Werbung

Zentralbanken / Währungen allgemein

Diese Seite bringt Informationen über die Zentralbanken und zum Thema Währungen.

Neu: 2014-12-22:

[16:04] PB informiert über die Bundesbank bzw. Thierses Press-Release (teilw in Deutsch am Ende):

A quick info in English because I know there are many people around the world waiting for the gold repat news from Deutsche Bundesbank in 2014.
I always said BuBa would continue their repatriations in Germany despite many official and inoffical news outlets claiming the opposite.
We still have no quantitative news – but this came in 8am CET today (45 mins ago).
See here for original German language interview text of BuBa´s "gold exec" Mr Thiele. *) My translation of the text below. Followed by my short comment.

"Bundesbank has delivered gold to Germany according to plan
Also in 2014, Deutsche Bundesbank has brought gold from foreign storage sites to Frankfurt. 'We are within our plan with our delivery of gold from the Fed and the Banque de France.'. BuBa-executive Carl-Ludwig Thiele told the German Press Agency dpa in Frankfurt."

Boehringer comment:

 This is really all there is. All we have right now. I would personally call it "non-news" as usual in that Mr Thiele does not give out ANY new info which we did not have before. With the possible exception that Bundesbank now officially says what I said all along throughout the year: The gold repatriation is continuing – albeit intransparent and probably way too slow but with a rate larger than 0 tonnes in 2014...
 We still do not know exact numbers.Thiele does not seem to have given out tonnages for 2014 (in the press release we only have 2013 numbers which had been known since Dec 2013).
 Every number below 70-100 tonnes would be shamefully little – and therefore this is exactly the range I am expecting in the final announcement with numbers (due early 2015).

So it is business as usual with Bundesbank. Too slow, too little, not transparent: this holds true both for its info policy on gold and for its repatriation efforts! The fight for repatration and for receiving more info from BuBa will have to continue. And since BuBa is stalling and our institutions are not helping – we the owners of the gold will have to do the work on our own. To be continued (in 2014)... Happy Christmas to everybody!

*) 22.12.2014 08:00 Bundesbank bei Gold-Verlagerung im Plan
Die Deutsche Bundesbank hat auch 2014 tonnenweise Gold aus ausländischen Lagerstätten nach Frankfurt gebracht. "Mit der Goldverlagerung von der Fed in New York und der Banque de France in Paris liegt die Bundesbank voll im Zeitplan", sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt.
Die Notenbank will bis 2020 mehr als die Hälfte ihrer zuletzt 3387 Tonnen in heimischen Tresoren lagern. Dafür sollen 674 Tonnen des Edelmetalls aus Paris und New York nach Frankfurt gebracht werden. Zum Start der Aktion holte die Bundesbank 2013 fünf Tonnen aus New York und 32 Tonnen aus Paris.

So it is business as usual with Bundesbank. Too slow, too little, not transparent und immer a bierl die wahren Eigentümer verarschend! TB


Neu: 2014-12-21:

[11:00] BZ: Der Euro-Mindestkurs soll weg

Nach der Einführung von Negativzinsen durch die Nationalbank (SNB) stellen jetzt namhafte Finanzplatzvertreter den Euro-Mindestkurs von Fr. 1.20 infrage. Financier Martin Ebner kritisiert in der Zeitung «Schweiz am Sonntag», die Bindung des Frankens an den Euro habe vor drei Jahren vielleicht Sinn gemacht, «aber sie dauert nun schon viel zu lange». Seine Forderung: «Die Aufhebung ist unausweichlich.» Der Entscheid der Nationalbank vom Donnerstag, Negativzinsen einzuführen, sei «hilflos»: «Er zeigt, dass sich die SNB in etwas hineingeritten hat, aus dem sie nun fast nicht mehr rauskommt», sagt Ebner.


Neu: 2014-12-19:

[09:27] unzensuriert: Schweizer Nationalbank "dealt" mit Negativzinsen

...Wie bei einem Drogensüchtigen muss die Dosis bei interventionistischen Maßnahmen im Papiergeldsystem stets erhöht werden, weil der Kick bzw. die erhoffte Wirkung fehlt. Die Negativzinsen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist als eine Art Drogenupgrade zu sehen. Man nimmt eine stärkere Dosis. Unser westliches Währungssystem hat eine typische Drogenkarriere hinter sich. Einsteigerdroge: Tiefe Zinsen (Hasch) - wenn das nicht mehr die gewünschte betäubende Wirkung erzeugt, nimmt man Quantitative Easing, Goldverbannung (Kokain), reicht das auch nicht mehr, greift man zu Negativzinsen, Sparerbestrafung, Enteignung, unbegrenztes Gelddrucken (Heroin).

Mein Artikel über die Einführung von Negativzinsen durch die SNB! TB

[08:48] Propagandafront: Müssen die Zentralbanken jetzt Gold auf den Markt werfen?

[07:52] APA: George Soros may be appointed head of National Bank of Ukraine

Famous American billionaire George Soros may be appointed head of the National Bank of Ukraine.

Nach der US-Finanzministerin ist das der nächste Schritt zur umfassenden Übernahme der Ukraine! Was das für uns bedeutet, wenn der Leitwolf des Finanzpöbels jetzt auch noch Chef einer ZB wird, brauch ich wohl nicht zu beschreiben! TB

[10:47] Der Bondaffe über Herrn Schwartz:

Also ich lese da, das ein gewisser György Schwartz, der sich hier im Westen mit dem klingenden Namen "George Soros" schmückt auf der Bewerberliste einer "National Bank of Ukraine" steht. Nach erfolgter Umstrukturierung und Insolvenz des Staates Ukraine an sich mittels des Vehikels Krieg/Bürgerkriegh wird Herr Schwartz Angestellter der Firma "Ukraine GmbH & Co KG" sein. Wobei die "Co KG" natürlich nichts anderes ist als die "EU GmbH" mit Sitz in Brüssel. Im Prinzip ganz einfach wenn man "DAS Prinzip" verstanden hat. Ich sehe schwartz.


