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Wirtschaft

Enthält primär globale Wirtschaftsinformationen. Länderspezifische Informationen, die nur ein Land betreffen, sind auf den jeweiligen Landes-Infoseiten zu finden.

Neu: 2014-07-21:

[16:00] DWN: Deutsche Wirtschaft zittert vor Russland-Sanktionen

Jedes vierte deutsche Exportunternehmen leidet unter den Sanktionen gegen Russland. Heimische Firmen, die Geschäfte mit Russland und den USA pflegen, sind doppelt betroffen, so die DIHK. Sie müssten unterschiedliche Beschränkungen der EU und der USA befolgen.

Großartig, Danke Obama, danke Merkel. Das werden wir Euch nieeee vergessen! TB

Dazu passend: Deutsche Wirtschaft verliert spürbar an Schwung


Neu: 2014-07-20:

[21:18] Spiegel: Wirtschaftswachstum: Die Pessimisten sind los

Der versprochene Aufschwung droht auszufallen. Wieder mal schwächelt die Weltwirtschaft, schon ist vom Ende des Wachstums überhaupt die Rede. Doch die Schwarzmaler übersehen ein paar wichtige Trends.

... mag ja sein, dass wir Trends übersehen. Und die ewigen Weißmaler und Wahrheitsüberdecker übersehen die Realität. TB


Neu: 2014-07-19:

[11:45] Geolitico: Absurde Zahlenspiele der Ökonomen


Neu: 2014-07-18:

[15:45] DMN: Industrie: Konjunkturerholung geht an Österreich vorbei


Neu: 2014-07-17:

[14:15] Format: Microsoft startet Kehraus 3.0 bei Nokia

Seit Tagen kursieren Gerücht, wonach Microsoft vermutlich zwischen 5000 und 10.000 Mitarbeiter abbauen wird. Betroffen ist unter anderem das ehemalige Forschungszentrum der Handy-Sparte von Nokia, die vom US-Konzern. Dem Börsenkurs gibt die Botschaft Auftrieb. Der erneute Jobabbau in der Mobile-Sparte ist bereits der dritte Akt - zur Freude der Kapitalanleger und Spekulanten.

Der Kauf von Nokia war ein richtiges Desaster, das Steve Ballmer zu verantworten hat: ein überbürokratisierter Konzern am Ende seinder Lbenszeigt wurde gekauft, um ins Handygeschäft reinzukommen.WE.
 

[12:55] VW will angeblich Fiat kaufen

"Europas größter Autobauer Volkswagen lotet einem Magazinbericht zufolge eine Übernahme oder Teil-Übernahme des italienisch-amerikanischen Autobauers Fiat-Chrysler aus. Durch die Integration von dessen US-Tochter sehe die VW-Führung einen möglichen Ansatz, um ihre eigenen Probleme auf dem US-Markt zu lösen, berichtete des "Manager Magazin" vorab unter Berufung auf Konzernkreise. Weder VW noch Fiat wollten sich dazu äußern. Europas größter Autobauer sucht seit längerem nach Wegen, um in den USA aus der Rolle eines Nischenanbieters herauszukommen."

Der Schrauber:

Chrysler braucht vermutlich wieder Geld-Infusionen aus der Schatulle deutscher Konzernidioten, der Affenstall ist seit mindestens 50 Jahren ständig pleite und hangelt sich von Rettung zu Rettung. Ich kann mich seit frühester Jugend nur an Pleitemeldungen bzgl. Chrysler erinnern. FIAT ist eh italienisch pleite, die waren immer schon völlig ineffektiv, aber klar: Auch da ist wohl DE tributpflichtig. Die Ergebnisse dieser Idiotien waren grundsätzlich gigantische Abschreibungen deutscher Konzerne auf Kosten der Mitarbeiter und Steuerzahler.
Das ist aber nicht nur der Größenwahn der Konzernsektierer, das ist auch Politik gegen Deutschland, wie die EU-Plünderungen ebenfalls. Allerdings braucht es nicht viel Druck, das Management zu überzeugen: Boni, Tantieme, Prestige winken.
Da ich zu VW schon immer ein gestörtes Verhältnis hatte, kann ich nur sagen, jetzt können sie endgültig den Namen auf meinen alten Vorschlag ändern: Auweh!

[13:15] Der Grössenwahn von Konzernmanagern scheint wirklich unendlich zu sein, ausserdem gibt es von den Bondaffen derzeit sehr billigen Kredit.WE.

[18:00] Leserkommentar:
ich hatte das Glück über einen mir gut bekannten Manager bei BMW einiges über den Piech zu erfahren, da dieser Manager den Piech gut kannte. Piech wurde dabei als absoluter Unsympath beschrieben, der immer weiß, was er tut. Auch wenn seine Aktionen zunächst unsinnig erscheinen. Aber bei dem Vorhaben Fiat ganz oder teilweise aufzukaufen, frage ich mich doch, ob diese Herrschaften nicht unter Realitätsverlust leiden. Bei der Fusion von MAN und Scania wurde sicherlich jede Menge Geld versenkt und das Spielchen mit Fiat wird nicht besser verlaufen. Der Schrauber hat recht, das werden die Mitarbeiter ausbaden müssen. Jetzt passt auch die Ankündigung von Winterkorn dazu, daß die nächsten Jahre einige Milliarden eingespart werden müssen. Klar, die brauchen Geld für die Fiat-Sache um weiterhin ihren Wahn ausleben zu können der weltgrößte Autohersteller zu werden.

Piech hat als VW-CEO schon einen ganzen Bauchladen von Autofirmen zusammengekauft.

[18:30] Der Schrauber: Die Idiotie des Piech fing an mit dem Porsche Deal,

als die beiden Familien beschlossen haben, mit der angeblichen Übernahme VWs durch Porsche den Börsenkurs anzuheizen, vermutlich um eine feindliche Übernahme zu verhindern.
Niemals hat der Angestellte Wiedeking das ohne Auftrag der beiden Eignerfamilienpatriarchen gemacht.
Wiedeking stand nämlich immer für das krasse Gegenteil, klein aber fein mußte es sein. Und er hat sich mit Leibeskräften geweigert, den Berichtspflichtenirrsinn und die ganze Dekadenz mitzumachen, um in einem Index zu sein: Da ist er lieber aus dem M-Dax geworfen worden.
Seitdem kauft VW wirklich alles, was nicht schnell genug auf den Baum kommt. Aber: Es sind alles Pleitekandidaten, wo Geld versenkt wird. Für mich klar: Tributleistung DEs, VW ist halber Staatskonzern und hat oft davon profitiert. Aber Krakenarme würgen manchmal auch andere Kraken.
Von wegen Staat: Niedersachsen hängt an VW und ist politisch völlig korrekt, wie wir wissen.

