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Wirtschafts- & Finanztheorien

Wirtschafts- und Finanz-Theorien, Wirtschaftsgeschichte, Fakten, die sonst nirgends richtig hinpassen.

Neu: 2015-01-21:

[10:00] Der Widerstandskämpfer zu: "Turk: Die Kräfte des Marktes siegen immer" (gestern):

Märkte sind grundsätzlich als natürliche Gefüge anzusehen. Je mehr in deren Mechanismus eingegriffen wird, umso mehr ist deren verlässliche Funktion beeinträchtigt. In den letzten Jahrzehnten hatten sich allerlei sozialistische Funktionäre dazu berufen gefühlt, in die Natur volkswirtschaftlicher Gesetzmäßigkeiten einzugreifen, um es besser zu machen als die Natur.

Wir sind heute alle mit den Ergebnissen sozialistischer Interventionen in den Märkten konfrontiert. Diese Eingriffe haben letztendlich dazu geführt, dass man keinen Markt mehr als freien Markt bezeichnen kann. Das Fatale an dem Ganzen ist, dass sämtliche Teilnehmer an wirtschaftlichen Prozessen auf Signale der Märkte angewiesen sind, um ihre eigenen wirtschaftlichen Handlungen danach auszurichten. In freien Märkten werden richtige Signale ausgesendet, und etwaige notwendige Korrekturen in der Wirtschaft werden schnell vollzogen. In manipulierten Märkten werden falsche Signale ausgesendet mit der einhergehenden Konsequenz, dass die darauf getroffenen Entscheidungen in der Wirtschaft auch falsch sind. Daher haben in den letzten Jahren auch unzählige Fehlinvestitionen in sinnlosen Kapazitätsausbau usw. stattgefunden.

Hochgerechnet über Jahrzehnte führen derartige Interventionen zu gigantischen Fehlallokationen von Kapital. Es ist richtig, dass die Kräfte des Marktes immer siegen. Und Märkte sind erbarmungslos und schonungslos. Sie reagieren wie eine nicht zu bändigende Natur. Wir haben jetzt 40 Jahre brutalster sozialistischer Intervention in den Märkten hinter uns. Sozialistische Funktionäre werden es nicht schaffen, die Natürlichkeit der Märkte wieder herzustellen. Aber wenn die Natur der Märkte zurückschlägt, dann Gnade uns Gott allen.

WEG MIT DEM SOZIALISTISCHEN INTERVENTIONISMUS !
HER MIT GOLD ALS NATÜRLICHES GELD !

Auch der Sozialismus hat ein Ablaufdatum.

[11:10] Der Stratege: Der Widerstandskämpfer hat vollkommen Recht.

Das sozialistische Jahrhundert, insbesondere die Jahre 1970 bis heute haben durch die systematische Ausdehnung des Sozialismus in alle Gesellschaftsschichten und Märkte hinein zu einer vollkommenen Fehlallokation finanzieller und humaner Ressourcen geführt. Gelder wurden in völlig sinnlose und ineffiziente Projekte gebuttert, das Volk durch sozialistische Versprechen die niemals haltbar sind, enteignet und Jobs nach sozialistischen gleichmacherischen Gesichtspunkten besetzt. All das hat dazu geführt, dass in Konzernen und beim Staat jeder so lange aufgestiegen konnte, bis er für den von ihm besetzten Posten völlig ungeeignet war (Peter-Prinzip). All das muss weg und zwar restlos.

P.S.: Der Widerstandskämpfer erinnert mich mit seinen Kommentaren sehr an den SUV-Fahrer, der sich leider sehr rar gemacht hat, dessen Kommentare jedoch stets brillant waren. Weiter so, Widerstandskämpfer.

Es ist der Bruder.
 

[9:30] Mises.de: Das erste Ludwig von Mises Seminar in Frankfurt am Main – Nahrung für den kritischen Geist


Neu: 2015-01-20:

[12:39] N8waechter: Turk: "Die Kräfte des Marktes siegen immer"

Die Zentralplaner haben die Bindung des Schweizer Franken an den Euro als 'Peg' [wörtliche Übersetzung: Klammer, Haken, Dübel] bezeichnet. Das ist ein politisch korrekter Ausdruck, aber eine unzutreffende Bezeichnung, die verschleiert, was wirklich stattgefunden hat. Es war der Versuch der Schweizer Nationalbank, einen Preis zu kontrollieren – in diesem Fall der Preis, für den Schweizer Franken in Euros getauscht werden.


Neu: 2015-01-14:

[8:00] Goldseiten: Antal Fekete: Moderne Österreichische Schule positiv aufmischen (Teil 1/2)


Neu: 2015-01-06:

[17:54] Deviant Investor: Basic Truths and Consequences


Neu: 2015-01-03:

[11:35] youtube: Der Kapitalismus 6/6 - Karl Polanyi, Wirtschaft als Teil des menschlichen Kulturschaffens (2014)


Neu: 2015-01-02:

[09:27] Rott&Meyer: Das Sabbatjahr 2014/15

Das letzte Sabbatjahr endete am 29. September 2008. An jenem Tag fiel der Dow Jones Index sinnigerweise um 777,7 Punkte. Dies war der größte bisher gemessene Tagesverlust in Punkten (nicht in Prozent). Im Rahmen der anschließenden Oktober-Panik (Lehman-Crash) fielen die Märkte noch deutlich tiefer. Andererseits: Jener 29. September 2008 hat seinen Platz in der Geschichte als einer der größten Paniktage.

 

 

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