Neu: 2014-12-18:

[11:00] Inside Paradeplatz: Panik auf der SNB-Titanic

Negativzinsen als Rettungsversuch ihres Euro-Debakels – Kleinsparer zahlen Zeche für Irrweg – Grossinvestoren feiern weiter Crazy-Party.

Genauso soll es für die Bevölkerung erscheinen.

[12:15] Der Bondaffe:
Die SNB-Titanic ist damit reif für einen Abschuss. Zu lange geht dieses Spiel schon und immense Risiken haben sich aufgebaut. Um diese Risiken zu managen und auf dem gleichbleibenden Niveau (1,20 Schweizer Franken für einen Euro) zu halten müssen die Schweizer tief in ihre Taschen langen. Nur merken tut's natürlich keiner, ist eh nur FIAT-Geld. Man kann noch mit Negativ-Zinsen gegensteuern, das ist aber nur Feinsteuerung solange sich die Zinssätze im Nullkomma-Bereich bewegen.
Wir lange die Schweizer das noch durchstehen bleibt offen, es hat sich aber enormer Druck aufgebaut. Wenn gewisse Eliten es wünschen wird eine Soros-Neuauflage oder der Altmeister George selbst die SNB herausfordern. Bei der Bank of England hat es 1992 (dem sog. Black
Wednesday) mit dem britischem Pfund geklappt. Und der Jackpot der SNB ist voll. Soros brauchte damals zehn Milliarden Dollar um den Jackpot zu knacken. Eine beinahe lächerliche Summe im Vergleich zu dem was sich heute im SNB-EURO-Geldtopf angesammelt hat. Manchmal frage ich mich ironischerweise ob die SNB nicht mehr EUROs im Besitz hat als das sie Schweizer Franken im Umlauf hat? Bei einem Abschuss schießt man zudem die Schweizer EURO-reif. Die Lage ist verzwickt und unübersichtlich, die ineinandergreifenden Mechanismen schwer zu durchschauen. Kann es sein, daß man mit Blick auf den Global Player "Credit Suisse" etwas besonderes vor hat? Der Aktienkurs schaut jedenfalls wüst aus. Das dürfte auch eine Menge Geld kosten, diesen auf dem aktuellen Niveau zu halten. Probleme wohin man schaut in der Schweiz, und das waren "nur" zwei.

Herzlich willkommen in der neuen Habsburger Monarchie, Eidgenossen. Politik und SNB haben euch ruiniert.WE.
 

[10:20] Ein Anhängsel der EZB: Schweiz: Nationalbank führt Negativzinsen für Banken ein


Neu: 2014-12-17:

[14:50] Dorthin soll die Rubel-Krise wohl führen: Kommt der Gold-Rubel?

[10:33] BE: Russland wirft Devisen auf den Markt - Rubel legt zu

Das russische Finanzministerium verkauft zur Stützung des Rubel Devisenreserven. Russland sei bereit, Devisen im Wert von sieben Mrd. Dollar (5,58 Mrd. Euro) auf den Markt zu rwerfen. Der Verkauf könne schrittweise erfolgen. Zusammen mit dieser Ankündigung erklärte das Ministerium am Mittwoch, die Währung des Landes sei stark unterbewertet.

[11:12] Leser-Zuschrift-DE zum russischen Devisendumping:

Warum hat Putin das schon lange nicht getan, Devisen auf den Markt zu werfen ? Dann geht ja der Dollar auch flöten ! - Kettenreaktion . - Warum lässt der sich das alles von dem arroganten Westen so gefallen, Sanktionen, Unterstellungen (MH17), etc. ? - Hat man die Ukrainekrise und folgende Sanktionen deswegen inszeniert, um den Rubel unter Druck zu setzen, damit Putin gezwungen ist Devisen zu verkaufen, um damit die Dominosteine ins Rollen zu bringen ? Jetzt verstaatlicht er die Rothschild gestützte Staatsbank. - Wird ihm das das Leben kosten ? - Oder steht das alles so misteriös im Drehbuch ? PS: Dubai Börsen - Fall kommt auch gerade rechtzeitig. - Es fehlt jetzt noch der Islamterror !

[11:49] Der Bondaffe zum Beitrag darüber:

Wie in der Leserzuschrift erwähnt hier noch ein Link zur Entwicklung des Aktienmarktes in Dubai. Es ist erschreckend und man sieht wie schnell die Märkte fallen können. http://www.finanzen.net/index/DFM-General Heute Dubai, morgen Europa! Und es soll keiner sagen, so etwas wäre nicht möglich.
Am Beispiel Russland erkennt man, wie man durch Manipulationen (geführter, wohl dosierter Rückgang) der Ölpreise einzelne Länder und Märkte in ärgste Bedrängnis bringen kann. Und natürlich zu Aktionen bzw.
Reaktionen. Aber wenn Putin zur Portfoliooptimierung (Verkauf wertloser amerikanischer Staatsanleihen und Kauf physischen Goldes) unter dem Vorwand der Rubelstützung zu solchen Aktionen gezwungen wird, muß man schon nach den wahren Verursachern suchen, die für diese Folgen verantwortlich sind aber nicht zur Rechenschaft herangezogen werden können. All denjenigen, die es immer noch nicht glauben wollen sei gesagt es herrscht bereits Krieg, nur die klassischen Schlachtfelder gibt es noch nicht (in der Ukraine ja, in Westeuropa nein). Wir haben alsda Währungskrieg, Ölpreiskrieg, Wirtschaftskrieg, Propagandakrieg und es geht munter weiter. Das russische Szenario ermöglicht unabsehbare Möglichkeiten der "Kriegsführung", man sollte auch nicht die Rechnung ohne den "Joker" machen. Die Finanzmärkte sind bereits wie erwähnt in Stellung gebracht, die Geschütze sind bereit oder schon im Einsatz. Jetzt brauchen wir nur noch ein paar freie Tage wo viele beteiligte Teilnehmer auf Urlaub sind, ich nenne das Weihnachten. Dann wird's losgehen, das Timing ist vielversprechend, ebenso die daraus resultierenden vielfältigen Möglichkeiten.

