kommt eben sehr stark drauf an wo man unter wem dient. Ein Schachspiel auf einem Minenfeld! :-)

Ein weiterer Kollege identifzierte eine Kosteneinsparungmöglichkeit, diese wurden aber von der Leitung abgelehnt mit der lapidaren Begründung bestehende Regelungen mit Ausnahmen erweitern, wäre zu umständlich und aufwendig. Außerden hätten die Zuständigen keine Zeit sich damit auseinanderzusetzen und seien mit anderen Dingen beschäftigt (Steht nicht in der Zielvereinbarung! Warum soll sie etwas anpacken, für was sie nicht bezahlt wird!). Kürzlich wurden von mehreren Mitarbeitern Lobpreisungen auf einen Manager gesungen. Der (da oben!) würde einen grandios guten Job machen. Meine Fragen, woran sich dies konkret festmachen ließe, und ob es sie selbst denn nicht stören würde, dass das unverhältnismäßig hohe Millionengehalt und die aufgetürmten Schulden des Angehimmelten, zu ihren persönlichen Lasten ginge, wurden als stimmungsverderbend abgewiesen.
Auch verrückt wie TV-gesteuert die Mehrheit ist: Es gibt kaum jemand der nicht Anti-Putin eingestellt ist. "Zu den Waffen, macht ihn nieder!" rufen die meisten. Den irren Putin solle man am liebsten gleich mit der Atombombe stoppen.
Ein paar Worte zu den Führungskräften...

Wenn "Top-Manager" wie z.B. Winterkorn kürzlich von "Prozessoptimierung, Kostendisziplin und Renditen" faseln, geht es ihnen in Wirklichkeit nur um Aussendarstellung. Je besser der Laden in der Presse dasteht, desto leichter und günstiger erhält er Kredit. Denn merke: Rendite fahren die sozialistische Planwirtschafts-Grosskonzerne nur ein, solange der Kredit sprudelt (was er tut). Dass in Wirklichkeit hinter der Fassade nur blinder Aktionismus, Ahnungslosigkeit, Willkür, Verschwendung, hektisches Durcheinander und Abkassierertum vorzufinden sind, wen interessiert das schon? Der "Wasserkopf" aus unproduktiven Mitarbeitern wird nicht dehydriert. Es gibt zahlreiche hochbezahlte Mitarbeiter, die mit ihrem gestriegelten äußeren Erscheinungsbild und selbstsicheren Auftreten zu imponieren verstehen, aber im Tagesgeschäft unbemerkt einfach so nebenher still mitlaufen. Sie leisten aber keinen erkennbaren, messbaren produktiven Beitrag dazu, die Anforderungen der Kunden zu erfüllen, Profite zu erhöhen oder Termine zu halten. Die Führungskräfte versuchen immer zu zeigen, dass sie etwas tun, und tun so, als ob sie eine klare Vorstellung hätten. In Wirklichkeit wissen viele Konzern-Führungskräfte gar nicht mehr WIE ihr Laden WOMIT genau WIEVIEL Geld vedient. All ihr »Wissen« stammt aus dem hauseigenen Management-Pool und dem Controlling, ich nenne es »das Orakel von Delfi«. Wer nämlich vor Ort sieht wie Zahlen erfasst und verdreht werden, welche dann dem Management auf dem Silbertablett präsentiert und in Jahresberichten abgedruckt werden, und mit welchem blindem Vertrauen sie aufgenommen werden, dem dreht es die Magengrube. Der Wahnwitz daran ist, dass genau auf dieser völlig verzerrten Grundlage Entscheidungen getroffen werden - sowohl von Managern als auch von Aktionären! (Planwirtschaft ik hör dir trapsen!) In der Angst ihre Unwissenheit und Unsicherheit könnte unangenehm auffallen oder sie könnten enttarnt werden, und ihre Position oder Kompetenz in Frage gestellt werden, verhalten sich einige Führungskräfte angriffslustig und aggressiv. Hier ist Vorsicht angesagt, für alle, die nicht ins Visier oder die Schusslinie der "reißenden Wölfe" geraten wollen, also auch schön brav weiterhin ihr Einkommen aus dieser Quelle beziehen wollen bzw. müssen. Viele Chefs (er)kennen nicht einmal mehr die produktivsten Mitarbeiter, weil sie lieber auf Reisen und Workshops unterwegs ist. ... Könnte es sein, dass ein Konzern das Mini-Abbild des modernen Fiat-Money verseuchten Wohlfahrts-Staates ist?

Dank der jahrzehnte-langen (v.a.) finanziellen Staatsverhätschelung der Konzerne haben diese unaufhörlich expandiert und ein unanfechtbares Monopolstellung erlangt. Unter den großen "Dinosauriern" gibt es kaum noch Konkurrenz. Die wenigen verbliebenen Wettbewerber, teilen sich den gesamten globalen Markt unter sich auf. Erstaunlich ist dabei das Preisdiktat der ebenfalls mittlerweile monopolisierten Grosskunden. Preise werden abgesprochen und orientieren sich an den aus statistischen Erhebungen bekannten Kennzahlen für Einkommen, Vermögen und Kreditfähigkeit der Kundschaft.

[19:45] Das mit dem Zahlenfrisieren für die eigenen Boni kenne ich selbst: die Boni wurden bereits schon ausgegeben.

Man sollte den DAX-Insider nach dem Tag-X zum "General-Rauswerfer" bestellen, wo er mit diesen Management-Ochsen richtig aufräumt.WE.
 

[12:15] Dazu sind die Sanktionen auch da: Russia Sanctions Hit German Consumers, “Economic Expectations Completely Collapse”


Neu: 2014-09-01:

[14:50] Diese Marke braucht niemand mehr: Saab: "Das ist keine Krise, das ist das Ende"

[13:55] ntv: Droht Deutschland eine Wirtschaftskrise?

Die deutsche Wirtschaftsleistung geht zurück, die Zuversicht in den Chefetagen sinkt ebenfalls. Damit wächst die Angst vor einem Konjunktureinbruch in Deutschland. Doch so weit wird es wohl nicht kommen.

Konträre Meinung zum unteren Artikel der Süddeutschen, die Herren Wirtschaftsredakteure scheinen uneins zu sein.

[15:00] Leserkommentar-DE:
Das glaub ich ist jetzt so gewollt, dass die Zeitungen bald unterschiedliche Nachrichten bringen.
Es soll das totale CHaos herrschen, das bekommt man nur mit gegensätzlichen Meldungen, das geht solange,
bis sich keiner mehr auskennt.

Ja, das ist Absicht, damit alle erstarren und sich nicht mehr auskennen. Die dreckigsten Tricks der Massenpsychologie, wie letztes Jahr angekündigt.WE.
 

[13:50] Süddeutsche: Von wegen Rezession

Trommelfeuer schlechter Nachrichten: Nach dem Rückgang des BIP prognostizieren Mahner schon die nächste Krise in Deutschland. Dabei ist von einer Rezession weit und breit nichts zu sehen.

Diesen überschwänglichen Optimismus kann ich nicht teilen.

[16:00] Der Bondaffe:
Der Wirtschaftsteil der SZ besteht natürlich auch aus einem "Amusement grotesque"-Teil. Hier hat man einen Daueroptimisten mit rheinländischem Frohsinn den Artikel schreiben lassen. Natürlich kann man in solchen Artikeln, übrigens mit den gleichen Satzbausteinen, auch das Gegenteil ausdrücken. Berichte dieser Art sind vergleichbar mit einer Schönwetterprognose, das liest man in Deutschland recht gern. Würde allerdings der Michel auf diese Prognosen so reagieren wie auf den Wetterbericht, würde sich in D ziemlich schnell was ändern. Man darf sich von diesen Wirtschaftsberichten nicht einlullen lassen, schon gar nicht für bare Münze nehmen, ein Blick in die nähere Umgebung und gesunder Menschenverstand genügt. Dann sieht man, wie es in der Realwirtschaft aussieht. Manches Wahre steht natürlich schon in den Zeilen. Analysiere ich den letzten Satz des SZ-Artikels ("Die Antwort hängt davon ab, wie hoch über dem Boden das Wellblechdach thronen wird) gehe ich davon aus, dass der Verfasser des Artikels immer noch dieselben belustigenden Artikel verfassen wird, wenn die SZ längst pleite ist und er seine Artikel unter einem Wellblechdach auf dem ehemaligen Standort der SZ in der Hultschiner Str. im vornehmen Münchner Stadtteil Bogenhausen schreiben wird.


Neu: 2014-08-29:

[8:00] Diese "Wirtschaftsforscher" kennen nur Gelddrucken: Aiginger will 300 Milliarden Euro gegen Rezession

Bald werdet ihr von der Macht des Goldes weggespült. Dann könnt ihr auch eure Titel zurückgeben.WE.


Neu: 2014-08-28:

[10:30] Ihnen geht es zu gut: Germanwings-Piloten streiken am Freitag

[8:00] Plötzlich hat der Schaeffler seine Nase nicht mehr gefallen: Schaeffler: Manager erhält 11 Millionen Euro, ohne auch nur einen Tag gearbeitet zu haben


Neu: 2014-08-27:

[18:00] Ist sicher bereits drinnen: Weltmeister, na und? Deutschland steht vor der Rezession

[15:30] Leserzuschrift-DE: Wirtschafts-Lage:

Hatte heute mittag ein Gespräch mit einem meiner Kunden.
Er sagte der Anlagebau der zu 75 % nach RU geliefert wurde ist vollkommen Tot und Neubestellungen werden nicht mehr gemacht.

Auch ein Werkzeugvertreter hatte Gestern Gesagt Die Kunden Kaufen Nur noch einzelteile oder nichts mehr ein , alle Haben angst vor vollen Lagern und lehren Augtragsbücher.

Da kann man nur sagen DANKE Angela danke EU und Danke Gabriel Ihr Habt wiedereinmal Die Überragende Kompetenz und Weitsicht der Politiker Zunft bewiesen

Alles geht jetzt runter.

[16:30] Leserkommentar-DE:
Man braucht sich da nicht zu aergern. Die Politiker haben es vorher deutlich gesagt, das die Sanktionen wichtiger sind als wirtschaftliche Interessen. Ein Blick in das Lied der Linde gibt auch Aufschluss:
Da die Herrscherthrone abgeschafft,
Wird das Herrschen Spiel und Leidenschaft,
Bis der Tag kommt, wo sich glaubt verdammt;
Wer berufen wird zu einem Amt.
Also, diese Leute in den Quatschbuden fühlen sich in der Folge auch noch verdammt.
 

[09:06] DWN: Im Streik-Fall: Lufthansa will Manager als Piloten einsetzen

Die Piloten der Lufthansa stehen kurz vor einem Arbeitskampf. Doch die Geschäftsführung des Konzerns hat einen Plan, um den Personal-Ausfall zu kompensieren. Sie will Konzernmanager mit Pilotscheinen als reguläre Piloten einsetzen.


Neu: 2014-08-26:

[8:30] Bankhaus Rott: Ein Hoch auf die Wissenschaft!

Die Zauberlehrlinge haben geglaubt, die grundlegenden Gesetzmäßigkeiten der Wirtschaft aushebeln zu können, um sich die Rosinen herauszupicken und die „Essig-Phase" zu vermeiden. Man hat sich daran gewöhnt, Eingriffe vorzunehmen, deren langfristige Konsequenzen man nicht absehen konnte. Und man hat es einmal zu viel getan. In den kommenden Jahren werden wir alle dafür die Zeche zahlen. Vielleicht hätte man doch besser ein paar Physiker oder Mathematiker ans Ruder gelassen, die gar nicht auf die Idee gekommen wären, an den Säulen des Wirtschaftskreislaufs herumzufummeln. Hoffen wir mal, dass wenigstens die Gesetze der Physik und der Chemie nicht in den nächsten Jahren auch noch auf den Kopf gestellt werden. Ein Hoch auf die Wissenschaft!