Warum denn musste der Multimilliardär Piech so lange den Stressjob des VW-CEO einnehmen? Jetzt ist er immer noch Chairman. Weil er ein grosses Rad drehen will.WE.
 

[08:05] Europa kein Zukunfts-Markt: Merkel will mit TTIP deutsche Auto-Industrie retten

Das umstrittene Freihandelsabkommen mit den USA ist für die deutsche Automobil-Industrie essentiell: Die EU ist hoffnungslos überaltert. Um den US-Markt wirklich aufrollen zu können, müssen viele Schranken fallen. Daher kämpft Angela Merkel für das TTIP - und nimmt deutliche Einschränkungen beim Konsumentenschutz in Kauf.

Zölle kann man auch so abschaffen, wenn das das wirkliche Ziel wäre. NB

[09:43] Der Stratege zu Merkel und TTIP:

Würde die EU den Sozialismus zurückfahren, die Steuern senken und die Familie wieder stärken, so dass ein Mann eine 4-5 köpfige Familie ernähren kann, dann hätten wir auch wieder mehr Kinder. Würde man die irrsinnigen Umweltvorschriften sowie die allgegenwärtigen Tempolimits beseitigen, gäbe es keine Autoindustrie die man retten muss. Es ist irrsinnig, wenn man neue Märkte erschließen muss, weil man den Heimatmarkt durch politische Eingriffe zerstört hat. Dies kann überhaupt nicht dauerhaft funktionieren, sondern bringt höchstens wieder etwas Zeit bis zum unweigerlichen Ende. Warum ist mir dies klar, der Politik aber nicht?

[09:48] Der Schrauber zu TTIP:

Die will nicht retten, die will ausliefern und ausverkaufen, die Manager wollen Prestige für ihre Konzernsekten Hierarchie.
Mit den USA kann man keine Geschäfte machen: Dumpingpreise, höchste Produktionskosten durch völlig durchgeknallte Bürokratie und Auflagen, Sicherheitsfetischismus jenseits der Schwelle zum Wahnsinn (nennt sich bei denen Osha).
Dazu laufend absurde Klagen um noch absurdere Fantastilliarden.
Unsere Konzernsektierer kommen immer aus einer anderen USA-Welt zurück, mit leuchtenden Augen und tun so, als ob sie in einer Parallelwelt waren, die dem, was alle Macher vor Ort kennengelernt haben, diametral widerspricht.
Völlig verzückt berichten die (Sicherheits- und Konzern-) Sektierer, sie hätten einen Superspruch kennengelernt:
"Es gibt immer einen sicheren Weg..." wiederholen sie regelmäßig, brechen aber mitten im Satz ab:
"...in den Untergang!" unterschlagen sie bewußt oder unbewußt.
Geschäfte mit den USA sind, zumindest auf Konzernebenen, reine Tributzahlungen und Unterwerfungen. Bezahlt werden sie von den Mitarbeitern und sogar Steuerzahlern in den Mutterländern der Konzerne.

[13:15] Der Schrauber hat einige Zeit in den USA gearbeitet, kennt das also.WE.


Neu: 2014-07-16:

[10:00] Der DAX-Insider zu Winterkorn (gestern):

Meist dienen solche Äußerungen, wie von VW-Vollpfosten Winterkorn, der Aktienkurspflege und der Beschaffung günstiger Kreditkonditionen. Im eigenen Laden selbst erlebt: Das Management verhängte Einstellungsstopps und beschloß Werksschließungen. Das Endergebnis war, dass wenige Monate später noch mehr im Konzern arbeiteten als je zuvor und die Entlassenen an andere Standorte oder zu Tochter-Unternehmen migriert sind. Die Welt der Konzerne ist wie eine große Familie. Und FALLS er WIRKLICH abbaut: Wetten, daß er die Schmarotzer und Parasiten verschont?

Die Schmarotzer sind einfach "politsch" besser. Selbst erlebt: Manager tun sich mit Entlassungen enorm schwer, da auch sie dieses Schicksal treffen könnte. Meist wird entlassen, wo die geringste Gefahr für den Manager droht.WE.
 

[9:30] Mish: Triple Whammy for German Economy


Neu: 2014-07-15:

[17:50] DWN: Winterkorn kündigt massives Sparprogramm bei Volkswagen an

VW-Chef Martin Winterkorn hat für Volkswagen "schmerzhafte Einschnitte" angekündigt. Der Konzern leide unter "Gigantomanie" und müsse 5 Milliarden Euro einsparen. Wie viele Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, ist noch nicht bekannt. Es wird ein Kahlschlag erwartet, der Betriebsrat unterstützt den Konzernchef beim Abbau.

[18:00] Nach dem Tag-X wird Winterkorn seine Werke mangels Kredit für einige Zeit zusperren können, ist das die Vorbereitung?WE.

[18:05] Der Schrauber zu VW:

Würde Herr Winterkorn die Dekadenz im Konzern abbauen und die Produktpalette auf ein erträgliches Maß reduzieren, sowie die Qualität der Produkte wieder auf die der späten 80er bzw.. frühen 90er anheben, so hätte der Konzern kein Gigantomanie Problem. Derzeit ist leider der Wasserkopf im Konzern und bei den Händlern viel zu groß (alle 2-3 Jahre wird die gesamte Ausstellungshalle umgebaut etc.) und die Produktpalette hinsichtlich Qualität und Zuverlässigkeit schlecht. Das einzige wo VW führend ist, ist bei den Neuwagenpreisen, den Ersatzteilpreisen und bei den Stundenverrechnungssätzen in der Werkstatt. Bsp. gefällig: Longlife Öl 34,00 EUR/l oder Monteurstunde 150,00 EUR, natürlich zzgl. MwSt.

[20:00] Solange es Leasing gibt, funktioniert das Modell.WE.

[20:00] Der Stratege:
Ein guter Freund von mir ist Meister in einem VW/Audi Autohaus. Wenn ich erzähle, was da drin abgeht von Seiten des Konzerns, das glauben mir niemand, ist aber so. Ein McDonalds oder Burger King Franchisenehmer hat viel mehr unternehmerische Freiheiten als ein Vertragshändler von diesen Premiumherstellern. Die Unternehmer müssen auf Befehl aus der Konzernzentrale regelmäßig Unsummen in Ihre Verkaufstempel (Ausstellungshallen) und Werkstatteinrichtung reinstecken. Diese Investitionen gehen sich so gut wie nicht aus, und wenn sie eingefahren sind, kommt die nächste Zwangsinvestition. Muckt der Händler auch nur ein klein wenig auf, ist er sofort seinen Vertrag los, was unweigerlich die Insolvenz bedeutet, da die Investitionen idR. nur mit Fremdkapital zu stemmen sind. Schlimmste Sklaverei herrscht da drinnen.

Genau das Gleiche hat mir auch ein österreichischer Autohändler einmal erzählt. Trotzdem machen sie weiter bei ihrer Versklavung. Offenbar wegen des Unternehmer-Prestiges.WE.