Leser-Kommentar-DE: Was auch immer am Donnerstag von Putin verkündet werden wird

(da kommt ein Intverview mit hunderten Journalisten) - am Rubel sieht man, was einer Papierwährung ohne jegliche Deckung passieren kann!Hätte RU mehr (offene) Goldreserven, dann würde allein der Wert des Goldes einen weiteren Kursverfall des Rubels verhindern! Ganz zu schweigen von einem Gold- oder EM-Standard! Ein Kursverfall wäre nahezu AUSGESCHLOSSEN!
In einem EM-Standard hätte RU die Hoheit über seine Rubel - und wenn es welche ans Ausland verkauft (und damit die Hoheit verliert), käme im Gegenzug Gold ins Land, was ein WERT AN SICH darstellt und damit die ausgegebenen Rubel wertmäßig deckt. Angriffe auf das Währungssystem wären ausgeschlossen - zumindest erfolgreiche Angriffe...
Wird in einem EM-Standard der Zins angehoben (bzw. heben ihn die Marktkräfte an), dann kommt ausländisches Geld ins Land (welches Rubel kaufen will) - und damit wiederum mehr Gold!Ein EM-Standard hat Automatismen, die eine "automatische" Ausgleichsfunktion haben und Währungsturbulenzen quasi ausschließen! ...die Erläuterung hier wäre jetzt zu ausschweifend...
Eine drastische Abwertung wäre nur möglich, wenn das Inland Goldrubel (als Beispiel) in Massen gegen ausländische Güter eintauscht - dann fliesst Gold ab, der Deckungsstock der Währung wird kleiner und die Abwertung beginnt... Aber die Politik kann mit Importrestriktionen, Zollformalitäten und die Zentralbank mit höheren Zinsen direkt und wirksam dagegen angehen... Abgesehen werden dann die Güter von Goldrubelland im Ausland billiger, das Ausland kauft mehr ein, braucht dafür Goldrubel und Gold kommt ins Land - Aufwertung!
ES GIBT KEIN BESSERES WÄHRUNGSSYSTEM ALS EINEN EM-STANDARD!
(meiner bescheidenen Meinung nach ist eine Teildeckung zwischen 30 und 60% anzustreben, um der Notenbank Spielraum zu geben)

[14:30] Russland könnte mit seinen riesigen Devisenreserven problemlos den Rubel stützen. Wahrscheinlich geht es um die Etablierung eines Goldrubels, nachdem der Papierrubel durch den Westen gecrasht wurde.WE


Neu: 2014-12-16:

[16:27] foonds: "No QE": Weidmann legt sich quer

Es bestehe keine Notwendigkeit für die Europäische Zentralbank, die geldpolitischen Stimuli auszuweiten, sagt EZB-Ratsmitglied Jens Weidmann. Er argumentierte, dass Staatsanleihekäufe keine Lösung seien, auch wenn der Einbruch beim Ölpreis zu einer Deflation führen sollte.

Diese für die EZB umbequeme Haltung der BuBa wird sich auch bald erledigt haben. Spätestens, wenn Deutschland nach dem Rotationsprinzip nicht im EZB-Rat stimmberechtigt sein wird. Dann können die Anhänger der Süd-ZB-Haltung  ihre Masnahmen ungetört durchführen. Was für eine Welt! TB


Neu: 2014-12-15:

[17:50] Jetzt kommen noch einige dazu: The dollar is headed for collapse - 599 failed paper currencies in world history prove it

[12:59] Handelsblatt: „Zentralbankgeld gibt es wie Freibier"

Einspruch - Freibier gibt' nicht jeden Tag! TB

PB dazu:
Der EUR-Bund-Future liegt auch heute wieder auf neuem Alltime-High. Wir nähern uns stramm der von mir einmal vorhergesagten Marke von 155 Punkten (wurde damals für verrückt erklärt) – korrespondierend dann mit unter 0,5% Jahresrendite auf 10-jährige Bundesanleihen. In einem Umfeld kompletter Manipulation und financial repression sind zwar auch noch Werte über 160 denkbar (ab da dann negative Rendite). Derzeit glaube ich noch nicht ganz, dass wir da auch noch drüber gehen können – aber das ist widerlegbar. In jedem Fall wird die Luft für die Geldeliten dünn. Sie müssen uns bald entweder in die Welt des Bargeld- und Goldverbots zwingen; sowie in die Welt des Sachwertbesitzverbots und Immobilienbesitzverbots – da sonst alle Welt mit riesigen Sparsummen ebendahin flieht. Oder aber wir werden absurde Preisblasen auf all diesen Märkten erleben! Alternativ dazu sind diese Negativrenditen (= offizielle, nominale Enteignung der Dummsparschafe – die inoffizielle läuft ja eh seit Jahren) eben schlicht nicht mehr durchsetzbar – und die „Geldpolitik" der ZBs ist dann an ihrem historischen Ende, das die Österreichische Schule seit Jahrzehnten für diesen Fall vorhersagte. Je nach gewählter Alternative bekommen wir als zunächst noch hohe Inflation – oder ohne diese gleich den deflationären Crash. Das unvermeidliche eigentliche Ende per „Währungsreform" (noch ein paar Jahre weg) wird in jedem Falle deflationär.
Weit haben „wir" es also gebracht. Das vielleicht beste Signal dieser Endphase ist, wenn ernsthaft einer der langjährigsten und obersten Cheerleader der Gelddruckorgien (den ich seit 2004 immer wieder zitieren musste) sich heute im Handelsblatt ob der Gelddruckerei „besorgt" äußern darf, nachdem er jahrzehntelang eben diese mit aller Verve gefordert hatte wie ein Alkoholiker seinen Bölkstoff:

[14:30] Was hier gemacht wird: die Fallhöhe beim Crash zu erhöhen, damit die Enteignung dabei wirklich wirkt.WE.