Auf den Acker mit diesen "Wirtschaftswissenschaftlern", dort sind sie nützlicher.


Neu: 2014-08-25:

[18:30] Münchau/Spiegel: Wertlose Wirtschaftsprognosen: Feuert die Volkswirte!

Fast immer daneben, fast immer zu optimistisch: Die meisten Konjunkturprognosen sind Lachnummern. Ökonomen wissen nicht mit Dynamischen Systemen umzugehen. Höchste Zeit, sie zu ersetzen.

enn man die Prognosen durch eine Lotterie ersetzen oder einen Affen bitten würde, sich eine Zahl von minus fünf bis plus fünf auszusuchen, hätten man bessere Ergebnisse, weil man sich dann zumindest nicht immer in dieselbe Richtung irren würde.

Die Affen brauchen dazu keinen Dr. oder Prof.-Titel.
 

[11:45] Süddeutsche: Krisen drücken auf die Laune in den Chefetagen

Zum vierten Mal in Folge verschlechtert sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft. Der Ifo-Geschäftsklimaindex fällt auf den schlechtesten Wert seit einem Jahr.


Neu: 2014-08-23:

[20:10] Leserzuschrift-DE: Erläuterungen zur "kooperativen Planwirtschaft":

Wir hatten hier auf Hartgeld vor kurzer Zeit breite Berichte über das Ausmass an Verschwendung, Misswirtschaft, schulisch gezüchtete Inkompetenz und Planwirtschaft in Großkonzernen mit dem Fazit das dass ganze Dimensionen hat schimmer als die DDR und eben auch noch staatlich gefördert . Nun warum ist das so : Vielleicht mal eine Erklärungsversucht . Wie wir wissen ist dieses "System" so ziemlich am Ende ( Walking Dead ) ... da es aber eben noch ein wenig weiter gehen muss hat sich seid Mitte der 90iger Jahre eine unheilige aber Sinnvolle Allianz aus Wirtschaft und Politik gebildet . Die Politik Voll auf Droge nach "EWIGEM-BIP-Wachstum "... denn das ist das einzige was noch System verlängert wirken kann braucht zu diesem Zwecke die Wirtschaft. Der Politik ist auf diesem Wege zu mehr und mehr BIP jedes Mittelrecht Plan war folgender :
1.) So viele Leute wie möglich in Lohnsteuer bringen
2.) Umverteilung der wenigen Arbeit auf viele --> zu diesem Ziel wurde das Hochschulsystem angepasst man verschugt die alten Diplomstudiengänge in manigfaltige Psydeuo-Bachlor Studiengänge ( so nach dem Motto das was früher einer wusste verteilt man nun auf 6 Köpfe )
3.) Schaffung von immer mehr und mehr Dienstleistungsunternehmen die längst nur noch generierte Bedürftnis einer verweichlichten Masse befriedigen sollen( Dogsitter - der ganze Ernährungswahnsinn , Energieberater , Unternehmensberater ... die Liste ist endlos erweiterbar ... )

Warum lassen sich das nun die Großkonzerne gefallen ? Merken sie denn nicht das dass schlechte Entwicklungen sind . Die Bürokratie und die UNternehmenskodexe längst schähmend auf jeden Konzern wirken ?! Antwort : sowas muss man einfach merken ---> ergo es passier willendlich !
Ich denke der Deal zwischen Politik und Konzernen ist ganz simpel : Beide wissen kommt der Crash fegt er beide Kasten restlos vom Tisch ( wie WE oft beschrieben hat die Eliten der Politik werden dann abgelöst - die Großkonzerne zerschlagen- Kleine gute kreaktive und der Region verpflichtete Unternehmen treten an die Stelle der Konzerne ! ( Logisch oder in einer Welt die zurück kehrt zu kleinen Ordungen und dem fehlen der bisherigen Staaten werden die Konzernen von den Leuten des jeweiligen Landes entmachtet . Es gibt dann ja keine Globale Ordnung mehr wo noch irgendwer irgend eines der Alten Rechte einklagen könnte . ) Jede dieser Kasten weiß also mit einem Crash endet ihre Macht. Der Konzern schafft also sinnlos arbeitsplätze für all die neuen Akademikermassen ( UNproduktive Schreibtischjobs oder Bürokratieproduziernde Jobs die dann wiederum andere davon lebende Jobs ernähren ) . Der direkte Gewinn ( neben dem Erhalt des Fortbestands ) eines solchen Konzerns wird natürlich auch gesteigert den den steigert diese gefakte BIP Wachstum natürlich auch. Und rechtnet sich all dieser verschwenderische Einsatz von humankapital mal so gar nicht mehr , keine Sorge das System speist sich selbst : Die schlauen Politiker leiten seid jahrzenten Milliarden Steuergelder in die gierigen Rachern dieser Konzerne teilweise eben um diese Misswirtschaft per Subvention zu bezahlen aber auch die Fürstlichen Managermilliarden ( Quasi deren Schweigegeld bei diesem Deal ) . Mann kann das prüfen der Bundesrechnungshof ( glaube ich ) weiß diese Zahlen regelmäßig aus wenige Großkonzerne chashen immer mehr Steuer ab - selber zahlen lassen sie die Herren Politiker natürlich auch nur noch Feigenblattbeträge ...

Aus diesem Geflecht der Politik und Wirtschaft degenerierte in den letzten 15 Jahren die Wirtschaft auf das heutige Level eine unproduktive Scheingeschäftigkeit wird vorgetäuscht wo längst nur noch Subventionierte Misswirtschaft vorherrscht. Auf echte Unternehmer , den Mittelstand und andere Kleinbetriebe nimmt dieses Kartell nur wenig rücksicht ... der Kurs des großen Tankers darf nicht gestört werden die kleinen Fischerboote interessiert nimmt ... doch der Tanker hat ein Ziel und das ist bekannt und unverrückbar : DER EISBERG !!!

Ja, man fragt sich wirklich, warum sich die Wirtschaft nicht mehr gegen den übermächtigen Staat aufregt. Der Mittelstand ist vermutlich zu wenig organisiert, die Konzerne sind die gleichen Bürokratien wie der Staat. Man aber auch sicher annehmen, dass das grosse Geld seit langer Zeit geduldig wartet, bis die grosse Revolution durchgezogen wird.WE.


Neu: 2014-08-18:

[15:51] DWN: Industrie-Produktion in der Ukraine bricht ein

Der Bürgerkrieg in der Ukraine fügt der landesweiten Wirtschaft erhebliche Schäden zu. Viele Fabriken mussten schließen. Von Juni auf Juli schrumpfte die Produktion um 2,2 Prozent.

Überraaaaaschung!!!!!!!!!

[18:22] Leserkommentar-DE zur Produktion:

Soll, das nen Witz sein 2,2% Rückgang. Das ist ja nix. Wenn es jetzt über 30% oder so wären, aber 2,2%, dass haben Länder bei normalen Rezessionen mehr!

Wenn die 2,2 schreiben meinens 22!

[16:48] Finanzen100: Diese Firmen kontrollieren mehr als fünf Billionen Euro

Die größten Unternehmen der Welt haben seit der Finanzkrise unglaubliche Reichtümer angehäuft: Sie kontrollieren derzeit über 5,23 Billionen Euro auf ihren Konten alleine. Doch jetzt sind ihre Investoren deswegen sauer .

Natürlich haben sie Reichtümer in der Finanzkrise angehäuft. Das machen die immer in Krisen! TB

[12:30] DMN: DGB warnt vor „neuer Ausbeutung“ durch Online-Firmen wie Uber

Hoffmann fürchtet eine massive Aushöhlung von Arbeitnehmerrechten. „Die Politik muss dafür sorgen, dass Kündigungsschutz, Mindestlöhne, Arbeitsschutz und Arbeitszeitregeln auch für die neuen digitalen Angebote gelten", forderte er. Besorgt äußerte sich auch Wirtschaftsstaatsekretärin Brigitte Zypries. „Im Silicon Valley herrscht eine Goldgräberstimmung, und die Share-Economy wird nur positiv gesehen", sagte die SPD-Politikerin dem Magazin. „Die sozialen Folgen werden ausgeblendet." Auch aus ihrer Sicht sind etliche Punkte dringend zu klären, darunter die ordnungsgemäße Versteuerung der Einnahmen sowie Haftungs- und Versicherungsfragen.

In dieser Aufzählung findet man alles, das gestrichen werden muss und gestrichen werden wird. Inklusive der roten Gewerkschaftsbonzen, die etwas dagegen haben, dass sich jemand mit Uber etwas dazuverdient, nachdem er von den Roten per Steuer ausgebeutet wurde.WE.


Neu: 2014-08-17:

[16:40] Leserzuschrift-DE zu den Umsätzen in Baumärkten:

Ich arbeite bei einem der größten Baumarkt Ketten  ( unter den top 4) inDE. Unser Umsatz liegt mittlerweile um 15% unter dem Vorjahr. Und Deutschland weit sieht es nicht besser aus, Schnitt liegt bei gut 10%. Den Wettbewerben scheint es ähnlich zu gehen. Die Zahlen werden unter verschluss gehalten, man hofft, dass sich das Ruder nochmal herumreißen lässt. Eine marktleiter sitzung jagt die nächste, die Mitarbeiter müssen an jeden Kunden ran, Umsatz, Umsatz, Umsatz. Allmählich macht sich Panik breit, keiner weiß warum der Umsatz so einbricht, der Wirtschaft gehts doch blendend. Angeblich!! Ich habe schon lange aufgegeben, andere zu warnen. Vielen Dank an das Team für die Hartgeld Seite.

Nicht aufgeben - es ist niemals zu spät. Schon eine gerettete Seele ist den Aufwand wert! TB

[18:22] Leserkommentar zu den Baumärkten:

Im letzten Jahr war ich bei einem ortsansässigen Baumarkt, um Holz zu kaufen. Man teilte mir zu meiner Überraschung mit, das nur noch an gewerbliche Kunden verkauft werde. Entweder lege ich einen Gewerbeschein vor oder ansonsten solle ich doch gegenüber zum OBI gehen. Sinngemäß habe man für so einen Kleinkram keine Zeit. Na ja, meinen Gewerbeschein habe ich nicht vorgelegt und bin dann rüber zu OBI. Ich war mir aber sicher das diese Arroganz nicht von Dauer sein kann. Es kann nicht mehr lange dauern, da wird OBI auch noch die Konkurrenz dieses arroganten Baumaktes spüren, in anderen Städten könnte es auch so oder ähnlich sein. Das wird den Umsatz noch weiter drücken...

[18:56] Dr. Cartoon dazu:

Zu den sinkenden Umsätzen in Baumärkten passt auch die Meldung über wegbrechende Gewerbesteuereinnahmen der Stadt Hagen (NRW):
"Die Stadt hat für dieses Jahr mit knapp 90 Millionen Euro Einnahmen durch die Gewerbesteuer gerechnet. Bislang sind es aber nur 57,8 Millionen Euro. Und die Kämmerei rechnet auch nicht damit, dass es am Ende des Jahres – im besten Fall – mehr als 70 Millionen Euro sein werden. Die Gründe für diesen Einbruch sind nach Ansicht von Schulz und Gerbersmann nicht Hagen-spezifisch. Vielmehr spiele wohl die deutschlandweite Eintrübung der Wirtschaftskraft eine Rolle."
http://www.derwesten.de/staedte/hagen/drohende-haushaltssperre-wegen-gewerbesteuer-minus-id9706987.html

[20:00] Das Geld, das in Baumärkten ausgegeben wird, ist diskretionäres Einkommen. Man sieht, dass dieses schrumpft. Real haben wir eine Rezession.WE.
 