[16:47] MMNews: Wirtschaftsprüferkammer pfuscht bei eigener Bilanz?

Bilanzpfusch im höchsten Gremium der Wirtschaftsprüfer? Ausgerechnet die Wirtschaftsprüferkammer soll bei der Aufstellung des eigenen Abschlusses 2013 fragwürdig getrickst haben. Ein Fehlbetrag von knapp 600.000 Euro wurde kurzerhand ausgeglichen, indem ihm Beiträge gegenübergestellt wurden, die erst 2015 entstehen sollen.

Peinlich - von der Bürokratie leben, sie selbst aber nicht mehr bewältigen. Schuß ins eigene Knie! TB


[13:45] Sie fahren für die Banken: Fernbus-Unternehmen fahren keinen Gewinn ein

[11:00] Der DAX-Insider: hier ist mein Bericht zur wirtschaftlichen Zulieferer-Lage in meinem Laden:

Um einen Auftrag zu angeln, muss der Kunde erst einmal nach Strich und Faden belogen werden, weil er sonst nie anbeisst. Erst später wird dann offenbart, dass es teurer wird, länger dauert und einige Vorstellungen in Utopia beheimatet sind. Zahlen werden zurechtgebogen. Vieles ist unkalkulierbar. Zahlen werden über soviele Etappen und Ebenen weitergereicht und verändert, dass am Ende niemand mehr sicher sagen kann, wie die Zahl entstanden ist und wie groß der Fehlerquotient ist. Die Geschäftsleitung glaubt aber hoch und heilig daran. Immer höhere Qualität? Das Gegenteil ist der Fall! Die Qualität wird gnadenlos in den Keller gefahren. Die Produkte werden aufgrund steigender Komplexität immer fehlerbehafeteter, sind kürzer haltbar (es werden selbst für Premium-Marken immer billigere Materialien und Bauteile eingesetzt), sollen in immer noch kürzerer Zeit entwickelt werden und sie werden immer weniger getestet. Das Mangement hegt keinerlei Zweifel darüber, dass neue Methoden, Prozesse, Werkzeuge und Technologien die Qualität steigern. Doch der eigentliche Grund warum die Produkte dem Kunden (noch!) nicht um die Ohren fliegen ist schlichtweg der, dass es ein paar wenige technisch-versierte Praktiker gibt, die mit Überstunden und Samstagsarbeit ackern wie die Gäule, um die Fehler rauszubekommen. Die Zukunft wird so aussehen, dass das Produkt wie die Banane beim Kunden reift und Konventionalstrafen einschlagen.

Auch werden Komponenten immer mehr so verbaut, dass sie nur vom Service-Mitarbeiter getauscht werden können. Die Endkunden sind total geil auf technische Gimmicks jeglicher Art. Dass die ganzen Spielereien die Produkt-Kosten, die Ausfallwahrscheinlichkeit sowie in Folge die Reparaturkosten erhöhen, wird nicht realisiert. Wenn ein Projekt vor die Wand zu fahren droht und zugesagte und mehrmals verschobene Termine nicht einhaltbar sind, marschiert ein Stab wild gewordener Tanz-, Brüll- und Lack-Affen auf, von denen einer wichtiger ist als der andere. Eigentlich sind es nur eine Hand voll show-talentierter Diplomaten, die irgendein triviales, nutzloses Studium absolviert haben, um dann in Mangement-Runden auf ihres gleichen zu treffen. Es werden immer mehr indische, schwarze und asiatische "Fachkräfte" eingestellt, weil sie interkulturellen Austausch fördern und angeblich die Teameffizienz steigern. Wenn irgendwo der Karren im Dreck steckt, kommt es schon mal vor, dass externe Berater für teures Geld beauftragt werden, um den Prozess zu untersuchen und Ursachen für die Misere zu identifzieren. Das Ergebnis (wenig überraschend) ist natürlich stets genau das, welches das Management erwartet. Die wirklichen Gründe für Mißstände will niemand wissen, wer es wissen könnte, wird gar nicht erst gefragt oder mundtot gemacht. Wie in der Politik geht es primär darum hektischen Aktionismus zu demonstrieren ("seht hier, wir tun was und kümmern uns drum") statt wirlich etwas zu verändern. Einige Karrieristen plustern sich auf wie die Gockel und dramatisieren die Projektsituation, um sich dann als Erlöser, Retter und Superheld profilieren zu können. Auch ist es so, dass Fachwissen, das man sich teuer einkauft, ist sehr wohl im eigenen Laden vorhanden wäre, nur wird dies vom Management verleugnet. Auch kleine Mittelstands-Unternehmen wären sehr wohl in der Lage die selben Produkte zu entwickeln, wie die großen, aber es fehlt ihnen die passende Schnittstelle zu den Konzernen, um einen Auftrag von ihnen zu erhalten. Sie sind zu kapitalschwach und haben zu wenig Manpower um die ganzen Prozess-, Richtlinien-, Normen-, Verkaufs-, Verhandlungs- und Beratungsfutzkes also die Bürokratie zu befriedigen.

Man muss sich auch mal die Konzern-Sklaverei vor Augen führen: Von dem, was ein produktiver (!) Mitarbeiter für das Unternehmen erwirtschaftet, erhält er nur ca. 15% Brutto. Nach Abzug der realen Steuerlast von rund 70% (inkl. MwSt, Minderöl etc.!) verbleiben 4,5%. Wie soll man so Vermögen aufbauen und Unabhängigkeit erlangen? In entwickelten Industrieländern dieser Ausbeutungs-Mühle zu entkommen ist eine echte Herausforderung. Wer den Weg der Selbstständigkeit und des Unternehmers beschreitet, stellt schnell fest, dass am Wegesrand überall sozialistische "Blutegel" und "Scheisshausfliegen" lauern, die nur darauf warten einem mit fadenscheinigem Vorwand das sauer Verdiente wieder aus- und abzusaugen.

Man hat den Eindruck, dass früher die Gewinne eher durch Investition in Innovationen gesteigert wurden, heute aber fast nur noch über die Drückung der Kosten. Hier sieht man, wie das seit Jahrzenten bestehende Falschgeld-Paradigma und der Staatssozialismus eine Wirtschaft scheibchenweise zu Grunde richten können. Im Konzern gibt es zwei Parallelwelten: Eine mit und eine ohne Kundendruck. Der Trend ist klar: Erstere implodiert, letzere expandiert. Es geht halt im Konzern hauptsächlich darum Leute mit Beschäfitgungstherape und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen von der Straße fern zu halten, und irgendwie mit Kredit-Bits zu versorgen, damit sie ruhig bleiben und keine dummen Fragen über das politische oder gesellschaftliche System stellen.