[15:10] Der Bondaffe zum Stand des Bund-Future:

Die Fallhöhe ist recht hoch von aktuell 155 Punkten (Rendite etwa 0,6% für zehnjährige Bundesanleihen) auf "Normalnull-Niveau", also 100 Punkte (was einer Rendite von 6% entspricht). Dazu hat man fünf Jahre, seit Anfang 2009, gebraucht und im Vergleich zu Vorperioden war das ein wuchtiger Anstieg. Das erinnert mich an die Geschichte eines Spezels, der in jungen Jahren mit seinem Motorrad auf einem freien Autobahnstück auf 300 Kmh beschleunigte und aufgrund mangelnder Erfahrung nicht mehr wußte wie er jetzt von diesem Hochgeschwindigkeitslevel wieder runterkommt? Er meinte dann, dass wäre eine interessante Erfahrung gewesen. Aber wie wird es beim Bund-Future kommen? Welche Wahrscheinlichkeit überwiegt? Das Szenario, das man wieder halbwegs normal von diesem Niveau runterkommt (mit entsprechend hohen Kursrückgängen über viele Jahre) oder aber über einen Frontalabsturz?
Ich tendiere zur zweiten Möglichkeit. Im Vergleich mit dem Motorad hat man hier nicht ein Motorrad auf 300 Kmh beschleunigt, sonndern eher eine Seifenkiste, da das Volumen der lieferbaren handelbaren Anleihen recht beschränkt ist. Mittels korrigierenden Eingriffen, die fortlaufend Geld kosten dürften, kann aber den Markt "Bund-Future" entsprechend "besänftigen". Dieser Markt ist ebenso ein manipulierter Markt wie andere Märkte auch. Aber der Masse sagt diese Zahl nichts und die Masse weiß auch nicht, was da alles, nicht nur an Derivaten wie Swaps, dran hängt.

Dieses Niveau spiegelt den weit entwickelten Verfall des Systems wieder: Gelddruckorgien, hohe Inflationszahlen einerseits und die rasende Fahrt in Richtung Abgrund, besser gesagt Abbruch des Systems andererseits. Daher kommt der Abbruch überraschend, man muß ihn nur mittels eines Ereignisses auslösen. Besonders anfällig für starke Kursbewegungenen, auch Crashs, sind umsatzschwache Tage, weil viele Marktteilnehmer nicht da sind. Zum Beispiel kurz vor Weihnachten bis Heilig Drei König. Und das ist nichts Neues.

Eine meiner Quellen sagt, dass man die Märkte in den umsatzschwachen Tagen nach Weihnachten crashen lassen will. Da wird die Marktmanipulation dann umgedreht.WE.


Neu: 2014-12-12:

[12:08] miningcout: Aktien, Anleihen, Gold – kauft die EZB bald alles?

[09:17] NZZ: Folge der expansiven Geldpolitik - Mit Strafzinsen gegen den Schuldenturm

In Deutschland reagieren Banken bereits mit Strafzinsen auf die Geldpolitik der EZB. Auch die SNB schliesst die Einführung negativer Zinsen nicht aus. Käme es so weit, dürften dies auch Privatkunden zu spüren bekommen.

Das schlägt dem Fass den Boden aus: wochenlang feuert das einstige Qualitätsmedium eine Salve nach der anderen gegen die Goldinitiative ab und nur 2 Wochen nach dem Referendum macht sich die NZZ Sorgen um die expansive Geldpolitik! TB


[09:12] WO: Banknotendrucker Giesecke und Devrient streicht 630 Stellen in München

Der Banknotendrucker Giesecke & Devrient will in München 630 Stellen streichen. Der Druckstandort München solle nächstes Jahr geschlossen, das Dienstleistungszentrum an einen günstigeren Standort in Deutschland verlagert und die Produktion für Banknotensicherheits-Systeme von München nach Louisenthal am Tegernsee verlegt werden, teilte Giesecke & Devrient am Donnerstag mit. Zudem solle die Verwaltung verschlankt werden.

Wirkliche Produktionsverlagerung oder wissen die schon mehr?TB.

[11:00] Wie in meinem gestrigen Artikel beschrieben, soll es im deutschsprachigen Raum in Zukunft kein Papiergeld mehr geben. G &S bereitet sich offenbar darauf vor.WE.


[08:41] Jennys Blog: Karl Otto Pöhl – ein Mann, der es kommen sah

Ein Nachruf. Karl Otto Pöhl ist am 09.12.2014 im Alter von 85 Jahren verstorben. Mit manchen Personen beschäftigt man sich erst, wenn sie tot sind. Pöhl ist so ein Mensch. Er stand für die "alte" SPD und eine Bundesbank, die sich noch nicht dem GoldmanSachs-Regime unterworfen hat.
..."Ohne Konvergenz der nationalen Volkswirtschaften kann eine Währungsunion aber auf Dauer nicht funktionieren. Und ohne einen gewissen politischen Rahmen ebenso wenig. Deshalb bin ich skeptisch, was die Zukunft des Euro betrifft." Auch diesen Satz sagte Pöhl bereits im Jahr 2006.

Einer der letzten Anständigen der Branche!
 

[09:10] Leser-Kommentar-DE zur Bargeldverbotsdiskussion von gestern:

Bezüglich des Bargeldverbots habe schon in vielen Blogs immer die gleiche
Frage gestellt und noch nie eine Antwort bekommen:
Männer (äähhh auch viele Politiker ?), die mal ein Bordell besuchen und bisher
immer bar bezahlt haben, wo genau müssen die jetzt ihre Kreditkarte durchziehen ?
Und wenn Mama erst die Auszüge liest ........ auauauauauauauauauauuaaaaahhhhh !!!!

Bei allem Verständnis für ein sexuell aktives und ausgegelichenes Leben: bei einem Bargeldverbot haben wir ganz andere Sorgen! TB

[10:33] weitere Leser-Kommentare-DE zum Bargeldverbot:

(1) Die Abschaffung des Bargeldes wird bei HG immer öfters thematisiert. Wo Rauch ist, ist auch Feuer. Dass der Westen sein ganzes Gold an die Asiaten verkauft, muss einen Grund haben. Jordan von der SNB bezeichnet die Chinesen, Inder und Russen bezüglich Goldkauf als Deppen. Dahinter verbirgt sich ganz klar eine Absicht. Gesetzt den Fall, so als Planungsspiel, Bargeld würde tatsächlich abschafft, was könnte man denn mit seinem Rettungsboot überhaupt noch anfangen und wie seinen Lebensunterhalt finanzieren bestreiten? Steckt nicht gerade diese Absicht des Westens hinter dem Goldverkauf? Dann würde es tatsächlich zutreffen, dass man Gold nicht essen kann!Als Antwort auf meine Frage nur: „Bargeld wird nicht abgeschafft", „es werden lokale Währungen entstehen", „Man muss sich dann mit dem Metzger, Bäcker arrangieren (mit Aldi sieht sowas dann schon schwieriger aus)." etc. kann man konkret nichts anfangen. Danke für Ihre Bemühungen und Ihren Dauereinsatz. Ich weiss nicht, wie sie das energiemässig schaffen. Und das schon seit Jahren.