[11:45] KWN: This Is The Worst Nightmare For the United States & The West

And today with a near 250 percent debt-to-GDP ratio, it's difficult to argue that Japan didn't engage in enough deficit spending. Over the past three years interest rates on the Japanese government bond 10-year note went from 1.5 percent to 0.52 percent. Under its own brand of quantitative easing policy put in place last April, the Bank of Japan now buys 70 percent of all new government bonds issued in markets, as well as other more risky assets. With the JGB market on virtual life support courtesy of the BOJ, it is impossible to argue that rates aren't low enough or that the BOJ hasn't monetized enough. They spent, they printed, they taxed; but the Japanese economy is out of gas, and the Keynesians who own this plan are now out of excuses.

Die japanischen Nachrichten hätten für gewaltigen Impact bei uns gesorgt. Aber angesichts dessen ,was sich vor unserer haustüre abspielt und agesichts der Wirtschafts-Bestrafung durch die USAEU-Sanktionen verblassen sogar die Horrormeldungen aus Japan. Was für eine Welt! TB


Neu: 2014-08-16:

[9:00] Leserkommentar-AT zum Schrauber gestern 20:00:

selten habe ich ein so ein treffendes „Sich übergeben des Schraubers" gelesen. Ich habe auch viele Jahre für Großkonzerne allerdings amerikanische gearbeitet und bin dann vor ca. 20 Jahren vor diesen überbordenden Bürokratismus und Großkonzerngehirnwäscherei so gesättigt gewesen, das ich die Flucht nach vorne in die Selbstständigkeit gewählt habe.

Nicht nur, dass wir fast täglich mit „we are the leader off..., we are the best......" zugemüllt wurden, mussten wir auch mitansehen wie unser sauer erarbeitetes Geld von den diversen internationalen Großköpfen mit beiden Händen zum Fenster hinausgeworfen wurde. Zu Kongressen flogen die nur in der Business und First Class, residierten in der „presidential suite" um USD > 2.000,00 p. night und stopften sich die Mäuler mit Oysters und sonstigem Getier bis zum Erbrechen zu.

Das alles war aber noch nicht genug, denn zum Jahresende mussten wir die Gewinne (und die waren oft höher als die operating costs die wir in der Niederlassung hatten) der lieben Mutter in den weihnachtlichen Rachen werfen, damit wir beim Kick Off Meeting im neuen Jahr mit einem noch gewaltigeren Tritt in den Allerwertesten um einen 15%-20% höheren Umsatz wieder zu erzielen.

Das diese Herrschaften natürlich nur mit company cars jenseits von USD 90.000,00 fuhren, waren noch das geringste Übel. Die größte Chuzpe allerdings war, das diese Herren ja nur Angestellte waren (keine Privathaftung) und sich daher die Taschen auf kosten der Firma vollstopften, sodass diese immer mehr an Substanz verlor und daher immer weniger Geld für Neuentwicklungen vorhanden war. Wurden diese dann wegen „Unfähigkeit" gefeuert, hat man Ihnen auch noch Abfertigungen von mehreren Jahresgehältern nachgeworfen. Und ist dann trotzdem noch Geld übriggeblieben wurde dieses von den Maden im Speck (Share Holders) aufgefressen. Ganz schlimme Jungs haben dann auf Grund ihres Networks „Freunde" als CEO oder CFO wieder eingeschleust und das Spielchen begann von neuem.

Daher meine ich; weg mit den Großkonzernen, denn den Schaden den sie nicht nur wirtschaftlich sondern auch menschlich bei den wirklich guten Leuten in der Organisation anrichten ist sehr hoch. Kreativität wird in so einem Umfeld ohnehin im Keim erstickt bzw. wenn noch vorhanden, zerstört.

Wenn mich heute einer fragt ob ich den Schritt in die Selbständigkeit bereut habe, dann antworte ich mit: Ja ich bereue, dass ich diesen Schritt nicht schon 10 Jahre früher gewählt habe.

Was der Autor vergessen hat: die unglaubliche Bürokratie, mit der diese oysterschluckenden Herren die Firma damals schon überzogen haben. Die haben die Firma einem deutschen Unternehmer abgekauft, dann kam der Schock. Es ist ein Wunder, dass es der Autor 10 Jahre ausgehalten hat. Ich habe mich früher in Richtung einer mittelständischen Firma verabschiedet.WE.

[13:00] Leserkommentar-DE: zum Dialog von Gestern den Großkonzernen:

Gott tut das gut !!! Einer der schönsten Nebeneffekte von Hartgeld lesen ist das sich das Gefühl verflüchtigt man sei alleine !
Ich kann die aggressiven Beschreibungen von gestern zu dem was ca. seid anfang der 90iger , mit und in Großkonzernen aufgeführt wird nur gestätigen ! Ich arbeite für einen Multinationalen Pharmakonzern : dort rennt das gleiche wie bei den Autos vielleicht noch ärger ! ( denn Pharma hängt ja noch massiver an Subventions und Staatsspritzen ! )
Was kann ich beobachten :

1.) Explosion der unnützen Jobs ! Die die wirklich produktiv tätig sind werden immer weniger oder bleiben bestenfalls gleich ! Drumherrum explodieren Zettelwender und Wohlfühlaposteljobs die NIX aber auch GARNIX zur Produktivität beitragen ! Im Gegenteil sollten sie dochmal zugang zur Produktion finden bedeutet das dort meist nur nochmehr Bürokratie ( den von jeder ernähren sich ja solche Jobs sie Produzieren Bürokratie von der sie dann als Selbstlegitimation leben !!! ) Ekelhaft wie auf diese Weise jede Nachhaltigkeit und Produkitivität zerstört wird .

2.) Völlig Verantwortungflucht aus sämtlichen Chefetagen ! Schon mal aufgefallen das man seid einigen Jahren in diesen tollen Mitarbeiterzielvereinbarungen oder wie auch immer das im jeweiligen Konzern heißt , mehr und mehr nurmehr die Ziele der eigendlichen Konzerleitung findet ! Für alles wird nun auch "der kleine Mann am Band " in mithaftung genommen,
die Boni oer Prämien zweifelsohne wandern natürlich wie gewohnt nur auf ein Konto . Jeder Produktivitätsgewinn wird rücksichtslos aufgezerrt .
Da keiner mehr für irgendwas Verantwortung übernehmen will außer für die empfangnahme des Gehaltszettels explodiert auch gerade wieder die Mittlere Führungsebene ( jüngst verließ uns unser Chef sein nachfolger zog gleich mal untersich neh neue ebene ein mit Chefs ein ( aus einem Chefs sind nun also 4 geworden ! ) Diese sind aber natürlich auch nur Weiterleiter und Deligierer. Alle müssen durch das Produktive Personal mitdurchgeschleift werden ...

3.) Negativauslese ... trotz all dieser vermeindlichen Systeme wie Unternehmenskodexe findet nurmehr Negativauslese statt nach oben kommt nur noch wer Beziehungen hat oder Skrubelloser ist als seine Mitbewerber ... Korruption und Freunderlwirtschaft dominiert und lähmt so die Teambildung auf Jahrzente ( wie gestern schön beschrieben reicht für sowas ein Typ der dann einfach seinen Kumpan einschleust und dann Spielen DIE schon im Rahmen ihrer Mittel das System gegen sich selber aus ! )

Fazit es ist nurmehr wiederwertig diesen Vorgängen Machtlos gegenüber zustehen selber sieht man sich chancenlos dem zu entfliehen oder etwas zu ändern. Im Gegenteil verdrängen diese Prozesse die eigendlichen Leistungsträger oder klugen Köpfe lässt solche Leute wenden sich angeekelt ab und haben zuviel schneid, einem oder in einem solchen Systen dienen zu wollen !

Die Abwrackung in diesen Konzernen nach dem Crash wird ohne Beispiel sein. Vermutlich noch brutaler als am Ende der DDR.WE.

[16:45] Leserkommentar-DE: Genau so ist es ... gegen das was seid Jahren abläuft war die DDR ein Puppengeburtstag.

Ich denke das Grundproblem ist, das dass moderne Management selbst ist zu einer Krankheit für jeden modernen Großkonzern geworden ist, sie dienen als Geldeintreiber der Zinslast in diesen gigantisch großen Kapitalsammelbecken „Konzern". Ihr Schaffen dabei ist äußerst virulent und am ende immer letal wirkend.
Letztlich weiß ein jeder von diesem Leuten selbst (dafür sind sie doch zu verschlagen), das er nix mehr zum Erfolg beiträgt – sie sehen aber jedes Monat Ihr Gehalt und wissen das dieses da nicht selbst durch Leistung finanziert dem System ( unter ihnen ) abgepresst werden muss ! Das ist denke ich was passiert die Leute werden in dem Wissen fürs nix tuen bezahlt das man sie losschickt diesen quasi Zinsdruck ( des eigen Gehalts ) dem System wieder abzupressen. Dies erfolgt dann letztlich aber dann auch gegen das Unternehmen ... sparen bei Qualität und Sorgfalt, Billig-Löhner statt Fachpersonal, in meinem Unternehmen arbeiten teilweise 1/3 Leute ohne jedwede Ausbildung in diesem Bereich z.B. Bauarbeiter , Handwerker egal Hauptsache billig – die Logik dahinter: es reicht ja heut zu Tage nach Anweisung zu arbeiten da braucht man kein Fachpersonal mehr ... letztlich müssen sie aber in der Realität sehr wohl diese Leute überwachen und können nur die einfachsten Hilfstätigkeiten überantwortet bekommen.

Merken die Herren Manager das sie mit diesen noch „humanen" Spielchen nicht ihre Legitimation verwirtschaften können wird es richtig eklig dann geht's es dran mit geschickten Mittel wie Bürokratie, Statistiken und Umstrukturierung Geschäftigkeit vorzutäuschen wo lägst keine mehr ist. (Umstrukturierung ist der wichtigste Trick: nach und während einer Umstrukturierung, ich sage nur z.B. „Baukastensystem bei VW"! hat der Managerkomplex sich nahezu Narrenfreiheit gekauft und das auf Jahre – denn über Ihnen rafft ja eh keiner was wirklich läuft ( die Verantwortung will eh keiner von den Oberlenkern mehr selbst) so besitzen die Manager selbst die Deutungshoheit über den Umgestaltungsprozess , und bis man wirklich rafft das all diese Maßnahmen nur Geldverbrennung waren sind sie längst über alle Bergen oder haben Jahre lang Kohle abgegriffen. Dann beginnt das bekannte Denken der Herren : ein paar schöne Quartalszahlen zu generieren egal wie bevor alles Auffliegt ( auch wenn nach Ihrem Abgang der Ganze Schein wieder in sich zusammen fällt ) – Mit diesem gemauschelten Zahlen als Bewerbungs-Empfehlung geht's dann hoffentlich eine Etage rauf ( *lol* dann haben sie den Jackpot denn dann können sie die Schuldigen für das selbst verursachte Chaos auch noch wieder unter dem Teppich halten andere Sündenböcke finden oder einfach die Kosten durch neue Entlassungswellen eintreiben ... scheitert doch alles , nah und ?! Dann geht's parasitär mit Golden-Handshake zum nächsten Wirt!

Ich möchte abschließend erklären dass ich wirklich bei Gott kein Zyniker bin! Aber ich kann versichern mit etwas Berufserfahrung in großen wie kleinen Betrieben - das ich leidvoll beobachten musste das dass leider so rennt. Ich möchte auch nicht einem ganzen Berufszweig niedere Absichten unterstellen, es gibt natürlich auch jede Manager die einfach nur funktionieren ( ohne zu merken was sie wirklich tun die glauben nur sie tun das richtige und bringen das Unternehmen voran ... letztlich dienen auch sie aber nur als Geldeintreiber der Zinslast in diesen gigantisch großen Kapitalsammelbecken „Konzern". Das ganze ist letztlich auch nur ein Puzzleteil in der Diskreditierung der Eliten (in diesem Fall Konzernkapitäne Wirtschaftsbosse) – man lässt das System meiner Meinung nach an seiner eigenen Dekadenz, Korruption, Gier und Misswirtschaft ersticken( um es dann wie WE seid Jahren predigt Neuordnen zu können ) . Der ganze Öko- und Genderwahn mit all seinen Auflagen, Vorschriften und Sachkundigen-Personen die man für solche belange nun mehr und mehr abstellen muss wirken dabei nur als zusätzlicher Brandbeschleuniger!