Momentan herrscht Ruhe und Optimismus. Die Absätze boomen, dank global sprudelnder Kredite. Die Aktionäre schlagen sich gegenseitig tot um "unsere" Aktien kaufen zu können. Unternehmensanleihen finden reißenden Absatz. Die Propaganda läuft wie geschmiert. Hochglanz-Präsentationen, -Videos und -Werbeprospekte machen Eindruck. Die Kernkompetenz im Konzern besteht darin, monatlich die Kohle einzusacken, dabei möglichst wenig zu tun und nicht aufzufallen. Also: Wie kompensieren Zulieferer den wachsenden Kostendruck? Ganz einfach: Mit Kredit jeglicher Art (Staat, Subventionen, Anleihen...), mit Qualitätsreduzierung und mit gut getarnten Lügenbaron-Märchen!

Es ist Zeit für den Abbau dieser Bürokratien.

[11:45] Der Stratege:
Der Untergang wird nicht nur ein Crash werden, sondern all das wird in einer Art "Super Nova" verglühen. Die Dekadenz muss seit meinem Ausscheiden aus der Konzernwelt ins unermessliche gestiegen sein. Ich empfand das schon vor über 10 Jahren als unerträglich, wie groß der Wasserkopf der Nichtskönner und Dummschwätzer darin ist. Den Dummschwätzern und Nichtskönnern sei an dieser Stelle bereits versichert, ich werde mich lächelnd zurücklehnen und ihren Untergang mit Genugtuung anschauen, denn diese Leute haben mich in meinem Leben schon so viel Zeit und Nerven gekostet, dass sie diese Strafe wahrlich verdient haben.

Ab zur Kartoffelernte mit ihnen.

[11:45] Leserkommentar-DE: ich arbeite in einem grossen Konzern.

Kann das nur bestätigen. Sie sagen die Qualität stehe im Vordergrund. Aber dabei wird Sie immer schlechter. das höre ich im Bekanntenkreis von jedem Arbeitsplatz. Es gibt nur noch Leute die wenig Ahnung haben von dem was Sie machen.Die Arbeitskräfte sind überwiegend Ausländer die kein Deutsch können und viele asiatische Mitarbeiter . Die Geschäftleitung ändert sich ständig. Jeder Chef lobt sich selbst aber nach den Umsatzzahlen kommt ein neuer Chef. Mit neuen Ideen. Jeder Tag ist eine Herhausforderung. Bei Fragen die nicht schön sind wird mit Kündigung gedroht. Es ist eine Schande wie man mit den Leuten um geht.

Wie gut, dass ich dem Siemens vor 9 Jahren entkommen bin. Due Diligence vor einer Übernahme des Arbeitgebers zahlt sich aus.WE.

[12:45] Der Stratege zum vorigen Leserkommentar:

Es ist schon faszinierend, wie es in diesen Konzernen inzwischen zugeht. Noch viel aufschlussreicher ist für mich, wenn ich höre (und sehe), dass die meisten Studien Absolventen in einen solchen Konzernmoloch hinein möchten. Dies lässt tief in die Psyche dieser Absolventen blicken, es zeigt nämlich, dass es mehrheitlich karrieregeile Nichtskönner sind, die aufgrund ihres Konsumwünsche unbedingt einen unterwürfigen Konzernjob brauchen. Man kann auch sagen, die Hochschulen produzieren unterwürfige und willenlose Versager, zumindest mehrheitlich.

Deren Psyche sagt "Prestige". Die haben gar keine Ahnung davon, wie es in diesen Konzernen wirklich zugeht. Sie wollen eine prestigeträchtige Visitenkarte.WE.

[13:15] Der DAX-Insider: Ich möchte noch zwei Dinge hinzufügen:

1.) Diejenige Studien-Absolventen, die in den Konzern wollen, schielen auf ein relativ (!) hohes Einkommen. Der Rest will Sicherheit und geht gleich zum Staat.

2.) Wieso haben nur noch so wenig Ahnung? Hier ein gutes Beispiel: In meiner Firma arbeitet ein kurz vor der Pensionierung stehender Ingenieur, der die Technik in und auswendig beherrscht. Was er macht, hat Hand und Fuß. Seine Analysen sind messerscharf und präzise. Es ist kein Problem bekannt, das er nicht schnell gelöst bekam. Natürlich ist er seit vielen Jahren in der höchst-denkbaren Gehaltsstufe angesiedelt. - Jetzt raunt es immer häufiger, warum denn der Nachwuchs nicht mit einem solchen Format aufwartet. - Simple Sache!

Zum einen hat dieser erkannt, dass man ohne Leistung in besser bezahlte Positionen über Schaumschlägerei hinein kommt und zum anderen sind die Gehälter nahezu eingefroren, es gibt keine nennenswerten finanziellen Anreize mehr, sich ins Zeug zu legen. Das war früher definitiv anders. Ich möchte es mal so formulieren, wer richtig fleißig ist, dem wird das schon honoriert, aber eben nicht angemessen. Warum soll sich jemand für 5% mehr monatlich ein Bein rausreißen? Bei Samstagsarbeit sagte der Chef einmal, er könne sich vorstellen für besonderen Einsatz 500 Euro (unversteuert Brutto!) als Bonus-Prämie locker zu machen. Da lachen die Hühner, das verdien ich nebenbei oder pfeif drauf. Man darf nicht vergessen: Wer als Konzernling die Rente erleben will, muss sich schonen, sonst droht (aus Sicht des Finanzministers) pünktlicher Exitus mit 67.

Ja, und ich hatte einmal als Leiter meiner kleinen Abteilung ganz 27 Euro mehr Monatsgehalt unter allen Mitarbeitern zu verteilen. Lachhaft. Als dann der beste Softwareentwickler der Firma wegen zu geringen Gehalts (nicht meine Abteilung) weg wollte, wurden auf meine Initiative wohl andere Töpfe angezapft. Aber der Bonus für die Manager war bis auf ein Jahr immer auf 100% - da bereits ausgegeben.WE.

[14:05] Leserkommentar-DE zu den BWL-Nichtskönnern:

In meiner letzten Firma habe ich als IT-Admin gearbeitet und musste auch die Mitarbeiter am Computer supporten. Jetzt ratet mal wer sich am blödsten mit Computer&Co. angestellt hat? Der einfache Werkstattmitarbeiter oder die Excelschubser im Nadelstreif in der oberen Etage? Aus jahrelanger praxisnaher Erfahrung kann ich sagen, das Zweitere ein technisches Verständnis eines dreijährigen Kindes haben ("Wo ist denn jetzt das Excel hin, upps"). Und solche Leute leiten Unternehmen, die technische Produkte auf dem Markt anbieten. Dann sollte man doch hoffen, dass Sie wenigsten betriebswirtschaftlich etwas auf dem Kasten haben. Auch totale Fehlanzeige. Ich habe zwei Geschäftsführer erlebt, die wegen Kreditfinanzierungen meine frühere Firma fast an die Wand gefahren hätten. Und sooo toll kommen sich diese BWL-Fritzen vor und stopfen sich dann die Taschen voll(kreditfinanziert).