(2) Wollte gestern in der Volksbank Geld abheben. Zu meiner Verwunderung war der Kassenschalter verschwunden. Stattdessen wurde ich an einen normalen Schalter gebeten. Auf meine Nachfrage warum der Kassenschalter verschwunden sei, wurde mir erklärt, dass Auszahlungen ab jetzt nur noch von einer Maschine erfolgen würden.Grössere Beträge würde es zukünftig sowieso nicht mehr bar geben .
Über die maximale Höhe konnte sie aber nichts sagen. Das ist für mich sehr verwunderlich, da bisher in dieser Bank auch fünfstellige Beträge ohne Voranmeldung abgehoben werden konnten.
Nachdem Sie den Abhebebetrag in den Rechner getippt hatte wurde der Betrag von einem grauen würfelförmigen Kasten mit einer Kantenlänge von 80-100 cm ausgespuckt.
Weiter erklärte sie, dass zum Wechseln von Scheinen zukünftig das Geld erst aufs Konto eingezahlt werden müsse .Danach würde der Betrag in der passenden Stückelung ausgezahlt. ( hatte leider vergessen zu fragen ob das dann kostenpflichtig ist). Ich denke die jetzigen "Eliten" wollen die Bargeldabschaffung mit allen Mitteln beschleunigen.

(4) Abschaffung des Bargeldes wird bei HG in letzter Zeit immer öfters thematisiert. Wo Rauch ist, ist auch Feuer. Hinter dem Goldausverkauf des Westens muss es eine Strategie, einen handfesten Grund haben. Nicht vergebens bezeichnet denn auch Jordan von der SNB die Asiaten, insbesondere die Chinesen, Russen und Inder als Goldkäufer ganz öffentlich als Deppen. Käufer und Verkäufer verfolgen offensichtlich unterschiedliche Strategien. Ist die Bargeldabschaffung das anvisiertes Ziel des Westens? Was hätte dann, angenommen Bargeld würde wirklich abgeschafft, das Rettungsboot für den „kleinen" Bootsbesitzer noch für einen Wert? Da reicht mir (und vielleicht vielen anderen auch) die Antwort nicht: „Bargeld wird nicht abgeschafft!" (reine Behauptung), „Man muss dann mit dem Bäcker, Metzger, Käser, Bauer (mit Aldi wird das sicher nicht gehen) etc. individuelle Lösungen finden", „Es wird lokale Ersatzwährungen geben". Etc. etc. Es kann dann sein, dass die Behauptung, Gold kann man nicht essen, tatsächlich zutrifft! Was meinen Sie konkret zu diesem Thema?

Danke für Ihren Bemühungen und Ihren Dauereinsatz. Ich weiss nicht, wie Sie das energiemässig über eine so lange Zeit hinweg schaffen und dabei – so hoffe ich wenigstens – immer noch gesund bleiben.

[11:00] Wie gestern beschrieben: das Bargeld in Form von Gold- und Silbermünzen wird die wesentliche Geldform. Alle Diskussionen über ein Bargeldverbot dienen nur zur Diskrediterung der heutigen, politischen Klasse.

PS: Die Banker, die wissen was kommt, sind alle schon voll in Gold und Siber gegangen.WE.

(5) AT: Bargeldabschaffung ist doch der logische Schritt in die Neue Weltordnung.
Genau das ist das Ziel- den Markt verbieten, eine reine Zuteilungsgesellschaft ohne jede persönliche Freiheit- genannt auch Kommunismus.
Es ist doch alles auf den Weg dorthin gebracht: die wahnwitzige Verschuldung zum Zweck der Vernichtung privaten Eigentums. In den Träumen der Eliten kommt dann die globale Einheit, also Weltdiktatur.
Dann hat Geld keine Aussenwirkung mehr, nichts an was es gemessen werden kann und ist damit bedeutungslos, eben auch Schulden. Dann kommt, computergestützt, die bargeldlose Zuteilungsgesellschaft.
Man lese einmal über die Cloward- Pivan Strategie: der Plan war, kurz gesagt, durch extreme Überdehnung der Sozialsysteme (ständig neue Forderungen und "Rechte" für ständig neudefinierte "Minderheiten". Kommt bekannt vor?) einen Zusammenbruch derselben herbeizuführen, um eine allgemeine Grundversorgung (kommt auch bekannt vor) statt eines Systems individueller Sozialleistungen zu verwirklichen. Vordergründig um damit die Armut aus der Welt zu schaffen, insgeheim, im Gefolge der "Frankfurter Schule", die individual- und eigentumsbasierte bürgerliche Gesellschaft aus den Angeln zu heben.
Die analoge Strategie wird im Finanzsystem angewandt. Geld wird völlig losgelöst vom wertgedeckten Tauschmittel und beliebig vermehrt und als Schulden verbucht- von den Schuldnern aber in realem Gegenwert (Steuern, also Arbeitsleistung) eingefordert. So als würde man die fiktiven Schulden aus einem abendlichen Monopolyspiel am nächsten Tag vom Spielpartner in realen Werten (Gold, Haus, Tochter....) einfordern.
Das Ziel: eine Verelendung und Enteignung der noch nicht in der sozialen Zuteilungsgesellschaft gefangenen (Hartz4 etc.) Bürger, Gleichschaltung der Massen und, natürlich, die Abschaffung des Geldes als freies Tauschmittel schmackhaft zu machen.Im Lichte dieser Strategien bekommen viele einzelne der Erscheinungen unserer Zeit (Finanzkrise, Unterhöhlung jeglicher Kultur bis zu ungesteuerter Einwanderung und Drogenproblematik) einen Zusammenhang und eine Linie.
Es ist wie bei "Malen nach Zahlen": je mehr Zahlenpunkte man verbindet, desto deutlicher wird die Figur.