Wurde das so zum Hassaufbau gesteuert?WE.

[18:30] Leserkommentar-DE zu "Wurde das so zum Hassaufbau gesteuert?":

Nah sicher so sehe ich das - Sie nicht ? Wenn man wirklich diese komplette Neuordnung will muss man auch die Wirtschaft bloßstellen und der Masse aufzeigen das diese Leute schlimmere Ausbeuter sind als jeder König !!! Ich sage Ihnen eins - die Zeiten wo´s noch hieß Arbeitgeber gegen Arbeitnehmer ( das war doch auch nur so ein inszeniertes "Teile und Herrsche Spiel " wo die AG glaubten wenn sie DENEN dienen verschont man sie ) sind doch längst vorbei die großen Entscheider im Hintergrund wollen die einen wie die anderen alle in einem Sack und alle in Ketten. Nur so wären meiner Meinung nach Dinge wie Sie sie als geplant beschreiben, zuverwirklichen.

Lustigerweise ( ZUFALL ??? ) höre ich genau diesen Satz mehr und mehr in irgendwelchen Gesprächen : " Nahja früher waren es wenigstens nur der König und der Kaiser die uns geschröpft haben jetzt sind es einfach nur zu viele die in die Kasse greifen ( Manager, Bankster, Politik ) " ... Wenn geplant zeigt es beim Mob jedenfalls die gewünschte Wirkung !

Privat bin ich keiner der sich wirklich auf die Rückkehr einer Monarchie ich merke aber das solche Gedanken an Stammtischen immer öfters geäußert werden.

Diese Konzernbürokratien mit ihren Manager-Privilegien müssen ganz sicher weg. Alleine, weil sie nicht mehr leistbar sein werden. Statt der angestellten Manager kommt wieder der Unternehmer.

Zur Monarchie: das entscheiden nicht wir, sondern die wirklichen Geldeliten.WE.
 

[9:00] DWN: United Internet kauft sich für 435 Millionen Euro bei Rocket Internet ein

Der Internet-Dienstleister United Internet kauft 10,7 Prozent von Rocket Media, der Holding der Samwer-Brüder. Der Betreiber von 1&1 und GMX sieht offenbar gute Chancen, mit seinen Millionen Kundendaten die Dienst der Samwers zu befeuern. Rocket Media soll im Herbst an die Börse - und da will auch United Internet mitrocken.

Die Samwer -Brüder cashen wieder einmal ab. Wieder einmal haben sie angestellte Manager davon überzeugt, jetzt einzusteigen, damit diesee nicht den IPO verpassen.WE.
 

[8:15] Presse: Das Ende der Hochkonjunktur

Der Aufschwung bleibt weiterhin aus. Im zweiten Quartal verflachte sich das heimische Wachstum sogar wieder. Wachstumsraten wie vor der Krise wird es so bald nicht mehr geben

Das viele gedruckte ZB-Geld geht nur in die Finanzmärkte, nicht in die Realwirtschaft. Wachstum wird es erst nach einem massiven Schuldenabbau und einer Depression geben.WE.


Neu: 2014-08-15:

[9:30] Jetzt sinkt die Qualität: Deutsche Autobauer auf Risiko-Kurs: Sparen sich VW, BMW und Co. kaputt?

[13:10] Leserkommentar-DE zur Auto-Qualität:

Ich kann sagen, wie das schon die letzten Jahre gelaufen ist.
Aus den 3 Eckpunkten - Optimierungen beim Einkauf, Senken der Fixkosten und dem Straffen der Produktionsabläufe ist nur der Erste übriggeblieben. Was weiterhin heißen wird, die Zulieferer zu knechten.
Das sieht dann so aus, das die A Zulieferer in Wolfsburg antanzen dürfen, ihnen gesagt wird, das die ab sofort ihre Werkzeuge, Teile etc. um 2,9 % billiger anzubieten haben.
Und eventuell noch das Zahlungsziel von 6 auf 9 Monate anzuheben ist.
Und nach dieser 10 Minuten-Audienz:
Umsetzen bitte und gute Heimfahrt!

Außerdem ist bei vielen Zulieferern die Decke logischerweise schon mehr als dünn. Die haben die Investitionen und Innovationen der letzten Jahre gebracht, nicht die Autobauer!
Sonst würde VW bei einem Baukasten-Golf nicht mal mehr die angeblichen 3 % verdienen!
Und zum Thema Qualität: die leidet nicht in Zukunft noch mehr, sondern schon aktuell.
Aber was will man denn auch aus einer getürkten ADAC Rankingliste auslesen???
Auf unseren Motorenlangzeittestständen fliegen uns aktuell die Audi Motoren am meisten und die BMW Motoren fast gar nicht um die Ohren. Und VW schickt schon per Mail Fotos von gecrashten Tourangetrieben (Megasorgenkind aktuell) an die Werkstätten, damit die wissen ob sie ihren Kunden eine Garantieübernahme in Aussicht stellen dürfen.

Da ist es bis zum Opel-Lopezeffekt, nämlich der Konsumentenverweigerung nicht mehr weit.
Aber warum soll es auch anders laufen, als es die Maschinenbauer den Autobauern vorgemacht haben.
Schließlich müssen die ja die Teile und Werkzeuge auf den inzwischen auch im Ostblock produzierten, viel anfälligeren Maschinen herstellen. Deswegen Grüße an die Monteure nach Gosheim in Baden Würtemberg und Bielfeld in Nordrhein-Westfalen. So funktioniert Know-How-Verschenken!

Da schreibt ein Insider. In der Tat es so, sobald eine Marke massive Qualitätsmängel bekommt, wird sie gemieden.

[14:30] Leserkommentar-DE:
Lasst mich den Sauladen VW mal aufräumen.
Tausende von gelangweilten Ingenieuren, die an den gleichen Schrauben versuchen nochmal rumzupotimieren und das bei 32 Stunden JA ZWEIUNDDREISSIGSTUNDEN Wochenarbeitszeit - die habe ich am Mittwoch Abend schon voll.
Die Hälfte der gelangweilten Sesselpupser rausschmeissen und die anderen wieder mit 45 Stunden antreten lassen, dann müssen sie die Zuliefer nicht so knechten - faule staatlich gestützte Saubande

[19:00] Leserkommentar-DE: Zum Thema Automobilhersteller.

Endlich ein Thema bei dem auch ich endlich mal aus dem Nähkästchen plaudern kann, und der Öffentlichkeit (Hartgeld ist eine Macht!) mal die Realität bei einem Deutschen Premiumhersteller schildern kann: Audi.

Was hier zurzeit abgeht ist nicht mehr feierlich. Stichwort Compliance. Arbeit ist nicht mehr möglich. Ein Konzernmitarbeiter darf nur noch über einzelne Stellen mit den Fachkräften kommunizieren. D.h. es werden zusätzliche Schwafelstellen geschaffen um mehr Informationen zwischen den Gesprächen falsch zu verstehen und herunterfallen zu lassen. Früher hast du direkt mit den Konzernleuten kommuniziert und alles war direkt und klar. Jetzt hast du Leute da sitzen die tlw. von der Materie keine Ahnung haben, oder aufgrund der laufenden Umstellung an Arbeit ersticken. Alles soll wahrscheinlich absolut unpersönlich und eiskalt werden. Persönliche Bindungen sollen unterdrückt und so wohl Mauscheleien vermieden werden. Das diese Persönlichen Bindungen extrem viel Arbeit und gelabere und geseiere ersparen sieht von den Blöd studierten BWLern keiner.

Die Stimmung ist auch wegen den nächsten Absätzen total am Arsch. Wo wir uns früher den Arsch für den Kunden aufgerissen haben, lassen wir uns heute einfach mehr am Arsch lecken. Waswas? Ihr habt es eilig? Ach, aber wir haben einen Prozess der das fordert, dies fordert, bla, blub, trallalla, eine unbürokratische Hilfe ist leider nicht möglich.

Wieviel Geld da verbrannt wird ist nicht feierlich. Nicht nur wegen dem Compliance Scheiss, auch was sonst noch an Bullshitseiertypen da rumlaufen und was zu melden haben und alles von Pontius zu Pilatus muss. Wer in so nem Konzern arbeitet und nicht täglich „das Haus das Verrückte macht" mit ihrem Passierschein A38 vor Augen sieht, der muss schon selber Krank im Kopf sein.

Das allerschlimmste ist aber der Mentale Krieg zwischen der Mutter und den Töchtern. Glaubt ihr da Würde VW mit irgendwelchen Dingen Rausrücken für die sie schon bezahlt haben? Tausend Firmen machen in den zwölf Konzernen das gleiche, und VW will den Töchtern diese Früchte nicht zukommen lassen.... Sprich: Es wird für alles zwölfmal gezahlt....

Wir haben uns mal das offizielle Whitepaper zur Compliance durchgelesen. Was da drinsteht lässt dich schon in Richtung mein Kampf denken: Fremdleister, Fremdpartner, Fremd hier, Fremd und Fern dort. Die Leute sollen geteilt und auseinanderdividiert werden.

Das spielt sich aber auch auf einer Ebene ab die die Blödstudierten nicht sehen: Es gibt keinerlei Bindung zur Marke. Je mehr Fremd „wir" sind, desto mehr könnt ihr, Audioten, VW Konzernbosse und die anderen Arschlöcher die unsere Arbeit gerne und gut und billig nehmen, uns aber weit weg haben wollen, AM ARSCH LECKEN!

Wir werden euch keinen Cent unseres Hart verdienten, mit Blut und Schweiss und Traenen erkämpften Geldes in eure verfetten und verhassten Rachen schmeißen. Lieber überweis ich mein Geld nach Frankreich oder nach Griechenland oder nach Berlin zu irgendwelchen Kanaken.

DAS meine lieben Konzernbosse wenn euch nicht bewusst ist, dann werdet ihr demnächst zurecht untergehen, es gehört euch gar nicht mehr.

Die andere Sache ist auch noch das sich VW jedes Jahr MILLARDEN von Audi einsackt. Winterkorn war früher selbst Audi Boss und hat Milliarden zu VW überwiesen, und jetzt macht er seine schiefe Fresse auf? Fortgeschrittener Fall von Realitätsverlust.

In unser Aller Interesse kann man nur für den baldigen Zusammenbruch beten der die Gründe für das Alles ausradiert – Das Schuldgeldsystem.

Diese Konzerne ersticken an ihrer Bürokratie durch zu viele karrieregeile Akademiker.

[20:00] Der Schrauber: Diese Ausführungen stimmen nicht nur vollkommen,

sie lassen sich auch ebenso vollkommen auf die Großkonzerne in Deutschland übertragen. Auf alle!
"Diese Konzerne ersticken an ihrer Bürokratie durch zu viele karrieregeile Akademiker."
Genau so ist es. Von Konzernkarrieristen gekapert und zu Sekten umgebaut sind diese Irrenanstalten, die früher einmal effektiv Produkte hergestellt haben.