Aber blenden und Karriere machen können sie sehr gut. Ich lese gerade das Buch Null Bock von Gerhard Hörhahn, dass sich fast ausschliesslich mit diesen Typen beschäftigt. Rezension kommt nach Fertiglesen.WE.


Neu: 2014-07-14:

[18:00] Die Ausgepressten: So krank ist die Zuliefererbranche

[19:00] Leserkommentar:
Das kann ich nur bestätigen. Selbst habe ich bis vor kurzem bei einem mittelständischen Anlagenbauer gearbeitet,
der Dichtprüfanlagen für einen Automobilkonzern herstellt. Zuerst wird der Preis massiv gedrückt,
so dass es sich gerade für uns gelohnt hat oder man froh ist, den Auftrag überhaupt zu bekommen.
Als die Anlagen bei dem Automobilkonzern aufgestellt und in Betrieb genommen wurden, hat man
nach allen möglichen "Mängeln" gesucht, um die Zahlung heraus zu zögern, obwohl die Anlage(n)
funktioniert. Mein ehemaliger Betrieb wartet seit mehr als 6 Monaten auf die Zahlung und hat ein
Großteil der Materialen vorfinanziert (bis auf eine 10% Anzahlung). Es geht um einen Millionenbetrag,
daran hat ein kleiner Mittelständler – obwohl er eine ordentliche Arbeit liefert- schwer zu knabbern.
Verklagen ist nicht, da verliert man 1.) den Kunden und 2.) ist schwer vor Gericht recht zu bekommen sehr schwer bzw.
man hat viele Gerichtskosten und muss sich dann mit einer Teilsumme zufrieden geben.
Und das wird bei fast jeden Auftrag so gemacht. Aber nicht weil der Automobilkonzern knapp bei Kasse ist.

Die wollen offenbar in ihrer Arroganz die Lieferanten umbringen. Ich habe vor etwa 15 selbst einmal erlebt, wo Gott in Bayern wohnt: bei BMW in München.WE.

[20:00] Der Schrauber: Das stimmt in der Tat:

Auch mir hat vor einigen Jahren schon jemand, der mit Handlingvorrichtungen für die Automobilindustrie zu tun hat, genau diese Verhältnisse geschildert. Dem Gott in Bayern steht übrigens der Parallelgott in Stuttgart in nichts nach.
Das ist auch nicht verwunderlich, sind doch die Automobilkonzerne von Kompetenzzentren zu Dekadenztempeln karrieristischer Ausrichtung verkommen.

D.h.: Dekadenzposten und -stäbe in den typischen Konzernen worden, samt völlig idiotischer Bürokratien und Zertifizierungsorgasmiker aufgeblasen in abenteuerlicher Größenordnung:
Man will ja schließlich Akademikerposten für Ahnungslose und Quotenfrauen schaffen und das in reichlicher Zahl.
Somit sind die Konzerne völlig ineffektiv und kostenaufwendig geworden.
Mit schönster Regelmäßigkeit geht man nun hin und versucht, Gewinne zu optimieren. Das wiederum passiert nicht an den Stellen der Kostenaufblasung und Geldverdampfung, sondern ausschließlich dort, wo das Geld verdient wird. Also immer der Versuch, noch den letzten Cent Gewinn auszuwringen, statt die Vernichtung der Gewinne zu stoppen.
Das geht über die Anlagen, Leiharbeiter, Lohnkürzungen, Personalkürzungen usw.
Aber eben auch mit dem Drücken der Zulieferer.

Das Drücken der Zulieferer bietet natürlich den Konzerndekadenzen eine zusätzliche Spielwiese der Machtausübung:
1. Tritt man großkotzig auf, weil man sich eben Fachwissen kauft. Daß man das mittlerweile tun muß, weil man es selber nicht mehr hat, wird großzügig aber erfolglos überspielt.
2. Gibt es für Konzernkarrieristen, die eigentlich selbst im Sandkasten mit strukturierter Förmchenlogistik noch überfordert wären, ein unheimliches Selbstwertgefühl, seine Machtinstinkte am Zulieferer und Dienstleister auszuleben. Wer ansonsten Würmer frißt, der zertritt auch gerne welche, die er dafür hält.
3. Last, but not least: Das hat der Lopez angefangen, das machen wir weiter, das haben wir immer so gemacht. Andersmachen hieße denken müssen und das ist nicht die Stärke von Karrieristen mit Prestigekrediten und Sektentraining.
Gehen Sie aber davon aus, daß die Zulieferer mindestens ab einer bestimmten Größe auch nicht besser sind:
Druck wird weitergegeben. Die agieren mit denen, die sie unter sich glauben, ebenso.
Derweil springt man eben auf jeden Zug auf, muß auf jeder Hochzeit, wo man meint, man müsse dort gesehen werden, spielen.
Siehe auch ZF mit seiner irren Übernahmespinntisiererei. Die sollen alle das machen, was sie am Besten können und sich darauf konzentrieren. Kommt besser, als ein Gemischtwarenladen, der völlig überladen jeden möglichen Umsatz noch mitnehmen will, koste es, was es wolle.
Letztendlich sind wir im Fazit einfach bei den Folgen der ausgearteten Konzerndekadenz, die unweigerlich mit dem Prall vor die Wand enden muß. Ohne Airbag, weil der geht nicht auf: War preisgedrückt und preisgekrönt, nämlich aus Kaugummi und muß vom Sicherheitsbeauftragten im Ernstfall persönlich aufgeblasen werden.
Nach Prüfung der letzten Sicherheitsseminare und -schulungen, versteht sich.

Wir warten auf die nächsten Zum Zerkugeln-Stories vom DAX-Insider.

PS: das mit der Sicherheit muss irre sein. Ich habe einmal bei einem deutschen Gasversorger eine Sicherheitsbelehrung nur für eine Besprechung ohne Werksbesichtigung bekommen.WE.

[20:30] Der Schrauber zum Sicherheitswahn:

Ist es in der Tat. Sähen Sie es jetzt, hielten Sie es nicht für möglich, daß eine derartige Steigerung der Dekadenz noch möglich war. Das ist in den letzten paar Jahren extrem aufgeblasen worden.
Selbst die Putzfrau muß sich mit Helm, Brille und schwer entflammbarer Schweißerkleidung von Büro zu Büro hangeln. Und das ist noch der harmloseste Gag.
Viel interessanter sind die technischen Details, die wirklich Anlagen ausfallen lassen, Kontrollarbeiten unmöglich und einfachste Handreichungen undurchführbar machen.
Die Folge sind Produktionsausfälle ohnegleichen, die dann per aufgeblasene Sonderstäbe untersucht werden: Natürlich vollbürokratisch am PC, ohne echten Technikbezug. Wie auch sonst.
Die deutsche Industrie hat sämtliche amerikanische Dekadenz kopiert und soweit umdesigned, daß diese bei Weitem übertroffen wird: Bis zum unweigerlichen, totalen Stillstand. Demnächst in diesem Theater. Die Knautschzonen sind nämlich schon zu Granit komprimiert.