Neu: 2014-12-11:

[18:50] Bargeld-Verbot in Vorbereitung?

Heimlich, still und leise werden in Europa die Vorkehrungen für ein Bargeldverbot getroffen. Das wird als "Fortschritt" verkauft und die meisten Menschen finden es sogar gut: in kleinen Schritten werden die Massen auf die Abschaffung des Bargelds vorbereitet. Dass sie damit eine der letzten Freiheiten verlieren, wird in den Medien kaum thematisiert.

[19:45] Das Gelbe Forum hat natürlich nicht den Durchblick, dass es um die Diskreditierung der Bargeld-Abschaffung geht.WE.
 

[8:00] Focus: Ohne Bargeld verlieren wir jede persönliche Freiheit

Erst peinigen sie uns mit Negativzinsen. Dann wollen sie Bargeld durch Plastikkarten ersetzen. Das Lieblingsargument vieler Politiker und Banker: Bargeld sei „Blut in den Adern der Kriminalität". Doch ohne frei verfügbare Geldscheine verlieren wir jede persönliche Freiheit.

Zwang, Enteignung, Bevormundung - nur noch in diesen Kategorien scheinen Politiker denken zu können. Ganz anders der frühere Bundesbank-Volkswirt Otmar Issing. Er nannte Bargeld „geprägte Freiheit". Und hat damit völlig Recht: Nur dank Bargeld können wir unsere Geschäfte frei abwickeln - ohne aufdringliche Finanzkonzerne. Und vor allem ohne den Staat, der nur zu gern unser Geld für uns verwalten würde.

Wieder einmal sehen wir, wozu die Propaganda der Bargeldabschaffung dient: zur Diskreditierung der Politik. Nach dem Crash wird echtes Bargeld in Gold und Silber kommen, aber ohne die bisherige Politik.WE.

[11:00] Silberfuchs:
Es ist schon sehr erstaunlich im Focus lesen zu dürfen was hier steht. Noch mehr verwundert könnte man sein, das es auch noch im deutschen "Spezialdialekt" Tacheles geschrieben worden ist. Und was machen die Schafe? Mmmäääähhhhh. Übrigens, die Steigerung von "Bargeld" - alias geprägte Freiheit - ist Gold; das wird sogar ungeprägt in extremis IMMER angenommen werden. (Das Bessere ist des Guten Feind, auch immer schon so gewesen.)

Wir wissen ja, dass sich der Burda-Focus weiter als andere Medien rauslehnt, als Einstimmung auf die neue Zeit.WE.


Neu: 2014-12-10:

[11:43] MMnews: EZB: 1 Bio. Schrottankauf bringt keine Inflation

In der Europäischen Zentralbank (EZB) gibt es aktuelle Berechnungen zu den möglichen Auswirkungen des größte Anleihekaufprogramms ihrer Geschichte, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z./Mittwochsausgabe) unter Berufung auf Notenbankkreise meldet. Der Kauf von Anleihen, überwiegend Staatsanleihen, im Volumen von 1000 Milliarden Euro hätten demnach eher kleine Effekte – gemessen am großen finanziellen Einsatz und den politischen Risiken. Nach F.A.Z.-Informationen ergaben verschiedene makroökonomische Simulationen, dass das Kaufprogramm nur 0,15 bis 0,6 Prozentpunkte zusätzliche Inflation bringen würde.

[13:45] Die "Ökonomen" müssen im Auftrag ihrer Arbeitgeber immer alles rosig sehen. Man soll ihnen nicht glauben.WE.
 

[08:58] Geolitico: Geldpolitische Schizophrenie

Während Staatsschuldenorgien im Westen angeblich Wachstum bringen, soll die gleiche Politik im Rest der Welt zu Staatsbankrott, Währungsverfall und Inflation führen.

[13:45] Da sind die selben, lögenden Ökonomen am Werk.WE.


Neu: 2014-12-08:

[09:45] Leser-Kommentar-DE zur Bargeld-Abschaffung;

ich glaube nicht an die Abschaffung des Bargelds. Das sind vermutlich nur akademische Beschäftigungsterapien und Propaganda gegen die Bargeldhortung aus folgenden Gründen: 1. Die Politker würden sich selbst schaden, da die Geldflüsse der Korruption nicht mehr anonym wären. 2.
Die Großbanken, die Milliarden mit der Geldwäsche von Drogengeldern verdienen, könnten dieses Geschäft genauso vergessen wie die CIA und das US-Millitär das Geschäft mit dem Schmuggel von Heroin auf Afghanistan.
3. Die Geheimdienste könnten den Großteil ihrer Operationen vergessen, z.B. ISIS und andere mit Waffen zu versorgen, da diese Geschäfte in Bar und anonym ablaufen. D.h. die Systeme der westlichen Staaten würden sich selbst schaden und ein teilweises Verbot wäre nicht zielführend.

[12:10] Leser-Kommentare-DE zum Kommentar darüber:

(1) Nun, Glaube ist eine persönliche Sache und den möchte ich dem Kommentator auch nicht nehmen. Zumal ich auch nicht weiß was kommt.
Jedoch sei ihm gesagt daß eine Bargeldloskarte das ideale Mittel wäre um eine Währungsreform durchzuführen, Geldmengen zu steuern und den Abfluss in EM oder ins Ausland zu verhindern. So eine Karte wäre einfach über die Banken auszugeben. Nicht umsonst hat die EU ein Gesetz an den Tag gebracht welches ein Menschenrecht auf ein Bankkonto garantiert - was dafür auch Voraussetzung ist.
Jene Obrigkeiten von welchen Sie sprechen - oder Geschäftsmänner verfügen selbstverständlich auch weiterhin über Möglichkeiten an Bargeld zu kommen. Dort oben ist ja alles Mafia. Politik und Konzerne halten zusammen - s. Maschmeyer. Also, ich glaube daß das so geplant ist - auch dann wenn die Vorbereitungszeit für eine Währungsreform durch ein unvorhersehbares wirtschaftl. Ereignis überrascht würde. Jedenfalls wäre es ein kleinerer organisatorischer Aufwand da so eine Bargeldloskarte wie eine eC-Card innerhalb von wenig Zeit für jedes Konto produziert und ausgegeben werden kann. Die Leute werden aufgefordert ihr Bargeld innerhalb einer gewissen Zeit auf ihr Bankkonto einzuzahlen bevor dieses wertlos wird. Sie können ja gerne glauben was sie wollen.