Man lese sich heute sowas wie Karriereleitfaden, Karriereratgeber usw.
mal durch, es gibt genügend Hochglanz Magazine, oder sollte man besser gleich Hofschranzmagazine sagen, die über solche Themen schreiben:
Es geht in allen Fächern, auch den technischen, nur und ausschließlich um persönliche Marktwerterhöhung, persönliche Selbstdarstellung, Networking, bzw. welche Fächer gerade die besten Aufstiegschancen diesbezüglich bieten.
Nur danach, nicht aber nach Neigungen und Fähigkeiten werden die Fächer ausgesucht. Speziell durch Frauenquote und Co sind auch Fächer heute gefragt, die niemand brauchen kann.
Ergebnisse und fachliche Arbeit sind reine Lippenbekenntnisse und Alibiveranstaltungen, die zwar wie ein Tabernakel vor sich hergetragen werden, aber nicht zählen.
Es herrscht ein und dieselbe Mischpoke, die auch in den üblich verdächtigen Dekadenzberaterzentren wie etwa Schlaubergers Roland, Boston Zerwalting oder McGrinsey die Beute unter sich aufteilen.
Früher waren Ingenieure und Techniker meiner Generation schon von Kind an Bastler und Schrauber, ein ordentlicher Elektronik Ingenieur hatte schon in den 70ern allerlei Spielzeug in sein Haus gebaut, natürlich selbst gebastelt und oft auch selbst entwickelt, ein Maschinenbauer hatte mindestens eine Mordsmechanik in einer altdeutschen Truhe, mit der man über Fernbedienung den Fernseher hochfahren und wieder versenken konnte, der selber noch gar keine Remote hatte.
Ebenso hatte man grundsätzlich Bastelautos, natürlich mit fachgebietsspezifischen "Verbesserungen".
Vergleichen Sie mit heute, ich brauche es wohl nicht näher ausführen.

Zur Compliance: Das ist eine Seuche, wie sie im Buche steht. Wenn ein Unternehmen sich Vorstände, Ressorts und Direktionen, die Millionen verschlingen leistet, für Dinge, die eigentlich eher zu den Selbstverständlichkeiten gehören, dann stimmt etwas gewaltig nicht.
Aber was ist eigentlich der Hintergrund, wofür dieser Moloch aufgeblasen wurde?
Dazu gebe man einfach mal in ein Wörterbuch das Wort Compliance ein:
Dann stehen dort Bedeutungen, die man uns nie gesagt hat:
Unterwürfigkeit, Folgsamkeit, Fügsamkeit, usw.
Und schon erkennen wir den tieferen Sinn der ganzen Konzerndekadenz:
Umerziehung!
Das läßt man sich Millionen kosten, dafür fährt man sogar die Hütten an die Wand.
Was für Kinder in der Kita losgeht, ist für den Erwachsenen der Konzern.
Und da nicht alle in Konzernen arbeiten, schaffen wir TTIP und Co, um alle Privatwirtschaft zu ersticken in Regeln und Auflagen, bzw.
Bullshit-Standards:
Dann arbeiten alle beim Staat und beim Großkonzern, sind von Kind auf compliant erzogen und werden bis zum Tode weiter verzogen.

Also hoffe ich, daß bald der Wahlspruch gilt:
Defiance statt Compliance!

Es wird Zeit für einen richtigen Kahlschlag.WE.

[20:15] Der Mexikaner: Das einzige was bei den DE-Herstellern noch klappt, ist das Marketing.

Einfache Autos zu bauen, die man auch reparieren kann, bekommen die nicht auf den Weg.

Die Preise sind jenseits von gut und böse.

Die Grossunternehmen werden offenbar systematisch zu den reinsten Sektenvereinen.

Sobald es kein Auto-Leasing mehr gibt, kommt der grosse Kahlschlag.
 

[8:30] DWN: Berggruen hat bei Karstadt „geringfügig verdient“ und steigt aus

Der Finanzinvestor Nicholas Berggruen steht vor dem Ausstieg bei Karstadt. Er übergibt einen völlig orientierungslosen Laden an den nächsten Investor. Berggruen selbst hat, so heißt es „geringfügig verdient": Aus dem Verkauf des Tafelsilbers hatte Berggruen 300 Millionen Euro erlöst - wohin diese Summe gegangen ist, ist unbekannt.

Eine leere Hülle wird verkauft. Ob Benko damit glücklich wird?

[14:15] NTV: Chronologie Karstadt seit der Insolvenz

Der "Retter": Vom Schulabbrecher zum Millionär Rene Benko im Porträt


Neu: 2014-08-14:

[13:25] Schweizer Käse-Exporteure profitieren von Russland-Sanktionen

Käseproduzenten aus der Schweiz werden Ländern wie Deutschland, Frankreich und Italien das Käsegeschäft an Russland wegschnappen. Die Unternehmen arbeiten bereits mit Hochdruck daran, die gesteigerte Nachfrage auch bedienen zu können. Der Export von Fleisch nach Russland nimmt ebenfalls zu.

Wer hätte das gedacht, auch andere Länder können Lebensmittel produzieren (und nach Russland exportieren)! NB

[11:00] DWN: Investitionen sinken: Deutsche Wirtschaft schrumpft deutlich

Das BIP schrumpfte im zweiten Quartal um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Die Ukraine-Krise, der milde Winter und das Schwächeln der Wirtschaft in Frankreich werden als Begründung angeführt. Die Bundesregierung rechnet 2014 allerdings noch mit 1,8 Prozent Wachstum.

[08:40] DWN: Preis-Absprachen: Auto akzeptiert Straf-Zahlung in China:

Audi hat eingeräumt, gegen Gesetze in China verstoßen zu haben und muss den Kartellbehörden nun eine Geldstrafe zahlen. Bereits gewährte Preissenkungen kommen zu spät. Deutsche Autobauer stehen unter dem Verdacht, die Preise auf dem chinesischen Markt manipuliert zu haben.


Neu: 2014-08-13:

[16:21] Focus: Warum Deutschland Zuwanderer bitter nötig hat

Leserkommentar-DE:
Warum wird dieser unselige,,Schwachfug“ immer noch verbreitet? Wahrscheinlich damit wir weiteren Multikulti-Zuzug verständnisvoll abnicken…

Der Focus überrascht immer wieder. An manchen Tagen gibt er sich sehr regimekritisch, und dnach stößt erwieder voll ins linksgrüne Propagandahorn. TB

[16:38] Leser-Kommentar-DE zum blauen TB-Kommentar:

Der "Online-Redakteur" unterrichtet auf der Uni Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaft. Erklärt das den Artikel? Gerne würde ich erfahren, was das für "Forscher" sind, die behaupten, daß der deutsche Arbeitsmarkt ausländische Arbeitskräfte zum Überleben brauchen, und von wem sie bezahlt werden.

[18:20] Beim Focus dürfte eine starke Meinungsvielfalt herrschen.WE.

[18:15] Leserkommentar-DE zum Artikel:

Bei diesen Geschichten vermisse ich immer zwei Aspekte: Zum ersten die Begebenheiten des hochqualifizierten und umfassend gebildeten Ingenieurs etwas über 40 , der von Hartz4 leben muß und dessen hervorragend geförderte Kinder vom Amt noch genötigt werden, das Gymnasium zu verlassen, weil H4-Kinder eh keine Chance hätten, und zweitens die Tatsache, das wir Deutschen nicht kopflos kinder in die Welt setzen, wenn wir nicht das Einkommen haben, diese zu ernähren. Der erste Aspekt verhindert, das die wirklich Guten und Leistenden in Lohn und Brot kommen, obwohl erste Wahl, der zweite erklärt den fehlenden Nachwuchs, der sonst da wäre. Beides wird durch unkontrollierte Zuwanderung und deren Alimentierung verhindert. Man sollte die Hirnverdreher und Faktenvergewaltiger aufhängen.


[16:00] kopp: Japans Wirtschafts-Kollaps im zweiten Quartal bedroht die Weltwirtschaft

Die Japan-Zahlen sind schockierend. Die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt bricht von April bis Juni zum Vorquartal um 1,7 Prozent ein. Das ist zum Vorjahr ein regelrechter Kollaps von 6,8 Prozent beim Bruttoinlandsprodukt (BIP).

Angesichts der wltweiten künstlichen Bedrohung geht diese "echte Wirtschaftsbedrohung" geradezu unter. Dieser Schock wird auch uns treffen, vorausgesetzt wir spüren so was noch nach der Ukraine-Eskalation! TB

[16:30] Der Bondaffe relativiert das blaue TB-Kommentar:

Wären die Japaner und deren Wirtschaft eine Bedrohung, stünden die Aktienkurse viel höher. Tun sie aber nicht. Kein Wunder, das Problem Fukushima bleibt weiter ungelöst und hat sicherlich Auswirkungen auf die japanische Wirtschaft. Nur lesen und hören wir in der MS-Presse nichts davon. Ich kann mir nicht vorstellen, dass japanische Produkte gänzlich frei von Strahlung sind. Die Hauptstadt Tokio ist dafür zu nahe an Fukushima (gute 250 KM) gelegen. Wir sehen zwei entgegengesetzte Trends.
Während die Mehrzahl der Japaner immer älter wird (noch), wird die Mehrzahl der japanischen Aktiengesellschaften immer überflüssiger.
Gerade in die Depression, in die wir mit Vollgas hineinsteuern, werden wir das sehen. Der japanische Aktienmarkt war mir schon immer suspekt, auch die wirtschaftlichen Übertreibungen und Ausschweifungen. Dieser Wirtschaftskollaps überrascht mich nicht, wahrscheinlich ist es nur der Anfang von was viel größerem.


[13:00] NTV: Produktion schwächelt in der Eurozone

Der Konjunkturhimmel über der Eurozone bewölkt sich zusehends: Vor dem Wert für die Industrieproduktion liegt im Juni ein Minuszeichen. Experten hatten mit einem Zuwachs gerechnet. Besonders stark ist der Rückgang in Irland.

Diese "Experten" sehen nie etwas voraus.


Neu: 2014-08-12:

[15:30] ZEW-Index zur deutschen Wirtschaft: Konjunkturerwartung bricht dramatisch ein

Dunkle Wolken tauchen am deutschen Wirtschaftshimmel auf. Die Konjunkturerwartungen sind im August so stark eingebrochen wie seit Juni 2012 nicht mehr. Grund dafür sind die weltweiten Krisenherde.

Jetzt geht es schnell abwärts.


Neu: 2014-08-11:

[18:32] DMN: Fluggesellschaften setzen Millionen mit Bonusmeilen um

Airlines entdecken Meilen-Programme als Gewinnbringer. American Airlines und Air Berlin verdienen Millionen mit den Bonusmeilen. Auch ein Börsengang ist denkbar: Die brasilianische Gol konnte so ihre Schulden tilgen. Das Programm Aeroplan von Air Canada ist 1,4 Milliarden wert. Die Lufthansa will ihr Meilenprogramm jetzt auch ausbauen. Angesichts fallender Ticketpreise müssen Airlines kreativ werden, um die sinkende Marge zu kompensieren.

Also das glaub ich gern, dass die Fluggesellschaften damit "gut fahren". Ich bin noch jedesmal eingefahren damit. Soll heissen, jedesmal wenn ich wirklich tauschen/fliegen wollte mit den gesammelten Meilen, war igendeine Sondersituation. Besonders mies hat sich dabei eine österr. Airline verhalten! TB

[18:45] Ich hatte noch kaum ein Problem mit dem Einlösen von Bonusmeilen, einfach online über die entsprechenden Websites buchen. Um was es hier im Artikel geht, ist viel brutaler: der Verkauf der Kundendaten der Vielflieger zu Werbezwecken. Das ist dann eine bodenlose Frechheit.WE.


Neu: 2014-08-08:

[14:36] DMN: Firmen verunsichert: Umfang und Auslegung der Russland-Sanktionen unklar

Deutsche Firmen wissen nicht, wie sie mit den Sanktionen gegen Russland umgehen sollen. Die Verunsicherung führt zum Exportstopp in Bereichen, die vielleicht gar nicht von den Sanktionen betroffen sind. In erster Linie geht es um Dual-Use-Güter, die für zivile und militärische Zwecke einsetzbar sind.

Wieder ein Beispiel wie die Regierung gegen uns arbeitet. Und das noch auf Wunsch einer anderen Regierung. Schlimmer gehts nicht. Wie kommen wir eigentlich dazu?

Dazu passend: Krone: EU- Soforthilfe für Bauern nach Moskaus Sanktionen

Leserkommentar-AT:
War klar das die Rechnung an den Steuerzahler weitergereicht wird!