Neu: 2014-07-13:

[19:15] DWN: Massive Verluste: Berggruen findet keinen Käufer für Karstadt

Der österreichische Immobilen-Investor Rene Benko hat kein Interesse am Erwerb der Karstadt-Warenhäuser. Der Eigentümer der Kette, der Finanzinvestor Nicholas Berggruen, hatte Benko die Top-Immobilien des Konzerns in der Hoffnung verkauft, der Österreicher würde später auch die Kaufhäuser übernehmen. Doch Benko schrecken die hohen Karstadt-Verluste.


Neu: 2014-07-12:

[12:45] DMN: Mittelständische Unternehmen finden keine Nachfolger

Viele kleine und mittlere Unternehmer, die ihre Firma abgeben wollen, finden keine geeigneten Nachfolger. Besonders schwierig ist die Suche in den ländlichen Regionen Ostdeutschlands. Es fehlt offenbar an Chefs, die dazu bereit sind, die Risiken und Herausforderungen einer Übernahme anzugehen.

Ich hatte gestern ein Telefonat mit einem österreichischen Unternehmer. Bei den ganzen Klagen über staatliche Bürokratie, hohe Steuern, zurückhaltende Banken, etc. muss man sich schon fragen, warum es überhaupt noch Unternehmer gibt. Es wird Zeit für ein Generalreinemachen.WE.

[16:00] Leserkommentar:
Ich höre auch immer wieder von Unternehmen die sich darüber beschweren dass sie soviel Bürokratie haben und nicht ihrer sonstigen Arbeit nachkommen können. Aber was ich mich schon die ganze Zeit frage: "Warum macht ihr Mittelständischen nicht mal einen Generalstreik mit der Bürokratie und lässt mal die Steuern bei euch. Sagt ihr wollt einen Nachweis was die mit euren Steuern explizit machen wollen?" Die können dann nicht allen Mittelständlern mit Drohungen kommen, denn wenn das alle machen wissen sie ja nicht wem sie zuerst drohen sollen. Das würde ich mal machen, aber ich denke das geht ja nicht weil man ja im Hamsterrad drinsitzt und schauen muss wie man seine Rechnungen bezahlt!

Ja, sie laufen im Hamsterrad (jeder für sich) und haben laufend Rechnungen zu bezahlen. Die Cleveren unter ihnen verkaufen zu guten Zeiten ihre Firmen, aber die anderen sind ständig darauf bedacht, dass viele Augen zu ihnen aufschauen und dass sie ihre Firmen an die nächste Generation weitergeben können - Beides ist nicht auszurotten.WE.

[17:15] Der Zyniker zur Unternehmensweitergabe:

Seit über einem Jahr möchte mir ein 70- Jähriger Mann seine Firma, die seit vierzig Jahren besteht, samt Inventar und Kundenstock übergeben.
Er ist überzeugt, dass ich der Richtige für die Weiterführung seiner Firma bin.
Ich habe weder ja noch nein gesagt. Es erscheint mir so sinnlos noch mehr zu verdienen und dabei das Wichtigste zu verlieren: meine Freizeit!

Zumindest möchte er verkaufen, das ist schon gut.

[17:45] Leserkommentar: Unternehmer kommt von etwas unternehmen

........da sollte man schon dafür gemacht sein, denn wer von Selbigen kennt keine 80 Stunden Woche wenn es mal sein muss.......

Da liegt der Hund schon begraben, viele denken eigene Firma, fettes Auto, Frauen und eigener Chef, Kohle ohne Ende.........allerdings sieht es Grossteils eben anders aus.

Stress mit der Frau( zu wenig Zeit) mit den Kindern( zu wenig Zeit) mit den Mitarbeitern ( fett, faul, gierig ) mit Lieferanten( schlechtere Qualität, Lieferzeiteneinhaltung) mit den Kunden( Preiskampf , Reklamationen, Internet preise, Zahlungsmoral) Finanzamt( Steuern Vorrauszahlungen/Rückerstattungen), Banken......

sämtlichen anderen Staatliche Verordnungen/Vorgaben.......Rechtsstreitigkeiten.

Und keine Rente/ Vorruhestand/ Betriebliche Altervorsorge........

......dann lieber 8 Stunden Büro als gar kein Schlaf und am Ersten Kohle aufm Konto...

Es muss sich ALLES ändern und zwar schnellst möglich ........

Sonst gibt es nur noch Konzerne über kurz oder lang. Ob das so prickelnd ist?

Nicht vergessen: der Unternehmerstatus, der viele vom Aufhören abschreckt.WE.

[20:00] Leserkommentar-DE: kann dem Schreiber 17,45 Uhr nur beipflichten.

Man rennt wie ein Idiot im Hamsterrad, wenn man dann sich überlegt, was man für Lebensenergie dabei verschwendet hat, andere über Wasser zu halten und vor allem WEN man alles durchfüttert!!!!!!!!!! Was bleibt denn wirklich über,von seiner Hände arbeit, ist es das wert? Hab es müssen durch Krankheit (Herzklappenersatz) begreifen! Komischerweise es geht auch anders, es reicht. Nur das lernt der dumme Unternehmer halt nur durch schmerzen.
Wenn es momentan keinen Nachfolger hat, ha. Firma einfach konservieren, allein weitermachen und hoffen das es irgendwann besser wird. Wenn nicht, es muss zum leben ausreichen. Wenn man arbeitet wie ein Pferd, abends müde ist wie ein Hund, der sollte vielleicht mal beim Veterinär vorbeischaun und sich untersuchen lassen. Vielleicht ist man ein RINDVIEH . In diesem System ist man als Unternehmer sowieso der DEPP der Nation.


Neu: 2014-07-11:

[18:10] DMN: Autozulieferer ZF strebt Milliarden-Übernahme in den USA an

Automobilzulieferer ZF ist offenbar an der Übernahme des US-Konzerns TRW interessiert. Mit der Übernahme könnte ZF seinem Ziel etwas näher kommen, den Umsatz von 17 auf über 40 Milliarden Euro zu steigern. Das Unternehmen will verstärkt in die Technik für autonomes Fahren investieren.