(2) Jede Abgabe an den Staat hat den Sinn, das Geld vom Steuerzahler wegzunehmen. Eine Steuer, die keinen Ertrag bringt, ist unsinnig. Wasch mich aber mach mich nicht naß, das geht halt nicht. Und egal wie dumm Politiker in Gelddingen sind, Steuern erfinden um mehr Geld einzunehmen können die immer, und wenn das nicht mehr geht, macht man Schulden

(3) AT: Die Bargeldabschaffung wird kommen. Zu glauben, dass das nicht der Fall ist, weil sich die sogenannte "Elite" damit ins eigene Fleisch schneidet ist schlichtweg naiv. Auf der Ebene, auf der das vorangetrieben wird, werden keine Kuverts mit ein paar Fünfhundertern in einem Hinterzimmer mehr unterm Tisch verschoben. In dem Moment, in dem kein Bargeld mehr genommen wird, müssen ALLE Transaktionen über das System laufen. Das ist der feuchte Traum eines jeden Diktators. Totale Überwachung und totale Kontrolle über Alles und Jeden. Das ist absolute Macht für die Einen und totale Versklavung für die Anderen. Da geht es gar nicht darum, ob Klein-Hänschen seine Putzfrau schwarz bezahlt - da geht es um die vollständige Abhängigkeit von einem Macht- und Überwachungssystem, wie es das noch nie zuvor in der Menschheitsgeschichte gegeben hat. Ob sie von diesem System profitieren oder darunter leiden, hängt davon ab, wo Sie die Entscheider dieses Systems haben wollen, welchen Nutzen sie dem System bieten, wie weit sie gegebenenfalls bereit sind, ihre eigenen Werte und Prinzipien zu verraten und zu verleugnen. Abhängig und gefangen im System sind Alle. Keiner braucht zu glauben, er wäre davon nicht betroffen. In der Vergangenheit der Menschheitsgeschichte hat es oft genug willkürliche Einteilungen in Systemfreunde und Gegner gegeben und Menschen wurden aus den absurdesten Gründen verfolgt und vernichtet - aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer politischen Überzeugung, ihrer Religionszuhörigkeit, wegen ihres Besitzes oder wegen ihrer Armut, wegen der Form ihrer Nase oder wegen der Schönheit ihrer Frauen. Ohne Bargeld kann sich niemand mehr gegen diese Einteilung wehren, weil das System jederzeit den "Saft abdrehen" kann, selbst aber über unbegrenzten digitalen "Saft" verfügt. Das ist so ähnlich wie im Film Wedlock, wo die Gefangenen elektronische Halsbänder tragen, die bei einer Flucht explodieren. Nicht ganz so martialisch aber im Ergebnis dasselbe. Jeder Mensch wird dann in diese Gefangenschaft geboren werden, geboren in ein Gefängnis,dass er weder schmecken noch spüren oder angreifen kannst. Ein Gefängnis für den Geist.

Gegen die Einteilung kann man sich nicht wehren. Aber man kann quasi bottom up ein Geldsysstem - zumindest regional und zumindest für jeweils kurze Zeiträume - etablieren wenn einme das Staats/Überwachungs/Einteilungs/Wertlosgeld auf die Nerven geht! TB

[13:20] weiteres Leser-Kommentar-DE zur Bargeldbeschaffung:

Möglicherweise gibt es andere schlagende Argumente für das Bargeld: Jeden Tag gehen in Deutschland 1.2 Millionen Männer zu etwa 400.000 Frauen in den Puff. Alles ist dabei: Banker, Lehrer, treue Ehepartner, Akademiker, Politiker, Veganer, Windradanbeter und viele normale Männer: sollen die mit Karte bezahlen? Und fragen: „...Fräulein Dirne, Entschuldigung, durch welchen Schlitz soll ich die Karte denn..." Ich glaube, die mutmaßlichen Entscheider wollen schon deshalb nicht das Bargeld abschaffen...oder soll dann ein Eurokrat die Nummer anonym mit Silber bezahlen?

[13:50] Der Analytiker zum blauen TB-Kommentar:

Wenn der Mensch kein Bargeld hat (bzw. es verboten wird), dann macht er sich ein neues Bargeld. Das war schon immer so und wird auch diesmal so sein. Ob Kaurimuscheln, amerikanische Zigaretten, Kaffeecremefolienbilder, Briefmarken, Kakaobohnen... irgendwas findet sich immer. Deshalb wäre ein Bargeldverbot auch nichts weiter als ein grosser Schritt zur Diskreditierung des heutigen Fiatgeldes, weil dadurch FIAT (=Vertrauen) sehr effizient untergraben würde.

[14:15] Bargeld-Abschaffung ist ein linkes Hirngespinst, daher wird es auch das Kontogeld diskreditiert (vom Staat überwacht...). Das genaue Gegenteil kommt: Gold/Silbergeld als Bargeld.WE.

[15:30] Leserkommentar-DE: Immer diese Zitterer !

Der, welcher glaubt, Bargeld würde abgeschafft werden, hat GELD noch nicht verstanden. Man kann es nicht abschaffen. Wie soll das gehen?
GELD, wahres GELD (nicht notwendigerweise EM) wird im Markt gemacht ! Wollte man also Geld verbieten, müsste man den Markt, als den freien Tausch von wahren verbieten. Das wäre aber gleichbedeutend mit Verbietung der Wirtschaft und damit des Lebens.
Zur Geschichte. Zuerst war das Geld (Bargeld) - vom Markt "geschaffen" -, dann hat die Obrigkeit sich das Geld-MONOPOL gesichert ! Wie könnte nun die Obrigkeit sich aus diesem MONOPOL (BARGELD) freiwillig zurück ziehen? Das wäre ein tiefer Schnitt ins eigene Fleisch (Sondersteuer mittels Falschgeld/Inflation).