[8:15] DWN: Auto-Krise: Über 60 Prozent der Neuzulassungen sind Firmenwagen

Das Geschäft mit Firmenwagen schiebt den Pkw-Absatz im Juli an. Sieben Prozent mehr Neuwagen auf Deutschlands Straßen. 62 Prozent der Neuzulassungen entfallen auf gewerbliche Halter. Die Neuzulassung auf private Fahrzeughalter ging um 5 Prozent zurück.

Übersetzt: Privatpersonen können sich immer weniger ein Auto leisten bzw. bekommen einen Leasingvertrag. Firmen aber schon.WE.


Neu: 2014-08-07:

[18:15] Die 2. Abbau-Welle: Siemens VAI streicht in Linz 290 Jobs

Ach ja, der Wirtschaft geht es soooooo gut.
 

[17:30] Format: Kopier-Schmiede Rocket Internet ist 3,3 Milliarden Euro wert

Rocket-Internet, die Mutter von Zalando, holt sich vor dem IPO frisches Geld aus den Philippinen.

Das Berliner Unternehmen Rocket Internet ist bekannt dafür, erfolgreiche Ideen aufzugreifen, daraus eigene Start-up-Unternehmen zu erschaffen und diese groß zu ziehen. Aus dieser Vorgangsweise ist etwa der deutsche Online-Händler Zalando entstanden, der eine Kopie des erfolgreichen US-Unternehmens zappos.com ist.

Man sieht, es geht auch in Deutschland, die Samwer-Brüder machen es vor.WE.


Neu: 2014-08-06:

[16:30] Leser-Zuschrift-DE zur Situation in den Shoppingparadiesen:

Hier in Ingolstadt gibt es den Westpark. Die Leute kommen manchmal sogar aus Regensburg, München und Nürnbrg her. War heute ausnahmsweise mal wieder drin, weil sich meine Mutter was zugelegt hat. Ich hatte mich vorher mit einer Dame verabredet, die auch so ähnlich denkt wie ich.
Als ich mit dem Gespräch mit der Dame fertig war, musste ich in die Mall rein um meine Mutter zu finden. Hab mir dann die Verkäufer mal genauer angeschaut und festgestellt, dass nicht einer ein freundliches Gesicht drauf hatte. Haben alle geschaut wie 10 Tage Regenwetter. Es waren auch nicht viele Käufer da, und wenn man kurz wo stehen blieb, wurde man sofort angesprochen ob man helfen könne. Die müssen ziemlich unter Druck sein um überhaupt noch Umsatz machen zu können. Die Käufer hatten früher vor ca. 5Jahren merklich mehr Einkaufstüten zum tragen als heute....man sieht es geht abwärts....auch wo ein Autohersteller einen Rekord nach dem anderen verbucht( laut unserer Tageszeitung)

[19:20] Deutschland ist schon total overstored, die Kaufkraft sinkt, aber die Wahnsinnigen bauen immer noch neue Malls, weil der Kredit so billig ist.WE.


[10:40] DMN: Russland-Sanktionen führen zu stärkstem Auftragsminus seit 3 Jahren

DMN: Politik ratlos: Mittelstand von Russland-Sanktionen erfasst

Die Sanktionen gegen Russland wirken vor allem bei deutschen Unternehmen, besonders im Mittelstand. Sachsens Ministerpräsident Tillich fordert nun einen „Instrumentenkasten", der den wirtschaftlichen Schaden für die Firmen begrenzen soll. Die teure Außen- und Sicherheitspolitik der Bundesregierung und der EU belasten zuletzt die Taschen der Steuerzahler.

Welche Idioten ihr Politiker seid: zuerst beschliesst ihr Sanktionen gegen Russland, dann jammert ihr über die Auswirkungen, weg mit euch.WE.

[13:00] Silberfan:
Das ist sicher dazu gedacht um den Hass der Unternehmer auf EU/USA zu steigern, toll!

Und bitte nicht den Hass auf die eigene politische Klasse vergessen. Ich hatte gestern ein Gespräch mit einem österreichischen Unternehmer. Unentwegt klagte der über steigende Steuern, Abgaben und Bürokratie. Das wird bewusst gerade alles zugespitzt.WE.

[13:45] Leserkommentar-DE:
Hass ist noch nett ausgedrückt, ich kann mir vorstellen daß bei einem Inhaber einer mittelständischen Firma rasende Wut ausgelöst wird, wenn seine Waren beim Zoll liegen (siehe Kommentare bei den DMN) und er sie nicht in dringend benötigte Liquidität umwandeln kann, nur weil "die da oben sich nicht einigen können" ! Schließlich sitzt ihm immer die Bank wegen laufender Kredite im Nacken. Was wenn die Bank den Kredit plötzlich fällig stellt ? Die schlechte Stimmung überträgt sich natürlich auf die Mitarbeiter. Bis jetzt waren es ja Spielereien, doch man kann das hier nun wirklich als starke Selbst-Diskreditierung der Funktionseliten sehen.

Der Hassaufbau soll noch zugespitzt werden. Das alles Absicht, um die politische Klasse leichter zu entfernen und den Staat gesundzuschrumpfen. Alle Beteiligten merken nicht, wie sie manipuliert werden.WE.


Neu: 2014-08-05:

[18:30] DWN: Überraschender Rücktritt: Roland Koch bei Bilfinger gescheitert

Der ehemalige CDU-Ministerpräsident von Hessen, Roland Koch, tritt nach drei Jahren überraschend beim Baukonzern Bilfinger zurück. Er konnte den Wert des Unternehmens nicht steigern, weil er zu sehr wie ein Politiker operierte: Er versprach viel, konnte aber nichts einhalten. Das Patent-Rezept der Politik funktioniert in der Realwirtschaft nicht.

Ja, in der Politik kann man viel versprechen, muss es aber nicht halten. In der Wirtschaft schon. Ziemlich inkompatible Welten.WE.

[19:15] Der Schrauber:
Was haben die Idioten in der Unternehmensführung eigentlich sonst gedacht, eine Politschranze in den Laden zu holen und zu füttern?
Das war auch wieder Versagen mit Ansagen. Politische Entscheidungen sind eben immer Fehlentscheidungen, sonst wären es nämlich Sachentscheidungen.
Die Schwachköpfe, die eine solche Parteienfilzlaus zum Boss machen, die gehören aber versammelt zum Auspeitsch-Appell zitiert:
Das ist Sabotage, Veruntreuung, Hochverrat. Mindestens 1000 Peitschenhiebe. Aber, ich bin ja kein Unmensch: Die können sie sich in Raten abholen: Jedes Wochende, also jeweils Freitags Abends 10 Stück.

Man wollte offenbar über Koch an die grossen Staatsaufträge ran.WE.
 

[08:30] DWN: Stopp für Rheinmetall: Russland droht Deutschland mit Schadenersatz-Klage

Die Bundesregierung stoppt wegen der EU-Sanktionen ein Millionen-Rüstungsgeschäft von Rheinmetall mit Russland. Deutschland übertrifft mit dem Verbot sogar die beschlossenen Sanktionen. Russland und Rheinmetall prüfen deshalb Klagen auf Schadenersatz.

Der wahre Krieg ist, wenn die eigene Regierung die Indeustriebetriebe in ihrer Arbeit hindert! TB

[10:45] Leserkommentar-DE zum blauen TB-Kommentar:

Wenn die Elite einen Krieg will, dann bekommt sie ihn auch !
Was jetzt ansteht? Die Masse ist heute zu keinem Krieg bereit. Also muss sie bereit gemacht werden. Für einen SYSTEMABBRUCH muss die Wirtschaft abgebremst werden. Das geschieht jetzt. Die Währung(en) werden kollabieren, wegen Produktionsrückgang. Steuerausfälle werden zur Staatspleite führen.

Die Arbeitslosen werden dann nicht fragen, wie es dazu gekommen ist, sondern wie sie an Brot bzw. Geld kommen.
Das wird dann die Zeit der Armee sein. Ja, und auch die Aufrüstung wird folgen.
Auch wenn WE sagt, ein Krieg sei derzeit nicht möglich, wegen mangelnder Aufrüstung.

Ein Krieg beginnt bereits mit der Absicht bzw. mit der Azfrüstung bzw. mit einer systematischen Vernichtung der Wirtschaft.
Also genau JETZT !! Wenn die russische und die europäische Wirtschaft am Boden liegt, was bleibt dann??
So, wie der Staat als letzter Schuldner sich über alle Maße verschuldet, damit ein Kollaps hinaus gezögert wird, damit die
Elite ihre Vermögen retten kann. Genauso wird der Staat dann die Wirtschaft "übernehmen" - WAFFENPRODUKTION.
Und kein Mensch aus der Masse wird etwas dagegen sagen, weil es sein Brot/Überleben für ein paar Monate sicherstellt.
Das alles kann zwischen 5 und 10 Jahre dauern. Aber der Grundstein wird JETZT und von diesen POLITIKERN - SOZIALISTEN - gelegt !
Sie nennen sich Menschenfreunde, sind aber eigentlich nur kranke und unfähige Egoisten. (Nicht vergessen, CDU ist auch nur SOZIALISMUS.)

[14:30] Wieder ein typisch deuscher Zittermichel. Eine meiner Insider-Quellen hat gerade wieder bestätigt, dass es einige kleinere Show-Kriege wie in der Ukraine geben soll, aber keinen Weltkrieg.WE.

[10:58] Leserkommentar-DE zum Kommentar darüber:

5 - 10 Jahre wird man nicht mehr warten. Die Ereignisse beschleunigen sich nämlich exponentiell. Eine funktionierende Armee braucht eine halbwegs intakte Wirtschaft im Rücken. Die Russen werden nicht zuschauen, wie sich die NATO in Osteuropa einnistet sondern vorher schon handeln. Genau das wollen die Angelsachsen aber - wie Eva Herman richtig festgestellt hat, sie provozieren bis es knallt und schauen sich das Ganze von jenseits des großen Wassers in Ruhe an. Die Wirtschaft der EU und Russlands wird nicht gleichzeitig in die Knie gehen, eine Partei wird vorher was anderes aus der Situation machen


Neu: 2014-08-03:

[11:01] Welt: Insolvenzverwalter in Deutschland gehen pleite

Maximale Ironie: Insolvenzverwalter gehen insolvent, das ist wie wenn es nur eine Monopolkontrollstelle gibt, oder wie wenn man google in google eingibt!

[11:28] Leserkommentar-DE  zu den insolventen Insolvenzverwaltern:

Nach Lehmann 2008 wurden meines Wissens viele Mitarbeiter erst mal gefeuert und manche dann wieder eingestellt, weil man deren Kenntnisse brauchte, um die Abwicklung durchzuführen. Bei der Komplexität heutiger, äh, Wertschöpfungs- (bzw. Verneblungs- und Verschleierungs-)Ketten könnte es sein, dass dann selbst das nicht mehr funktioniert. Konkret: Fehlende Preisbestimmung, das versandete Call-Center, Warten auf die Auflösung. -- Besser raus aufs Oberdeck oder gleich in die Rettungskapsel. -- Got gold?


Neu: 2014-08-02:

[19:15] Wirtschaftsblatt: Unilever erwägt Stellenstreichungen in Europa

Der britisch-niederländische Konsumgüterkonzern Unilever schließt einen weiteren Stellenabbau in Europa nicht aus. "Wenn Märkte wie in Europa nicht mehr wachsen, weil die Menschen weniger Realeinkommen zur Verfügung haben, müssen wir Wege finden, wie wir unsere Produkte trotzdem verfügbar machen können", sagte Unilever-Chef Paul Polman der "Wirtschaftswoche". "Und das heißt nun mal Kosten senken und eben auch manchmal Fabriken schließen, wenn der Bedarf nicht mehr da ist", ergänzte er.

Ein klares Geständnis, dass die Massenkaufkraft sinkt.
 

[14:50] Focus: Vorstand geschasst, Sparkurs verkündet: Was läuft schief bei VW?