[11:45] Nur mehr 1 Euro wert: Zeitungsbericht: Berggruen will Karstadt verkaufen

[8:00] Sie sind endlos gierig: Dax-Chefs mit mehr Geld für schlechtere Arbeit

[9:30] Der Stratege:
Das ist durchaus nachvollziehbar, schließlich drücken die Kreditraten für die Villa im Nobelviertel, das Penthouse Apartment in NY und die Finca mit 10.000 m² Grund auf Mallorca. Die Ehefrau fordert auch ihren Tribut und das Turnierpferd des Töchterchens aus dritter Ehe muss auch bezahlt werden, hinzukommen Internatskosten und andere Peanuts. In Summe braucht man dann schon einige Millionen Cashflow p.A. um das alles am Laufen zu halten.

Diese Bosse sind die grössten Prasser, die es gibt. Ich hatte einmal einen "High Potential" Kollegen, der wollte mit 40 in einem Konzernvorstand sein. Dann griff er bei mehreren Firmen in seiner dauernden Geldnot in die Firmenkasse und flog raus. Inzwischen ist er Datenbankverkäufer und zahlt für 3 gescheiterte Ehen.WE.


Neu: 2014-07-10:

[14:30] Börse-Express: Die globalen Gewinnmaschinen

Ein Ranking voller Überraschungen: Apple mag der teuerste Konzern der Welt sein, doch beim Nettogewinn landet der Konzern nur auf Platz 5. Die Top 500 Unternehmen der Welt erwirtschafteten 2013 einen Gewinn von 2,52 Billionen Dollar, allein die Top 50 verdienten mehr als 1,06 Billionen.

[8:30] Welt: Deutschlands Wirtschaft mutiert zur Zombie-Zone

Firmen, die früher kaum Geld hätten leihen können, bekommen es heute nachgeworfen. Darum bleiben viele schwache Unternehmen am Leben – auf Kosten der gesunden Firmen und der ganzen Wirtschaft.

Dafür werden nach dem Crash umso mehr Firmen sterben - wenn es keinen Kredit mehr gibt.WE.
 

[7:30] DWN: Während die Deutschen nur an Fußball denken, droht massiver Anstieg der Arbeitslosigkeit


Neu: 2014-07-09:

[08:06] quer-denken: Pharmazeutische Industrie: Fast alle Studien manipuliert

Daß Pharmaunternehmen Gewinn erwirtschaften wollen ist nichts Neues und auch grundsätzlich nicht falsch. Aber daß Studien über neue, im Markt einzuführende Medikamente massiv manipuliert und geschönt werden - oder, wenn das schon nicht mehr nützt, gleich gar nicht veröffentlicht werden ist heftig. Auch das erstaunt nicht sehr. Nur: US-Amerikanische Wissenschaftler haben bei Stichproben von 96 Studien im Vergleich zu den dazugehörigen klinischen Tests festgestellt, daß 93 von den 96 in Fachmagazinen veröffentlichten Studien mit den echten klinischen Ergebnissen wenig bis gar nichts zu tun haben.


Neu: 2014-07-08:

[19:23] DWN: Autohersteller unterbrechen Produktion für WM-Halbfinale

Daimler, BMW und VW stellen sich auf das WM-Halbfinale der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Brasilien ein. Die Schichten der Mitarbeiter werden verkürzt oder beginnen später. In der Chemie- und Stahlindustrie ist eine Unterbrechung der Produktion nicht so einfach möglich.

Wohl der erfreulichste Grund für einen Produktionsstop!

[17:05] DWN: Karlsruhe fordert stärkere Besteuerung von Firmen-Erbschaften

Und wir fordern die Besteuerung von Gerichts-Dummheiten - da käme was rein! TB

[12:30] Jetzt muss es raus: Schwache Konjunktur: Deutsche Exporte und Importe sinken


Neu: 2014-07-07:

[17:00] Spiegel: Karstadt am Abgrund: Sommer. Schluss. Verkauf?

Für die Karstadt-Mitarbeiter war Eva-Lotta Sjöstedt der erste Lichtblick seit Langem. Nun wirft die Schwedin nach nur fünf Monaten an der Spitze hin. Ihr Abgang zeigt, wie hoffnungslos die Lage bei dem angeschlagenen Warenhauskonzern ist.

Die Filetstücke wurden bereits verkauft, also kann man den Rest jetzt zudrehen.
 

[14:45] Der Stratege zu Ein Autohaus (fast) ohne Autos

Zum Autokauf ins Autohaus, das war einmal. Um Kunden wieder ins Geschäft zu locken, bauen Autobauer wie Mercedes, Renault und Ford ihre Filialen nun radikal um. Der Besuch beim Händler soll wieder zum Erlebnis werden

Neues aus der welt der Konzern Sektierer:
Unglaublich, die glauben wirklich, dass man so Kunden anlocken kann. Das ganze wird weder das Produkt verbessern noch werden deswegen mehr Autos verkauft, ausgenommen mal einige wenige Schwachmaten, die die sich vielleicht davon Beeindrucken lassen. Üblicherweise sind diese selbst Konzern Sektierer. Der einzige Effekt wird sein, dass der Neuwagenpreis und der Stundenverrechungssatz in den Vertragswerkstätten steigt.

Diese kokainsüchtigen Sektierer wollen für sich und ihrer Karriere einen literarischen und grünen Touch haben.WE.
 

[13:34] Mainpost: Protest gegen Verkaufspläne

Laut IG-Metall-Gewerkschaftssekretär Thomas Höhn hat die Daimler-Spitze am 28. April einen massiven Umbau des eigenen Vertriebsnetzes beschlossen. Mit dem Konzept „Own Retail – Neuausrichtung der Niederlassungen" sollten nach Plänen der Unternehmensleitung Niederlassungen fusioniert oder verkauft werden. Inzwischen habe das Management dem Gesamtbetriebsrat ein Paket vorgelegt, das – wie von der Interessensvertretung gefordert – alle Pläne offenlege. Auf einer Verkaufsliste stünden nicht namentlich genannte Niederlassungen mit über 50 Betrieben. Das sei deutlich mehr als anfänglich angekündigt.

[13:00] DWN: Produktions-Einbruch in Deutschland schwächt Wirtschaft Europas

Dafür gibt's Wachstum bei den Steuern, Abgaben, Arbeitslosen, Migranten, Politiker-Gehälter, Kriminalität. DANKE CENTRAL PLANNERS! TB
 

[09:36] Focus: Neue Fernost-Flüge: Air China und Lufthansa kooperieren

Die Deutsche Lufthansa geht ein Joint Venture mit Air China ein. Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr und der Präsident von Air China, Song Zhiyong, unterzeichneten am Montag in Peking ein entsprechendes Memorandum.

Die Welt ordnet sich neu!


Neu: 2014-07-06:

[15:57] Welt: Mehr als 270.000 Firmen finanziell angeschlagen

Mehr als eine Viertelmillion Unternehmen hierzulande sind wacklig finanziert – und müssen dank der ultraniedrigen Zinsen doch keine Insolvenz anmelden. Das schädigt langfristig die ganze Wirtschaft.

Na dann "freuen" wir uns mal auf die Zinswende - ohne ZB-Kunstgriffe wirds dann gehlörige Marktbereinigungen geben.