Aber, jedem Marktteilneher könnte es nur recht sein, wenn die Obrigkeit sich aus dem (Bar)Geldmonopol zurück ziehen würde. Wird sie aber leider nicht machen. Sollte die Obrigkeit dennoch diesen Weg gehen, dann wird eben im Tausch gegen EM gehandelt.
Jede Diskussion über ein Verbot von Bargeld ist überflüssig. Dann müsste man z. B. Zigaretten verbieten, damit diese nicht als Geld missbraucht werden würden. Würde man das verbieten, würden Muscheln oder Kieselsteine oder Kuperschrauben herhalten.

Das genaue Gegenteil kommt: die Bargeld-Abschaffer werden abgeschafft.WE.

[18:45] Leserkommentar: vor und nach dem Crash:

VOR dem Crash wird man das Bargeld nicht abschaffen können, weil es niemand versteht und es einen Aufstand gibt. NACH dem Crash heißt, die Konten wurden rasiert. Den Banken traut danach niemand mehr. Wie will man dem Bürger erklären, dass ab jetzt sein GESAMTES Geld/Gehalt dauerhaft den Banken zur Verfügung gestellt wird, er also direkt für die Bank arbeitet? Das gibt auch einen Aufstand.

Genauso muss es gesehen werden. Und es werden die bösen Politiker sein, die das Bargeld abschaffen wollten. Hier läuft miese Massenspsychologie.WE.
 

[10:54] Rott&Meyer: Sorge Dich nicht! Drucke!

....Selbst der im Dezember als „Rohstoff" gehandelte Glühwein notiert auf Frankfurter Weihnachtsmärkten wieder auf Rekordpreisen. Mit 12,50 Euro pro Liter kostet der verdünnte Sprit an der Tankstelle mit Tannengrün und EU-konformen Leuchtmitteln zehnmal mehr als echtes Benzin.

Besinnliches über Draghi und EZB!


Neu: 2014-12-05:

[11:50] Handelsblatt: „Wir brauchen keine Einstimmigkeit für Anleihekäufe" das ist ja das Problem, Draghi!

Im Vorfeld der Ratssitzung hatten EZB-Chef Mario Draghi und sein Vize Vitor Constâncio die Erwartungen auf baldige Anleihekäufe angefacht. „Wir werden tun, was wir tun müssen", sagte Draghi am 21. November in Frankfurt. Constâncio sagte bei einer Rede in London, die EZB müsse notfalls „auch Staatsanleihen" kaufen. Die Frage scheint nicht mehr ob, sondern wann die Anleihekäufe kommen. Die Pressekonferenz im Liveblog.

PB dazu:
Es gibt noch Wahrheit im Mainstream. Nicht dass die Welt DIESE triviale Wahrheit noch schriftlich gebraucht hätte – aber nun haben wir es also auch offiziell:
Draghi kauft kein Gold auf die Bilanz der EZB. Zu toxisch vermutlich – dann doch lieber solide spanische Bonds mit 1,8% Zinscoupon, rückzahlbar 2024...:
„Frankfurt Im Vorfeld der Ratssitzung hatten EZB-Chef Mario Draghi und sein Vize Vitor Constâncio die Erwartungen auf baldige Anleihekäufe angefacht. „Wir werden tun, was wir tun müssen", sagte Draghi am 21. November in Frankfurt. Constâncio sagte, die EZB müsse notfalls „auch Staatsanleihen" kaufen. Die Frage scheint nicht mehr ob, sondern wann die Anleihekäufe kommen. Es seien alle möglichen Varianten von QE diskutiert worden, so der EZB-Präsident. Nur den Ankauf von Gold schließt Draghi aus."
Ach ne – wer hätte das nun gedacht, nachdem EZB & Co gerade eben erst ALLE medialen Hebel in Gang gesetzt haben, um die Schweiz / die SNB von Goldkäufen abzuhalten!

[14:30] Vergesst doch die Schauspieler in der EZB. Bald haben sie ihre Rollen abgespielt und dürfen gehen.WE.


[09:05] FAZ: 300 Milliarden Euro Verluste der Deutschen durch Niedrigzinsen

Ifo-Chef Hans-Werner Sinn über die Nullzinspolitik der EZB, die Verluste der Deutschen und den Nutzen für überschuldete Südländer. Am Ende mutiere die Eurozone in eine Transferunion, fürchtet er.

300 Mrd + Verlust des Währungssystems + Wirtschaftskrise + Verlust von 30 Jahren Entwicklung und Fortschritt! TB


Neu: 2014-12-04:

[20:24] Presse: Euro: EZB verschiebt Gelddrucken auf 2015

Alles bleibt niedrig: Inflation, Leitzinsen und Wirtschaftswachstum. Die EZB macht trotzdem erstmal nichts – und will im Jänner wieder über mögliches Quantitative Easing beraten.

[19:19] DWN: Geldschwemme: Draghi zeigt Deutschland die kalte Schulter

Mario Draghi will bei der Entscheidung über den umstrittenen Ankauf von Staatsanleihen keine Rücksicht auf deutsche Bedenken nehmen. Auch eine Ablehnung durch die Bundesbank kann die neue Geldschwemme nicht verhindern. Draghi will alle Asstets kaufen, die verfügbar sind - außer Gold.

[19:30] So ist es gewollt, der Hass auf die EZB in Deutschland soll steigen.WE.
 

[15:30] BE:  Draghi spricht - die Börsen drehen durch

Vormittags knackte der DAX den 10.000er, der ATX hantelte sich schön ins Plus und der überwiegende Rest Europas hielt sich im grünen Bereich. Doch kaum sprach Mario Draghi auf der Pressekonferenz seine ersten Worte drehten die Märkte in Richtung Süden ab.

[16:02] Leser-Kommentar-DE zu Draghis Rede:

"Doch kaum sprach Mario Draghi auf der Pressekonferenz seine ersten Worte drehten die Märkte in Richtung Süden ab."

Man könne es auch als Geheimsprache der Eliten bezeichnen: Daumen runter.


 

Seitenauslagerung, alte Inhalte finden Sie im Archiv