Winterkorn will es noch mal wissen. Plötzlich stehen Grundsatzthemen auf dem Prüfstand, die lange Zeit als sakrosankt galten. Etwa die Modellpolitik. Mehr als 300 Fahrzeuge umfasst die Konzernpalette. Ganz offensichtlich fahren sich die einzelnen Marken immer häufiger gegenseitig in die Parade. Etwa beim neuen Passat, mit dem VW in das Premiumsegment will.

Damit läuft der Konzern Gefahr, dass Audi-Kunden zum günstigeren Passat greifen. Die jüngsten Absatzerfolge bei Skoda zeigen bereits, dass immer mehr VW-Fahrer die günstigere Marke aus Tschechien kaufen - in der Annahme, ein technisch gleichwertiges Auto zu einem günstigeren Preis zu bekommen.

Inzwischen stellt daher Winterkorn offen die Frage, ob denn immer jede Modellvariante überall Sinn macht. Etwa, ob der Konzern in Europa wirklich zwölf verschiedene Cabriolets anbieten sollte. Oder ob es clever ist, in den USA einen Golf-Kombi mit Dieselaggregat und Allradantrieb zu verkaufen.

Zu komplex, zu viele Produkte, zu viele Marken. Man muss sich wundern, warum manche Hersteller mit jeder Marke in jedes Segment hineinwollen. Das gilt nicht nur für VW.WE.
 

[13:15] SZ: Deutschland braucht nicht nur Tüftler, sondern auch Mut

Ob Twitter oder Snapchat - die Summen, die Investoren derzeit in amerikanische Technologieunternehmen pumpen, sind schwindelerregend. In Deutschland hingegen: kein einziger Börsengang. Hier herrscht Schockstarre. Mit fatalen Folgen.

Dabei gibt es genug kluge Köpfe. Sie trauen sich nur nicht, ihre Sicherheit aufs Spiel zu setzen. Schließlich wird ihnen stets gesagt, dass sie es weiter bringen, wenn sie sich auf die monatliche Überweisung eines Gehalts verlassen - statt mit einer eigenen Idee um Investoren zu buhlen. Groß werden und Großes schaffen können Gründer erst dann, wenn sie auch das Geld dazu haben. Geld, um gute Leute einzustellen. Geld, um zu expandieren. Geld, um ins Marketing zu investieren.

Warum macht es die Autorin nicht selbst? weil ihr das Risiko zu gross ist. Auch hat sie nicht in Berlin nachgeschaut, dort gibt es inzwischene eine signifikante Startup-Szene.WE.

[14:00] Leserkommentar:
Mut hin oder her. Wenn einem bevor man ein Start-Up auf die Beine stellt vorgerechnet wird vieviel Unternehmersteuer man zu berappen hat und deren Höhe ständig infrage gestellt oder sogar angehoben wird, wird man sich x-mal fragen ob das einen Sinn macht und schliesslich aufgeben weil einem die Zeit, der Mut oder die Idee verflossen ist. Laßt erst mal den Backlash walten dann finden sich die enfant-terribles von selber.

In den USA ist die Körperschaftssteuer noch höher und die Bürokratie auch.
 

[8:20] Leserkommentar-DE zum DAX-Insider (gestern):

Zum Verhalten und zur Politik in einem Konzern kann ich allen Vorrednern nur zustimmen! ich war selber über 14 Jahre bei einem Konzern beschäftigt, der sich selber stolz als "Weltmarktführer" betitelt- und es auch (noch) ist. Die Zustände wurden mit der Zeit unerträglich, immer mehr Zeit musste aufgewandt werden, um irgendwelche Formulare auszufüllen, irgendwelche Statistiken zu erstellen und für irgendwelche überflüssigen Abteilungen zeitraubende Stellungsnahmen zu erstellen, nur, damit die mit ihren lächerlichen PDF- Präsentationen eine Daseinsberechtigung erhalten...

Hat die Vertriebsmannschaft nur unnötig Zeit und Geld gekostet und zu nix geführt...

Bin dann ausgestiegen ( "Golden Handshake" ), bei einem Mittelständler eingestiegen, wo ich mich auf meine ursprünglich Aufgabe, nämlich den Vertrieb, konzentrieren kann. Ergebnis: Kein Wasserkopf, kein Stress, tolle Kundentermine und das Doppelte an Verdienst...

Soviel zur "Effektivität" in solchen Großkonzernen..

Hoffentlich war der Handshake richtig golden.WE.


Neu: 2014-08-01:

[17:15] DWN: VW entlässt Produktionschef Michael Macht

In Machts Aufgabenbereich fiel die Umsetzung des neuen Baukastensystems in der Produktion. Doch Experten bemängeln, dass VW auch zwei Jahre nach der Einführung der siebten Generation des Golf das neue Produktionssystem noch immer nicht im Griff hat. In seinem Stammwerk in Wolfsburg muss Volkswagen immer wieder die Bänder anhalten. Daher können nicht so viele Autos gebaut werden wie geplant, die ausgefallene Produktion müssen die Beschäftigten an Wochenenden nachholen.

Zudem sind wegen der zunehmenden Vielfalt an Fahrzeugvarianten die Kosten aus dem Ruder gelaufen. Dem versucht Konzernchef Winterkorn mit Einsparungen von fünf Milliarden Euro bei der Hauptmarke entgegenzuwirken, die die Hauptlast der Investitionen trägt

Angestellte entlässt man einfach, man zahlt ihnen den Vertrag aus, das wars. Was wir hier sehen, VW erstickt an der Komplexität seiner Produkte.WE.

[20:30] Der Mexikaner zur Auto-Komplexität:

Die erstecken nicht am Baukasten (das war eine gute Idee, um die Komplexität über Verringerung der Basisbaumuster an sich zu reduzieren) sondern an ihrer Variantenvielfalt:

Da gibts Autos mit 2 oder 4 Túren des gleichen Typs, mit e-Fensterheber vorn, mit e-Fensterheber rundum, mit e-Fenster nirgendwo (also ohne), Klimanlage, Climaautomatik, ohne Klimaanlage, mit Tempomat, ohne Tempomat.

Wie löst man das:

Ganz einfach, man baut nur die Variante mit 4 Türen und e-Fenstern überall nebst Klimatronic und Tempomat serienmässig gleich ein.

Das verstehen aber diese Controlling-Deppen nicht, denn das kostet dann „mehr", die Ingeneure sagen irgendwas von wegen „zu viel Produkt, dass nciht beherrschbar ist" und die Marketingidioten sülzen, der Kunde hätte dann keine Auswahlmöglichkeitmehr im Autohaus und er könnte sein Auto nicht „individualisieren".

Irrtum bei allen dreien:

Das kostet gar nicht mehr, denn die Variantenvielfalt fällt weg, es kann viel sauberer je Ausschussproduktmenge kalkuliert werden und dadurch auch eine bessere Qualität gewährleistet, denn weniger Varianten erfordern weniger Kontrolle und ermöglichen mehr Konzentration aufs wesentliche – endlich ein fehlerfreies Produkt herzustellen (DE-Hersteller bekommen das kaum mehr auf die Reihe, aber ihr Marketing ist toll).

Der Kunde ist froh, dass die dämliche Ankreuzkästchen bei der Neuwagenbestellung sich endlich reduzieren und das meiste, was er braucht, eben drin ist. Individualisieren kann er dann bei Farbe, Felgen, Polsterstoff oder sich notfalls hinten Hello Kitty sticker drankleben, wenn es immer noch nicht individuell genug ist.

Jeder Hersteller glaubt alle Modelle in allen Varianten anbieten zu müssen.WE.
 

[14:15] DMN: Neun von zehn Startups in Österreich sind Dienstleister

Über 85 Prozent der Unternehmens-Gründungen in Österreich sind im Bereich Dienstleistungen tätig. Die Unternehmenssterblichkeit nimmt von Jahr zu Jahr zu: Nach einem Jahr sind noch neun von zehn Firmen aktiv. Nach fünf Jahren sind es hingegen nur noch zwei Drittel.

Gerade bei den Dienstleistern wird es nach dem Crash den brutalsten Kahlschlag geben.WE.
 

[09:46] Der Dax-Insider zum modus operandi in der deutschen Konzernwirtschaft:

heute möchte ich über die Einkaufspolitik (das Wort allein, spricht schon Bände!) im Grosskonzern berichten:
Die Beschaffung eines neuen Geräts würde monatlich mehrere Stunden Arbeit einsparen. Auf dem Markt sind hunderte verschiedene Modelle erhältlich. Leider ist die Auswahl in der Firma auf drei (!) Modelle begrenzt. Begründung: Die Zentralabteilung erlaube nur die Beschaffung von Maschinen, die vorher getestet, geprüft und authorisiert wurden. Selbst dann, wenn nur eine Schraube anders oder die Lackierung abweicht. Die Einkaufspreise sind ein Witz. Fast alles ist mindestens 40% teurer als auf dem freien Markt. Man zahlt gerne ordentlich drauf für Service, Support und Garantie. Bestellt und gekauft werden darf auch nur von einer (!) vorgeschriebenen Firma! Bestellt werden kann nur, was in der Datenbank von der Zentralstelle eingetragen wurde. Alles muss irgendwie zertifiziert und auditiert werden. Echt blöd, wenn die Obrigkeit einem vorschreibt, womit man gefälligst zu arbeiten hat. Wie von der Amtsstube aus wird regiert. Im Konzern genau das gleiche Bild. Bei diesen Zuständen hilft auch kein "Wachstumsbeschleunigungsgesetz" ;-) oder ähnliche Programme. Das Wachstum wird massiv blockiert, wo den Leistungsträgern von den Leistungsempfängern, den Gläubigern von den Schuldnern, den Klugen von den Dummen usw. Vorschriften gemacht werden!

Und noch ein paar Worte zur Konzern-Psychologie generell: Der ultimative Wahnsinn im Konzern ist und bleibt der ungeschriebene Verhaltenskodex. Ohne primitives Affentheater und peinliches Kindergarten-Getue kann man keine höheren Positionen erklimmen oder Laudatien einfahren. Bei Terminverzug wird das Management (welches zuvor ständig eingeknickt ist und sich zu utopischen Zusagen hat nötigen lassen) nervös, steht einem plötzlich mehrmals täglich auf der Matte und lädt zu Reporting-Meetings, auf welchen dann wertvolle Zeit vergeudet wird, in der man den anvisierten Zielen schon ein Stück näher hätte kommen können. Man muss (blinden) Aktivismus demonstrieren, einen gestressten Eindruck erwecken und Angespanntheit schauspielern, um zu gefallen. Dabei weiß doch jeder logisch denkende Mensch, dass Hektik und Stress nur ein Zeichen dafür sind, dass einem die Dinge entgleiten und man die Kontrolle über sie verliert. Auch hat man immer wieder den Eindruck, dass Führungskräfte, denen die Ahnung fehlt, diese versuchen mit Drohgebärden, Einschüchterung und Angstmache zu kompensieren. U.a. ist häufig zu beobachten, dass Leute keine Benimmregeln, Anstand oder Umgangsformen beherrschen, aber trotzdem höherrangige Positionen bekleiden. Einmal jährlich sollten Armutszeugnisse (für geistige, spirituelle und finanzielle Armut) verteilt werden. Es gäbe reichlich Preisträger! Anderswo müsste man für solch vorzügliche Unterhaltung teuren Eintritt bezahlen.

[13:20] Ohne solche Vorschriften würden alle diese Materialprüfer, Ausssucher und anderen Bürokraten arbeitslos. Um das geht es. Das Schwert soll durch diese gordischen Knoten durchfahren.WE.

[12:02] Leserkommentar-DE zu den Konzernen:

Vor einiger Zeit habe ich mehr aus Langeweile ein Management-Studium an einer Fachhochschule absolviert. Dieses Studium hat mich eines gelehrt, nämlich daß im Management-Bereich jeder Hausverstand abgeschaltet wird. Alles muß, wie vom Dax-Insider beschrieben, auditiert und authorisiert werden. Prozesse werden dadurch unglaublich komplex, gleichzeitig geht es nur darum, möglichst keine Verantwortung für irgendetwas übernehmen zu müssen. Traurig, aber wahr: Die vier Semester Postgraduate-Studium haben mir sehr deutlich gezeigt, womit ich meine Lebenszeit nicht verschwenden möchte. Umsonst war es dennoch nicht, den nun verstehe ich warum so vieles nicht funktioniert.