[11:01] Leser-Bericht über die Info-Sicherheits-Zustände bei Mercedes Benz:

Gestern Geburtstagsfeier bei einem Freund. Folgendes Gespräch: Selbiger arbeitet als Ingenieur in der Entwicklungsabteilung von Mercedes Benz. Bei MB geschieht gerade folgendes: Horden von jungen Chinesen und ganz neu auch Indern stürmen die Abteilungen. Diese Leute haben Zugang zu ALLEN Systemen, sind laut und sehr selbstbewusst. Sogar Studenten haben Zugang zu allen Systemen. In kürzester Zeit haben sie diese Leute mit geheimsten Internas versorgt- bleiben unter sich und sprechen dann nur Chinesisch. Unser Freund sagt, dass spätestens in 3-4 Jahren bei MB in Deutschland die Lichter ausgehen- entwicklungstechnisch wird ebenfalls alles nach China bzw. Indien ausgelagert. Fertigung ist ja schon dort. Na dann Tschüss Deutschland...... Aber vorher kracht es ja eh!

Unglaublich, wie sich Deutschland immer wieder den Arsch selbst aufreisst und sich so selbst schwerstens verletzt.

[16:09] Leserkommentare-DE zu den Sicherheits-Zuständen bei MB:

(1) Das gleiche habe ich bei Audi mitbekommen. Ein chinesischer Praktikant, der natürlich auch nur chinesisch spricht, wurde erwischt als er seinen USB-Stick an den Rechner angeschlossen hat. Der Stick wurde eingezogen und einbehalten, allerdings war dieser vollständig verschlüsselt. Man kann sich ja denken wieso. Der Typ kam tatsächlich noch mit einer Abmahnung davon und durfte weitermachen.

(2) Mich würde nicht wundern, dass dies der Preis für den Absatzerfolg von MB in China ist. Alles hat wohl seinen Preis und alles zum Wohl des Shareholders... Hauptsache, das obere Management kann sich die Taschen füllen, während gleichzeitig der Druck nach unten ins Unermessliche steigt. Die Zahl der Burnout Patienten spricht eine eigene Sprache... F..... dieses unmenschliche System !!! Keine Sorge, das System fuckt sich bald  selbst!


Neu: 2014-07-04:

[18:30] Format: Zu Besuch in einem der größten Unter-Tage-Bergwerke des Landes

Es ist laut, es ist dunkel, und das Smartphone funktioniert sowieso nicht: Tief unten im Bergwerk liegt das Gegenstück zum urbanen Bürojob. Für die Bergmänner aus Breitenau ist ihr Beruf mehr als das: ein Lebensentwurf.

Das wird vielleicht eine Alternative zum Kartoffelacker für bald unbrauchbare Büromenschen.WE.

[19:00] Der Stratege:
Sehr gute Idee, fahrt ein und baut dort Erze, Salze und Edelmetalle ab. Wird den Gutmenschen aber bestimmt nicht gefallen, die schmutzige und schwere Arbeit dort unten.

[19:15] Der Indianer:
Bergwerk ? Dort unten braucht man Männer und keine Sesseldrehplumpser. Oder anders, man braucht da Kumpel, und Büromenschen sind wohl alles, nur keine Kumpel.

Dann müssen sie es eben lernen und brauchen die richtigen Aufseher.
 

[17:30] Nanu - war denn nicht gestern noch Jubelstimmung angeordnet worden? Deutsche Industrie mit unerwartet großem Auftragsrückgang


Neu: 2014-07-03:

[18:00] Wofür Schaeffler das Geld rauswirft: Elf Millionen Euro für null Tage Arbeit bei Schaeffler

Während sich die Parteien in Deutschland bis zuletzt um den Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde zankten und Wirtschaftsverbände dagegen Sturm liefen, zeigt ein Vorgang beim Autozulieferer Schaeffler, wie die Kohle in oberen Etagen großer Unternehmen zum Teil verpulvert wird. So bekommt der Beinahe-Chef Klaus Deller des fränkischen Konzerns - sozusagen für null Tage Arbeit! - elf Millionen Euro. Eine Summe, für die ein normaler Arbeitnehmer mit einem Jahresgehalt von 50.000 Euro 220 Jahre lang schuften müsste.

In solchen "Familenbetrieben" kann man leicht in Ungnade fallen, Geld spielt da offenbar keine Rolle.WE.
 

[09:00] Querschüsse: PKW-Neuzulassungen Juni 2014

Laut den heutigen Daten des Kraftfahrzeugbundesamtes (KBA) sanken im Juni 2014 die unbereinigten Neuzulassungen (Originaldaten) von Personenkraftwagen (PKW) in Deutschland um -1,9% zum Vorjahresmonat, auf 277'614 neu zugelassene PKW. Im ersten Halbjahr 2014 stiegen die PKW-Neuzulassungen um +2,4% zum Vorjahreszeitraum, auf 1,538268 Millionen Einheiten.


Neu: 2014-07-02:

[15:30] Weil es noch keine Entschuldung gab: Warum die Krise nicht vorbei ist

[09:25] DMN: Erholung auf Europas Automarkt bleibt aus

Der Automarkt in Europa bleibt nach der Krise schwach, die Werke schon sind lange nicht mehr ausgelastet. Dennoch gibt es mehr Werke, als vor der Krise. Der Absatz in den USA steht einer Studie zufolge kurz vor seinem Höhepunkt. Wachstumsmotor bleiben die BRIC-Staaten, von denen deutsche Autobauer abhängig sind.


Neu: 2014-07-01:

[15:20] Foonds: M&A: Der Kaufrausch wird mit Aktien finanziert

Bei Fusionen und Übernahmen sind die Mega-Deals wieder da. Für die Finanzierung nutzen Käufer inzwischen wieder häufiger eigene Aktien. Insgesamt war das vergangene Quartal das beste für Übernahmen weltweit seit 2007.

[14:35] Focus: Schulden, Blasen, Mini-Wachstum: Dieses Horrorszenario droht unserer Wirtschaft

Bricht schon bald die nächste Krise über uns herein? Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich warnt vor den drastischen Folgen der anhaltend lockeren Geldpolitik. Schon wieder drohen Finanzblasen und das Wachstum könnte jahrelang schwächeln.

Es wird immer enger.


[13:30] DWN:
Geringe Einkommen: Europäer kaufen weniger Autos

Die Automobil-Hersteller können nicht mit einer Steigerung des Absatzes auf dem europäischen Markt rechnen. Die Auto-Verkäufe stagnieren aufgrund hoher Arbeitslosigkeit und niedriger Einkommen. Doch statt Fabriken in Westeuropa zu schließen, hoffen die Autobauer auf eine anziehende Konjunktur.

Die Bosse hoffen also immer noch und produzieren auf Halde.

 

 

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