Selbst in dem internationalen IT-Konzern, in dem ich arbeite, sind diese Vorgänge zu beobachten. Geräte werden zwar steuerfrei eingekauft, sind aber weit teurer als im Endkundenmarkt mit MwSt. Die Beschaffung von Mobiltelefonen oder Notebooks dauert zwischen 6 und 12 Monaten. Prozesse sind unnötig lang, immer wieder sind unnütze Approvals einzuholen, selbst für nicht-invasive Tätigkeiten wie das Erstellen einfacher Backups. Unglaublich, wieviele menschliche und finanzielle Ressourcen hier verschwendet werden - dabei stehen immer und überall Einsparungen im Raum.

Die Studenten werden zu Mathematik, Excell-hörigen erzogen. Bankster statt Bankiers, Manager statt Fürhungspersönlichkeiten mit Sach- und Menschenkenntnis! TB

[12:14] weitere Leserkommentare zum Dax Insider:

(1) Nach der Lektüre des Kommentars erinnerte ich mich an jemanden, der mich vor vielen (!!!) Jahren eingeschult hat. Er meinte schon damals: Wenn du einen aufgeräumten Schreibtisch hast, sämtliche Unterlagen oder Gegenstände sofort findest, keine ausgezehrte Visage mit dir herumträgst und vielleicht auch noch rechtzeitig mit der Arbeit fertig wirst, dann kann man das auf zwei Arten interpretieren:
1.) Du bist ein toller Kerl und wertvoller Mitarbeiter. oder
2.) Da stimmt was nicht. Du bist offensichtlich unterfordert oder strengst dich zu wenig an und man wirft dir sofort einen zusätzlichen Brocken Arbeit hinterher!
Mein Kollege meinte damals schon: In der Schule oder Lehrzeit wird man dich unter Pkt. 1 einordnen und dich loben und dir sagen, so sollst du arbeiten. Im realen Arbeitsleben aber wird man dich in der Regel unter Pkt. 2 einordnen und "Maßnahmen" ersinnen. Daher, wie der DI sagt, immer für einen gestressten Eindruck und blinden Aktivismus sorgen.

(2) wenn es nur noch mehr Leute gäbe, die das Wissen des Dax-Insiders ehrlich und offen weitergeben würden, ganz besonders an die junge Generation. Ein anderer Veteran auf diesem Gebiet ist Heiko Mell, der seit 30 Jahren eine entsprechende Rubrik in den VDI-Nachrichten betreibt, in der Fragen von jungen Leuten beantwortet, die gerne Systemlinge werden möchten, Der Herr xxx hat mich damals als Ingenieursstudent davor bewahrt, den Systemlings-Weg einzuschlagen, indem ich mich von großen Firmen weit fern gehalten habe. Drei meiner unmittelbaren Studienkollegen sind seinen Ratschlägen gefolgt und heute Vorstand bzw. sogar Vorstandsvorsitzender von internationalen Konzernen.
Alle drei sind heute zufrieden, wie sie mir sagen. Ich bin sowieso zufrieden: mein Hintergrund ist eine solide Handwerksausbildung.
Ich ziehe daraus für mich nur eine Lehre, und vielleicht gibt mir der Dax-Insider Recht: entweder wird man Systemling, aber dann mit Begeisterung und aus vollem Herzen, oder man hält sich weit weg davon. Zwischendrin geht nicht, wie man an seinen frustrierenden Ausführungen sehen kann.

[13:20] Bitte vergesst nicht die enorme Genehmigungsbürokratie in den Konzernen bei allen Einkäufen, das ist interner Overhead, die die Einkäufe noch viel teurer machen. In meinen letzten Jahren als Abteilungsleiter genügte bei eigenen Bestellungen alleine meine Unterschrift, falls der Einkauf im Budget war. Bei meinen Mitarbeitern war deren und eine Unterschrift notwendig. Dann nach der Übernahme durch Siemens waren dann 10 Unterschriften notwendig. Aber da war ich wohlweislich schon über alle Berge.WE.

[13:35] Leserkommentar-DE zum Kommentar (1) darüber:

Ich will mich mit Baujahr 87 mal zu den "Jungen" zählen. Genau diese Feststellung habe ich schon im Verlauf meiner Lehre gemacht (Konstrukteur/Technischer Zeichner ("Möchtegern-Ingenieur")) und auch viele Freunde kennen dieses Problem (viele Junge scheinen das also längst durchblickt zu haben - zumindest hier in der Schweiz). So habe ich mir angewöhnt die Arbeit zu "dehnen" um möglichst ausgelastet zu erscheinen - Schnell wurde mir nämlich klar dass die einzige "Belohnung"
welche man als schneller und kompetenter Mitarbeiter für seine termingerecht abgelieferte Arbeit erwarten kann - genau - noch mehr Arbeit ist, am Besten jene die terminlich schon im Rückstand oder ein Projekt das an sich schon schwachsinnig ist und deswegen sonst keiner machen will.

Mein Chef (bzw. Big Boss - der Chef meines Chefs) hatte mich auch schonmal darauf angesprochen wie man denn in der Firma die Arbeitsmotivation steigern könne und da habe ich ihm genau dieses Problem geschildert (ich habe die Angewohnheit mein Maul aufzumachen, völlig egal wer da "tolles" vor mir steht - mehr als rausschmeissen können sie mich schliesslich nicht). Dabei stiess ich erstmal auf völliges Unverständnis: Das könne man doch so nicht sagen, blabla. - Nach einigen Tagen "Bedenkzeit" musste er dann doch einsehen dass dies nicht sonderlich zur Arbeitsmotivation beiträgt. - Getan hat sich jedoch nicht wirklich was.

Ein zusätzliches Problem, welches ich ihm auch schilderte, ist dass die Arbeitsmittel von Leuten ausgewählt/eingekauft werden die einerseits nie damit arbeiten müssen und andererseits keinen Schimmer von der entsprechenden Arbeit haben - Auch da gabs zwar zustimmendes Kopfnicken, aber dabei bliebs dann (bisher?) auch. - Nun ja, mittlerweile arbeite ich 5 Jahre hier und seit dem ersten Tag sag ich denen dass ihre Arbeitsmittel auf gut Deutsch scheisse sind und dass sich hier keiner wundern braucht dass es Kundenreklamationen hagelt. - Jetzt, nach "nur"
5 Jahren, scheint das auch in den oberen Etagen angekommen zu sein, jedenfalls werden jetzt mal "die Arbeitsmittel erfasst" und "ausgewertet" wo mans besser machen könnte... Sind also total auf zack diese Leute... Aber hauptsache sie haben alle 3 Jahre einen neuen noch dickeren BMW/neues Segelboot...

Versteht mich nicht falsch, grundlegend arbeite ich recht gerne hier, das Umfeld ist durchaus familiär und auch den BigBoss duzt man vom ersten Tag an, aber die haben alle irgendwie das Gefühl sie müssten die Firma führen als wenns ein Weltkonzern wäre, weil das ja so toll und modern ist. Zudem braucht man teilweise schon fast ein Dolmetscher für die "Meetings" in der ach so tollen "Managementsprache" in der alles so toll und wichtig klingt, völlig egal wie banal und verstandbefreit es auch sein mag.

All diese amerikanische Cool-Management-Methoden zugunsten des Profites und Effektivität gehen zu Lasten des menschlichen Umganges. Mit dem Untergang des eheamligen US-Imperiums werden diese unmenschlichen Blödheiten aber Geschichte sein. Ich freue mich besonders auf den Niedergang der sich selbst ständig überschätzenden und wichtignehmenden und  vor allem ausbeuterischen  KPMG, Price Waterhouse und ähnlicher unnötiger Agenturen, die nur Erfüllungsgehilfen des US-Staates sind, der wiederum seine Unternehmensregeln in die "westliche" Welt exportiert hat. Übrigens diese Bürokratiestandards die darauf basierende Entmenschlichung des Arbeitsprozesses ist leider der einzige und somit erfolgreichste Exportartikel des untergehenden Imperiums. So genug Luft verschafft für heute. Der Leser möge mir das nachsehen! TB

[13:42] weiteres Leserkommentar-DE:

Auch in anderen Branchen regiert der Wahnsinn, manchmal bloß sichtbar in einem winzigen Detail: Ich bin Zahnarzt und beziehe mein Arbeitsmaterial bei verschiedenen Dentaldepots, deren Vertreter bei uns vorbeischauen und die monatliche Bestellung aufnehmen. Diese Dentaldepots haben meist mehrere Niederlassungen und eine "Zentrale". Nun fällt es mir als Brillenträger zunehmend schwerer, die winzigkleine Läuschenschrift zu entziffern, mit der auf der Monatsrechnung die Bankdaten dieser Firma auf unterster Zeile gedruckt stehen. Ich muß eine Lupe zur Hilfe nehmen, um die IBAN und BIC Zahlenkolonnen zu entziffern und richtig zu übertragen. Mehrmaliges Monieren beim ansonsten hilfsbereiten Vertreter wurde mit verlegenem Lachen quittiert, geändert hat sich nichts. Wird die Rechnung in der "Zentrale" gedruckt oder in der Außenstelle, war meine nächste Erkundigung. "In der Zentrale", war die Antwort. Aha! Ich greife nun zum Telefonhörer und rufe den Chef in der Zentrale an, um ihm mein Problem mit der Winzschrift seiner Rechnungen vorzutragen.

Gleichzeitig biete ich ihm noch zwei Lösungen des Problems an.NR 1:
Setzen Sie unter die jeweils individuelle Rechnungen, die ja aus Zahlen und Buchstaben bestehen, einfach einen zusätzlichen Textbaustein mit den Kontodaten in normaler Schreib- und Zahlengröße oder Nr. 2: Legen Sie ein Überweisungsformular mit schon bankseits ausgedruckten Kontendaten Ihrer Rechnung bei, unter das ich nur noch meinen Servus kritzeln muß! Beide Lösungen würden ja auch helfen, falls ich nun massenhaft Kisten mit vorgedruckten Rechnungsformularen im Keller liegen habe und diese aus Sparsamkeit erst aufbrauchen will. - Die Antwort darauf: Jaaa, das "Problem" sei in der Zentrale bekannt, schon mehrere Kunden hätten die Schriftgröße moniert, aber das sei ein "Software-Problem" und man "arbeite daran" und "es könne noch dauern"!!!Ich bin wirklich kein Computerfreak, aber dazu fällt mir nichts mehr ein, und es dauert tatsächlich immer noch seit vielen Monaten....

[13:50] Hier waren eindeutig Grafikdesigner am Werk, die die Rechnungen "schön" gestalten wollten. Dass wichtige Teile niemand lesen kann, interessiert die Designer und die Bosse nicht. Sollen sie doch die Rechnungen elektronisch als PDF verschicken, dann kann man den Text im Reader vergrössern und die IBAN mit Copy/Paste ins Überweisungesformular eintragen.WE.

[15:10] Der Indianer zum Zahnarzt:

Nur eines verstehe ich nicht ganz, der Zahnarzt hat ja wiederkehrende Lieferanten. Warum schafft es sich keine Banksoftware an ? Ein paar Mausklicks Rech-Dat. und Nr. und die Sache ist gegessen. Er braucht dann nur einmal ein Vergrößerungsglas. Selbst ich als Indianer kann mir das leisten. Diese Programme sind auch je nach Ausführung auch Buchhaltungssicher. Nur mal so angemerkt.

Bei vielen Onlinebanking-Systemen kann man sich Vorlagen anlegen. Dann einfach diese Vorlagen verwenden.WE.

 

 

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